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Russen auf Mallorca - als Touristen und Immobilienkäufer.

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Spanischer Botschafter fordert Abschaffung der Visapflicht von Lutz Minkner

Spanien kann in diesem Jahr weit über 1 Million Touristen aus Russland begrüßen. Für Mallorca werden etwa 150.000 russisch sprechende Gäste erwartet. Und mancher verliebt sich in die Insel, ist begeistert von der Natur, der Landschaft und der Lebensqualität, findet hier Freunde und überlegt, öfter zu kommen oder gar sich hier niederzulassen. Insgesamt sollen bereits 41.000 Russen sich in Spanien eine Ferienimmobilie oder einen Dauerwohnsitz gekauft haben. Auch Minkner & Partner, Mallorca Immobilien (www.minkner.com), eines der führenden Immobilienunternehmen Mallorcas, verzeichnet seit einigen Jahren einen regen Zuspruch von Interessenten aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und Georgien. Zwei Hürden standen den Investitionen von russischen Interessenten oft im Wege: das waren zum einen die mangelhaften Flugverbindungen, zum anderen die schwerfällige Erteilung von Visa. Nachdem mehrere internationale Fluggesellschaften die Route Russland - Spanien bereits bestens bedienen, scheint jetzt auch Bewegung in das Thema Visa zu kommen.



Ende des vergangenen Jahres ließ die spanische Regierung ein Gesetzgebungsvorhaben verkünden, nach dem Ausländer aus Nicht-EU-Staaten eine Aufenthaltsgenehmoigung für Spanien erhalten sollten, wenn sie eine Immobilie im werte von mindestens 160.000 EUR erwerben würden. Hintergrund war die spanische Immobilienkrise mit einem Leerstand von Hunderttausenden von Wohnungen und Häusern. Man hoffte, durch eine neue aufenthaltsrechtliche Lösung wohlhabende Russen und Chinesen nach Spanien locken zu und zu einem Immobilienkauf animieren zu können. Der Gedanke war nicht neu: Zypern gewährt eine Aufenthaltserlaubnis bei einer Investition ab 300.000 EUR, und in Malta kann man bereits mit 93.000 EUR das begehrte Dokument erhalten. Besonders günstig ist es in Lettland; dort beträgt die Eintrittsgebühr nur 70.000 EUR. Das spanische Gesetzgebungsverfahren scheint derzeit im Behördendschungel verloren gegangen zu sein: Mal wurde erklärt, diue Einstiegssumme solle auf 400.000 EUR erhöht werden, mal hörte man, "das Ausländerrecht müsse dazu noch in verschiedenen Ministerien bearbeitet werden".



Einen neuen Vorstoß machte im März 2013 der spanische Botschafter in Moskau, Jose Ignacio Carbajal. Er forderte die vollständige Visa-Freiheit zwischen Russland und der Europäischen Union. Eine "Auswanderung aus Russland" sei nicht zu befürchten, was dadurch belegt werde, dass im Jahre 2012 über 1,2 Millionen Russen Spanien besucht hätten und wieder nach Russland zurückgekehrt wären. Damit stehe fest, dass es die von vielen befürchtete russische Emigration in Europa nicht gebe. Carbajal konnte sich bislang mit seiner Forderung der vollständigen Visafreiheit zwischen Spanien und Russland bzw. zwischen Russland und allen EU-Staaten noch nicht durchsetzen. Sein Vorstoß zeigt jedoch, dass diese Überlegungen auf einem guten Weg sind.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Lutz Minkner (Tel.: +34 971 695 255), verantwortlich.

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