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BBK Etikettier- und Sondermaschinenbau |

Interview mit Alexander Beck, BBK Etikettier- und Sondermaschinenbau

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„Wir setzen auf integrierte Lösungen“


Die BBK Etikettier- und Sondermaschinenbau GmbH in Beerfelden ist mit ihrer Automatisierungstochter sehr erfolgreich. Wir sprachen mit Alexander Beck, Assistent der Geschäftsleitung und Geschäftsführer der b+b Automations- und Steuerungstechnik GmbH über Strategien, Marksituation und Gründe für den Erfolg.

PackReport: Herr Beck, in den letzten Jahren hat sich das Portfolio von BBK permanent erweitert. Wie kam es dazu?

Alexander Beck: Wir haben uns in den letzten Jahren generell stark entwickelt und haben unsere Lösungen für die Pharmaindustrie ausgebaut. Diese ist heute sogar unser stärkster Bereich. Das ging natürlich nicht ohne Investitionen. Angefangen haben wir mit der Integration von High-End-Druckern wie Laser- oder Inkjet-Systemen. Dann kam die Erfahrung mit der notwendigen Dokumentation und vielen weiteren Systemkomponenten, die für die Pharmaindustrie unerlässlich sind. Heute integrieren wir modernste Kamerasysteme oder Roboter, entwickeln die dazu notwendige Software für die Steuerungstechnik oder Schnittstellentechnologien zusammen mit unserer Automatisierungstochter b+b Automations- und Steuerungstechnik GmbH.

Die Vorteile für die Kunden?

Beck: Zum einen sind die von uns selbst entwickelten Elemente im Vergleich zu herkömmlichen SPS deutlich schneller. Zum Anderen lassen sich dadurch viel einfacher HMI-Schnittstellen realisieren, die ganz auf Kundenspezifikationen ausgerichtet werden können. Dazu haben wir ein eigenes Visualisierungssystem entwickelt. Durch dieses modulare System können alle nur erdenklichen Anlagenteile einer Produktions- oder Verpackungslinie zentral verwaltet, visuell dargestellt, bedient und überwacht werden. Optional ist das System 21 CFR Part 11 konform erhältlich bzw. erweiterbar. Im integrierten Audit Trail werden sämtliche Systemereignisse und Benutzereingriffe mit Zeit-/Datumstempel sowie den entsprechenden Werten zuverlässig protokolliert. Außerdem lässt sich die komplette Anlage an bestehende Warenwirtschaftsysteme einfach anbinden.

PackReport: Gerade im Bereich der Automatisierung bewegen Sie sich ja in einem harten Wettbewerbsumfeld. Wo grenzen Sie sich ab und wie ist ihre Strategie?

Beck: Erst einmal sind wir auch im Vergleich mit „größeren Wettbewerbern“ im Preis und Leistung attraktiv. Dann sind wir ja nicht im Standardbereichen aktiv. Dort können und wollen wir auch nicht hin. Dies bleibt eine Domäne der großen Automatisierer. Wir setzen hier ganz stark auf kundenspezifische integrierte Lösungen mit dem Ziel, es unseren Kunden so einfach wie möglich zu machen – ohne Einbußen in Funktionalität oder Qualität.

PackReport: Wie sieht das konkret aus?

Beck: Wir kaufen die dazu notwendige Hardware wie IPC oder spezielle Komponenten wie beispielsweise eine Kamera extern zu und integrieren die Komponenten in unser System. Das ist manchmal nicht so einfach wie es sich zunächst anhört. Hier braucht man viel Systemerfahrung und vor allem gute und engagierte Mitarbeiter. Die Programmierung von Software nimmt auch bei uns einen immer größeren Raum ein. Und genau hier ist es meiner Meinung von großem Vorteil, wenn man das dazu notwendige Know-How als Maschinenbauer gleich mitbringt. Auch die mechanischen Elemente in den Maschinen oder Geräten werden von uns in Eigenregie entwickelt. Ihre Herstellung erfolgt dann entweder im eigenen Haus oder in speziellen Unternehmen aus der näheren Umgebung. Dadurch können wir uns auf Entwicklung und Montage der Systeme und Komponenten konzentrieren.

PackReport: Wie sehen Sie die momentane Marktsituation

Beck: Unser größter Markt ist nach wie vor Deutschland, gefolgt von Resteuropa und die internationalen Märkte. Wir sind zurzeit sehr gut ausgelastet. Schon seit langem haben wir keine Probleme mit der Auftragslage. Das ist sehr erfreulich und dient natürlich auch als Standortsicherung. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft.

PackReport: Und wo sehen Sie die Gründe für den Erfolg?

Beck: Wir leben in enger Partnerschaft mit unseren Kunden – und binden diese quasi in alle Prozesse mit ein. Ein gutes Beispiel ist unserer Service. Unsere Kunden erwarten hier schnelle und vor allem professionelle Hilfe, wenn mal etwas an einer Maschine nicht zufriedenstellend funktioniert. Dann legen wir großen Wert auf Flexibilität. Und das über die gesamte Wertschöpfungskette. So etwas schätzen unsere Kunden ungemein.

(Bilder & Redaktion von THOMAS RÖHL / PackReport)


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Steffen Kiene, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 572 Wörter, 4187 Zeichen. Als Spam melden


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