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Deutscher Stahlindustrie droht Strohfeuer in 2014

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Frankfurt/Main – Die deutsche Stahlindustrie wird im kommenden Jahr wachsen. Mit anziehender Konjunktur steigt die Rohstahlproduktion um 0,9 Prozent auf 42,6 Millionen Tonnen - so die jüngste Stahlprognose des RWI. Trotz dieses Lichtblicks bereitet die langfristige Perspektive den Erzeugern und Einkäufern von Stahl gleichermaßen Kopfzerbrechen. Preis- und Kapazitätsschwankungen sowie neue politische Weichenstellungen der EU machen den Sektor schwer berechenbar. Im September (24.-25.) wird die Deutsche Stahlbranche auf dem „8. Dow Jones Stahl Tag 2013“ in Frankfurt a. M. die wichtigsten strategischen Fragen erörtern.
Für Stahleinkäufer ist die Situation derzeit noch recht komfortabel. Die Stahlpreise sind zuletzt erneut gesunken. Zugleich laufen die Geschäfte der stahlverarbeitenden Branchen meist zufriedenstellend. Einkäufer sorgen sich jedoch um die schlechte Verfassung des Stahlhandels und der Stahlerzeuger: Kommt es zu Turbulenzen bei den Lieferunternehmen, dann kann dies schnell zu Problemen in der Beschaffung führen. Entsprechend wichtig sind für Stahleinkäufer neben dem Stahlangebot in Deutschland alternative Beschaffungsmöglichkeiten, beispielsweise in China, Russland oder der Türkei.

Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Union mit dem jüngst verabschiedeten Stahl-Aktionsplan ein Zeichen gesetzt. Der europäische Stahlsektor wird künftig gezielt politisch unterstützt, um als Grundlagenindustrie mit vielen nachgelagerten Schlüsselbranchen wie Automobilindustrie, Baugewerbe oder Maschinenbau die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Für Erzeuger ist darüber hinaus geplant, den Zugang zu Auslandsmärkten und Rohstoffen zu erleichtern, bürokratische Hemmnisse zu verringern und unfaire Handelspraktiken zu ahnden. Deutschland profitiert in diesem Umfeld von einer vergleichsweise stabilen Nachfrage und sieht weniger den Absatz, dafür aber den Erlös als Problem. So sorgten zwar insbesondere die Ausfuhren von Walzstahl (plus 2,2 Prozent) im Jahresdurchschnitt für ein moderates Ergebnis – gleichzeitig erholte sich aber der Stahlpreis seit dem Tiefpunkt der Rezession im 2009 nur unterdurchschnittlich. Während beispielsweise Kohle seither wieder um knapp 60 Prozent teurer wurde, stieg der Stahlpreis nur um rund 20 Prozent.

Save the Date: 24.-25. September, „8. Dow Jones Stahl Tag 2013“
Die Chancen & Risiken für den Stahlmarkt, Best-Practice-Strategien und die Zukunft der Branche in Deutschland, Europa und weltweit diskutieren die deutschen Stahl-Experten auf dem „8. Dow Jones Stahl Tag 2013“ in Frankfurt am Main vom 24.-25. September. Weitere Hinweise zum Treffpunkt der deutschen Stahlbranche finden Sie unter: http://www.dowjones-akademie.de/stahl-tag/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Judith Karlsbach, verantwortlich.

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