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Hohe Akzeptanz von Fernlinienbussen, doch das Angebot ist begrenzt.

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Der deutsche Mobilitätsmarkt steht vor größeren strukturellen Veränderungen. Nicht nur der stärkere internationale Wettbewerb bringt die Anbieter unter Zugzwang, sondern auch 'neue' Mobilitätsangebote

Wie viel "Hype" und wie viel Realität steckt in der Diskussion um die Marktöffnung für Fernlinien-busse in Deutschland? Dieser und anderen aktuellen Fragen geht die Studie "MobilitätsTRENDS 2013" nach, eine Kooperationsstudie der exeo Strategic Consulting AG und der Rogator AG. Grundlage der Untersuchung ist eine repräsentative Befragung von ca. 2.400 Personen ab 18 Jahren. Personen, die in den letzten 12 Monaten Reisen mit einer Entfernung von mehr als 100 km unternommen haben, sind die Kernzielgruppe der Studie. In der Studie "MobilitätsTRENDS 2013" wurden die Einstellungen und Erwartungen potenzieller Nutzer von Fernlinienbussen näher beleuchtet.

"Bei der Vielzahl der Meldungen zu neuen Angeboten im Bereich Fernlinienbusse muss man sich die Frage stellen, wie viel Wunsch und wie viel Wirklichkeit in der Diskussion enthalten sind. Unsere Studie blickt auf den gesamten Mobilitätsmarkt und bestätigt die hohe Akzeptanz neuer Fernlinienbusse in der Öffentlichkeit", betont Dr. Andreas Krämer als Autor der Studie. Diese wesentlichen Erkenntnisse können in drei Punkten zusammengefasst werden:



- Zwei Drittel der mobilen Bevölkerung halten die Möglichkeit, auf längeren Strecken einen Fernlinienbus nutzen zu können, für einen guten Schritt. Knapp 40 % der Fernreisenden stehen einer Nutzung von Fernlinienbussen offen gegenüber. Weniger als jeder zehnte Befragte ist der Meinung, dass das Angebot von Fernlinienbussen überflüssig ist.



- Die Kenntnis der Fernlinienbus-Angebote ist vergleichsweise hoch: Nur etwa 14 % der mobilen Bevölkerung geben auf die Frage "Seit Anfang 2013 dürfen auch Unternehmen innerdeutsche Fernbuslinien anbieten. Haben Sie von diesen Angeboten schon gehört?" an, dass sie entsprechende Anbieter nicht kennen. Dies ist nicht zuletzt Folge einer breiten Medienberichterstattung seit Jahresbeginn und der Ankündigung namhafter Unternehmen, in den Markt einzusteigen (ALDI, BILD, ADAC/Dt. Post). Während 2 % der Befragten nach eigenen Angaben bereits zumindest einmal ein Fernlinienbus-Angebot genutzt haben, geben 31 % an, dass die Nutzung noch nicht erfolgt ist, aber durchaus eine Option darstellt. Allein das Verhältnis aus Nutzer- und Erwägerquote deutet bereits auf ein großes unausgeschöpftes Marktpotenzial hin. Ob sich dies jedoch in reale Marktanteile übersetzen lässt, hängt von weiteren Faktoren ab.



- Um detaillierter bestimmen zu können, wie sich die konkrete Verkehrsmittelwahl verändern könnte, erfolgten weitere Fragen auf der Grundlage der letzten unternommenen Fernreise. Über 40 % der Entscheider sehen bei der konkreten Bewertung der Reise den Fernlinienbus als echte Alternative zum genutzten Verkehrsmittel. Hierbei zeigt sich allerdings, dass nicht nur konkrete Erwartungen bzgl. eines bestimmten Preisniveaus bestehen, sondern ebenfalls in Hinblick auf Mindesterwartung zum Komfort und zur maximalen Reisezeit. Eine weitere Einschränkung kommt hinzu: Da sich das aktuelle Streckennetz der Fernlinienbusse auf die Verbindung von Großstädten konzentriert, ist ein Großteil des Marktpotenzials aufgrund der regionalen Verteilung der potenziellen Nachfrage mit dem derzeitigen Angebot nicht erschließbar.



Wie die Studienergebnisse zeigen, hat das Angebot an Fernlinienbussen das Potenzial, die Mobilitätsstrukturen und das Verkehrsmittelwahlverhalten nachhaltig zu verändern. Dies basiert auf einer breiten, über einzelne Marktsegmente hinausgehenden Akzeptanz in der mobilen Bevölkerung. Die potenzielle Nachfrage nach einem Angebot an Fernlinienbussen setzt sich dabei nicht nur aus jüngeren Reisenden zusammen, die primär auf den Preis der Reise achten. Wenn die Anbieter das Bedürfnis der Kunden nach Komfort und Reisedauer in Relation zu einem vernünftigen Preis treffen, erscheinen mittelfristig Modalanteile von 2-3 % im innerdeutschen Fernreisemarkt für Fernlinienbusse realistisch.



Hier haben wir weitere Informationen zu der Studie für Sie zusammengestellt:




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Christiane Roth (Tel.: 0911-8100561), verantwortlich.

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