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Campfire |

Campfire – Outdoor kochen Teil 1

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Jedes Feuer ist so individuell, wie die Natur selbst


Wer länger draußen unterwegs ist braucht auch etwas warmes zu essen. Da bietet sich ein schönes Kochfeuer an. Es steigert die Moral und man kann so ziemlich alles darauf zubereiten und genießbar machen. Auch das abkochen von Wasser ist in der Wildnis empfehlenswert. Wir zeigen hier alle Feuerarten und gehen auf das Kochfeuer ein.

Jedes Feuer ist so individuell, wie die Natur selbst. Ob im Garten oder in der Wildnis. Jedes Lagerfeuer ist einzigartig. Vor allem beim Wildcampen und im Survival Bereich braucht man ein anständiges Feuer. Außerdem gibt es ja wohl nichts romantischeres als Abends am Lagerfeuer zu sitzen, Geschichten erzählen und dabei Gitarre zu spielen. Darüber hinaus kann ein Feuer das Überleben sichern. Zum Beispiel in Notsituationen oder auf Expeditionen. Bei längeren Bootstouren ist ein anständiges Lagerfeuer unerlässlich. Wer draußen schlafen möchte braucht ebenfalls ein wärmendes Feuer. Wer länger draußen unterwegs ist braucht auch etwas warmes zu essen. Da bietet sich ein schönes Kochfeuer an. Es steigert die Moral und man kann so ziemlich alles darauf zubereiten und genießbar machen. Auch das abkochen von Wasser ist in der Wildnis empfehlenswert. Wir zeigen hier alle Feuerarten und gehen auf das Kochfeuer ein.

Das Lagerfeuer
Wird meistens in Pyramidenform aufgeschlichtet und hat eine große Wärmestrahlung. Es raucht nur wenig weil viel Hitze entsteht. Es sei denn das Holz ist nass. Die Flammen lodern oft hoch und hell, das bedeutet natürlich auch einen erhöhten Holzbedarf.
Hohe Lichtentwicklung, geringe Rauchentwicklung, hohe Wärmestrahlung hoher Holzverbrauch
Blockfeuer (Pagodenfeuer), Pyramidenfeuer, Osterfeuer, Haufenfeuer, Kaminfeuer (rutscht nach)

Das Wachfeuer
Muss oft spezielle Anforderungen erfüllen. Es soll Wärme spenden aber nicht unbedingt weithin sichtbar sein. Daher gibt es mehrere Techniken mit denen man das Wachfeuer vor all zu neugierigen Blicken schützt. Bei der Bundeswehr bzw. Armee wird diese Art des Feuermachens gelehrt.
Geringere Lichtentwicklung, geringer Holzverbrauch, niedrige Flammen.
Grubenfeuer, Sternfeuer, aber auch Gitterfeuer.

Das Signalfeuer
Egal wie, Hauptsache groß und qualmt.
Nachts eignet sich ein Blockfeuer oder Pyramidenfeuer denn diese Feuer leuchten sehr hell und sind weit zusehen. Bitte beachten dass man hierfür viel Holz benötigt. Tagsüber macht man erst ein Feuer lässt es einigermaßen anbrennen und bedeckt es dann mit feuchten Blättern, Moos, Mais oder sonstigen schwer brennbaren feuchten Pflanzen. Dadurch entsteht eine starke Rauchentwicklung die weithin sichtbar ist.
Nachts hell (hoher Holzbedarf)
Tagsüber qualmend (feuchtes Abdeckmaterial benötigt)

Das Kochfeuer
Wie der Name schon sagt wird es zum Kochen verwendet. Danach jedoch oft zu einem großen Lagerfeuer ausgebaut. Die Hitze sollte möglichst nach oben wegstrahlen, damit es an der Kochstelle nicht zu heiß wird. Gerade wenn man für mehrere Leute kocht, sollte man ein Grubenfeuer wählen. Hier hat man warme Füße aber keine übermäßige Hitze.
Viel Glut auf begrenzter Fläche, viel Hitze nach oben.
Sternfeuer, Grubenfeuer, Jägerfeuer, Balkenfeuer (Spieß grillen)

Sternfeuer – Grubenfeuer – Jägerfeuer – Balkenfeuer (Spieß grillen)

Sternfeuer
Das klassische Lagerfeuer wird direkt auf dem Boden errichtet und daher auch Bodenfeuer genannt. Man säubere eine Stelle von Laub und trockenem Gras um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Ein Steinkranz ist stets von Vorteil. Kleinholz, Reisig, ein paar kleine Stöckchen oder Heckenmaterial sammeln. Je mehr desto besser. Bei nassem Holz empfiehlt es sich Papier und/oder etwas Kartonagen mitzubringen. Mittelgroße Stöcke sammeln. Zwischen Finger- und Unterarm dick. Bei Holzscheiten wird vorher etwas mit der Axt oder einer Hacke aufgespalten.
Ein Feuernest bauen, kleine Stöcke, Kleinholz, Tannenzapfen etc. um das Feuernest aufschlichten. Drum herum einige Stöcke oder Holzscheite zu einer kleinen Pyramide aufstellen.
Dann werden Äste / Stämme oder Holzscheite von außen sternförmig an das Nest herangelegt, so dass die Spitzen anbrennen. Das Nest anzünden und richtig anbrennen lassen. Das sternförmig angelegte Holz immer schön nachschieben so dass ein Glutherd und Feuer in der Mitte entsteht. Dieses Feuer eignet sich sehr gut als lang brennendes Lagerfeuer. Es ist sicher zu bedienen, daß man nicht mit den Händen über die Glut greifen muss um nach zu legen. Also ein Kinder- und Familienfreundliches Feuer. Geringer Holzverbrauch und außerdem super zum Kochen und um einen Topf darüber zu hängen.

Grubenfeuer
Dieses Feuer ist für die Geheimniskrämer unter uns geeignet... aber auch ein ideales Kochfeuer für mehrere Tage, das dem Koch so einiges an Schweiß erspart. Drei Vorteile bietet ein Grubenfeuer: Es hat lange Glut ohne nachgeschürt zu werden. Es sondert die Hitze nach oben ab ohne einem dabei die Beine zu verbrennen. Es ist nicht sonderlich weit zu sehen. Nachteile sind: Wenig Licht, geringere Wärmestrahlung.
Zunächst mit einem Spaten, Klappspaten, Mistgabel oder meinetwegen auch mit den Fingernägeln ein Loch graben. Dieses Loch sollte je nach Zweck ca. 40cm bis 70cm Durchmesser haben und um die 50cm tief sein. Bitte daran denken dass Wurzeln auch unterirdisch durchglühen können. Daher ist im Wald besondere Vorsicht geboten. Nun stellt man außen an die Lochwände Stöcke und kleine Stämme an. Die dürfen anfangs ruhig über den Rand herausschauen. In der Mitte das bekannte Feuernest mit Kleinholz. Wenn das Nest brennt einfach einzelne Stöcke nachfeuern. Vorsicht, nicht zu viel sonst erstickt das Feuer. Will man das Grubenfeuer für ein Lager nutzen das mehrere Tage stehen bleiben soll kann man ein größeres Loch wählen und mit Hartholz anheizen. Dann hat man einen prima Gluttopf.
Grubenfeuer mit Luftkanal
Das gleiche wie oben. Allerdings wird hier nach der Seite ein Luftkanal gegraben. Entweder man hat stabile Erde, in dem Fall gräbt man einfach einen Lufttunnel oder man nimmt einen Stein und stützt das ganze etwas ab. Der Tunnel wird in die Richtung gegraben aus der der Wind kommt.
Grubenfeuer mit Glutpfanne
Hier wird neben der Grube einfach eine Vertiefung ausgehoben. So ähnlich wie eine Pfanne. Hier kann später zum Kochen oder zum Grillen mit einem kleinen Rost, etwas Glut hinüber geschaufelt werden.

Balkenfeuer
Das Balkenfeuer kenne ich nur aus der Theorie. Mir selbst ist es noch nicht gelungen ein Balkenfeuer zu entzünden. Es soll bei geringer Flammen- und Rauchbildung gut Wärme abstrahlen. Es ist ein reines Wärmefeuer. Ich bezweifle, dass sich diese Art von Feuer durchsetzen wird, da es zu aufwändig ist es aufzubauen und sich nicht als Kochfeuer eignet.
Vielleicht kann man es nutzen, um erlegtes Wild vorsichtig zu garen und das abtropfende Fett aufzufangen.

Jägerfeuer
1. es brennt fast rauchfrei mit einer schönen hohen Flamme, die sich gut zur Beleuchtung des Nachtlagers eignet
2. man muss kaum Feuerholz machen, da man das ganze Stück Holz verwendet
3. man kann es wunderbar regulieren, indem man einfach das Feuerholz verschiebt
4. durch die gute Regulierbarkeit verbraucht man nur sehr wenig Holz
5. ideales Kochfeuer

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In der nächsten Woche erfahren Sie mehr zu den Themen - „Einheizen eines Feuers – Feuerholz/Holzkunde – Anzünden und Zündmittel“ - freuen Sie sich auf den 2. Teil von Campfire – Outdoor kochen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Harry Lewandowski (Tel.: 05404-4155), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Campfire

Autor Harry Lewandowski: Mit Freunden kochen, essen, genießen, leben. Und dabei fotografieren und die Rezepte sammeln. Beides nicht berufsmäßig, aber mit Professionalität und Leidenschaft. Campfire ist eine Rezeptsammlung mit Rezepten aus der Welt der Camper, Wohnmobilisten und Freizeitkapitäne. Sie ist aus einer persönlichen Kochbuchidee heraus entstanden. Alle Rezepte wurden persönlich gekocht, fotografiert und das Wichtigste: auch persönlich verspeist! Die Einfachheit von Rezepten ist hier wi


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