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o2 kauft E-Plus: Erst einmal keine Änderungen für Kunden in Sicht

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Zusammenschluss der Netze wäre logistische Meisterleistung


Es war die überraschende Meldung am heutigen Morgen: Telefónica/o2 kauft E-Plus. Bereits gestern kamen erste Meldungen auf, dass es erneute Verhandlungen zwischen den zwei Mobilfunkkonzernen gäbe. Für den Außenstehenden kam nun die Einigung überraschend...

Göttingen, 23.07.2013 - Es war die überraschende Meldung am heutigen Morgen: Telefónica/o2 kauft E-Plus. Bereits gestern kamen erste Meldungen auf, dass es erneute Verhandlungen zwischen den zwei Mobilfunkkonzernen gäbe. Für den Außenstehenden kam nun die Einigung überraschend schnell. "Wurde eine mögliche Fusion zwischen o2 und E-Plus Ende Mai noch verneint, so entsteht nun mit 43 Millionen Kunden der größte Mobilfunkkonzern in Deutschland", faßt Bettina Seute vom Onlinemagazin www.teltarif.de zusammen.

Bevor es dazu kommt, bedarf es allerdings der Genehmigung der jeweiligen Kartell- und Aufsichtsbehörden, die sich bis Mitte 2014 hinziehen kann.

Erst dann sind mögliche Änderungen für die Kunden zu erwarten. "Während der Prüfungsphase durch diverse Behörden wird sich für die Kunden nichts ändern. Auch danach ist, zumindest aus derzeitiger Sicht, nicht mit erheblichen Preissenkungen zu rechnen", so Seute. Da alle drei Mobilfunkanbieter dann in etwa gleichauf liegen, kommt der extreme Wettbewerb erfahrungsgemäß etwas zum Erliegen. Es wird also nicht mehr um jeden Cent gekämpft.

Die Synergien der Fusion liegen laut o2 insbesondere in Vertrieb, Kundenservice und Netzwerk. "Für den Kunden könnten sich nach dem Zusammenschluss auch Nachteile ergeben, nämlich dann, wenn aus Kostengründen beispielsweise Mobilfunkmasten abgeschaltet werden oder wenn ein Mast plötzlich von wesentlich mehr Kunden genutzt wird und sich damit die Qualität verschlechtert. Es bleibt abzuwarten, welche Alternativen dem Kunden dann angeboten werden", wirft Seute einen Blick nach vorn. Wie die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit aussehen wird, ob es also zu einem Zusammenschluss der Netze kommt, was im Übrigen eine logistische Meisterleistung wäre, darüber lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur Spekulationen anstellen.


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