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Demographischer Wandel Topthema für deutsche Manager

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Einzig verbliebener Wettbewerbsvorteil sind Bildung und Ausbildung


Bonn/Lindau - Während das mittlere Management für die Fragen von heute und morgen verantwortlich ist, sollte sich das Top-Management auf die Herausforderungen von übermorgen konzentrieren. Diesen Schluss kann man aus der Neuwaldegger Top-Management Survey 2005 http://www.neuwaldegg.at ziehen, für die 300 Führungskräfte in Österreich, Deutschland und der Schweiz befragt wurden. Die größte Gefahr, Entwicklungen im Wirtschaftsleben zu verschlafen, sehen die Befragten bei Innovationen und neuen Technologien (43 Prozent), der sich stark verändernden Altersstruktur der Gesellschaft (42 Prozent) und Nachfolgeregelungen (37 Prozent), schreibt die Wiener Zeitung http://www.wienerzeitung.at.

In Deutschland werde die Thematik des demographischen Wandels erkannt. Mehr als 50 Prozent der Manager nennen diese Veränderungen als größte Herausforderung für ihr Unternehmen, so die Tageszeitung. Besonders relevant seien demographische Fragen für Betriebe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. In Österreich gehe es mehr um den Anschluss an neue Technologien und Innovationen (42 Prozent), in der Schweiz vor allem um Nachfolgeregelungen (47 Prozent).

Das Erstaunliche am demographischen Wandel ist sein vermeintlich überraschendes Auftreten. Die Fakten waren schon vor 30 Jahren bekannt. „Die Rahmenbedingungen der deutschen Wettbewerbsfähigkeit haben sich so dramatisch verändert, dass die Erfolge in der Vergangenheit heute nichts mehr zählen. So sind deutsche Produkte nicht mehr um Klassen besser, so dass Premiumpreise sich leicht durchsetzen lassen. Auch die sprichwörtliche deutsche Arbeitswut wird in Staaten Osteuropas und Asiens mittlerweile leicht übertroffen“, sagt Michael Sander, Geschäftsführer der TCP Terra Consulting Partners GmbH http://www.terraconsult.de in Lindau.

Der einzig verbliebene Wettbewerbsvorteil sei die Qualität der Bildung und Ausbildung in Deutschland. „Erst Bildung und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, gepaart mit einer Vielzahl unterschiedlicher, internationaler und interkultureller Erfahrungen führt zu wirklich erfolgreichen Karrieren als Führungs- oder Fachexperten“, so Sander.

„Wie sonst wäre es zu erklären, dass es gerade in Zeiten des Internet-Hype die Jungen, also weit unter 40-jährigen waren, die meinten, nur mit einer Idee, einer wohlklingenden Story und einem mit Zahlen überfrachteten Business Plan, die Old Economy durch Start-ups abzulösen. Dies konnte gar nicht gelingen, weil zum erfolgreichen Wirtschaften langjährige vertrauensvolle Kundenbeziehungen sowie der Zugang zu etablierten Vertriebskanälen gehören. Dies geht nicht über Nacht“, so der Unternehmensberater.

In der Wirtschaft könne man oft nur schwer entscheiden, welche Produktinnovation die richtige für ein bestimmtes Marktsegment ist. Irgendein Produkt in den Markt zu werfen, sei nicht besonders schwer: „UMTS ist vielleicht das beste und teuerste Beispiel für einen Flop. Die Telekommunikationsbranche eignet sich gut für weitere Beispiele, ist doch schließlich die SMS ein toller Erfolg, der völlig ungeplant und zufällig entstanden ist – das heißt von Marketing am Anfang keine Spur, obwohl doch gerade diese Branche junge Mitarbeiter stark angezogen hat.“

Möglicherweise müsse der Blick aber von den Großunternehmen eher auf die Kategorie der Familien- und mittelständischen Unternehmen gerichtet werden. Hier finde man zahlreiche Beispiele, welche die unterschiedlichen Stärken von jungen und älteren Mitarbeitern zu harmonisieren versuchen. Die Firma rose plastic http://www.rose-plastic.de aus Hergensweiler bei Lindau sei zum Beispiel aktuell zum Arbeitgeber des Jahres gewählt worden. Das Besondere an dieser Firma sei nicht der Einmalerfolg, sondern die ständige Präsenz in diversen Auszeichnungslisten, zu der sich bereits seit langer Zeit auch der wirtschaftliche Erfolg eingestellt habe.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Alexander Wenger, verantwortlich.

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