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Datenverschlüsselung nach Überwachungsskandalen in aller Munde

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Internet Security-Experte: Verschlüsselung ist nicht gleich Verschlüsselung


Spätestens seit den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden über angezapfte Glasfaserkabel und gigantische Spähprogramme des amerikanischen und britischen Geheimdienstes stellt sich Unternehmen wie privaten Nutzern eine brennende Frage: Wie sicher...

Fulda, 14.08.2013 - Spätestens seit den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden über angezapfte Glasfaserkabel und gigantische Spähprogramme des amerikanischen und britischen Geheimdienstes stellt sich Unternehmen wie privaten Nutzern eine brennende Frage: Wie sicher kann Surfen im Internet eigentlich sein? Immer wieder ist nun von Verschlüsselung die Rede. Diverse Begrifflichkeiten machen die Runde, mit denen viele Internet-Nutzer nur wenig anfangen können.

"Um das Ausspionieren versendeter Daten zu verhindern, gibt es grundsätzlich zwei verschiedene kryptographische Verfahren", klärt Christian Heutger, Geschäftsführer beim Internet Security-Spezialisten PSW GROUP (www.psw.net), daher auf. Unterschieden wird dabei zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung. Bei Ersterer werden die Daten mithilfe eines geheimen Schlüssels ver- beziehungsweise entschlüsselt. Der Schlüssel muss dabei dem Sender und Empfänger bekannt sein und dazu vorher persönlich ausgetauscht werden.

Ein Vorteil des symmetrischen Verfahrens: Die relativ geringe Rechenleistung, die es benötigt. Der gravierende Nachteil: Es stellt keine große Herausforderung dar, eine entsprechend gesicherte Nachricht zu entschlüsseln, wenn der Private-Key von Dritten entdeckt oder abgehört wird. "Genau deshalb ist es ratsam auf die sogenannte Public-Key-Infrastruktur (PKI) und damit auf die asymmetrische Verschlüsselung zu setzen", betont der Experte.

Die asymmetrische Verschlüsselung basiert auf der Verwendung eines zusammengehörenden Schlüsselpaares, wobei ein Schlüssel jeweils zur Ver- und einer zur Entschlüsselung genutzt wird. Beim Public-Key-Verfahren wird nun einer der Schlüssel veröffentlicht und kann von jedem Sender dazu genutzt werden, eine Nachricht an den Empfänger zu verschlüsseln. Nur der Empfänger, der im Besitz des zweiten Schlüssels (Private-Key) ist, kann die Nachricht lesen.

"Die asymmetrische Verschlüsselung kann auch zur digitalen Authentifizierung von Einzelpersonen und Firmen genutzt werden. Dazu gibt eine Zertifizierungsstelle ? eine so genannte Certificate Authority (CA) ? digitale Zertifikate heraus und beglaubigt diese. Ein solches Zertifikat integriert den Public-Key oder Informationen über diesen", erläutert Christian Heutger ein weiteres Anwendungsbeispiel dieser Form der Verschlüsselung, die auch bei SSL zum Einsatz kommt.

Mit Perfect Forward Secrecy (PFS) steht mittlerweile zudem eine zukunftssichere Verschlüsselung bereit, die über die bisherigen Verfahren hinausgeht. PFS ? eine SSL-Funktion ? verhindert, dass bereits abgeschlossene aber verschlüsselt aufgezeichnete Kommunikation durch nachträgliches Bekanntwerden des geheimen Schlüssels kompromittiert wird. "Mit Perfect Forward Secrecy lassen sich Spionage-Angriffe wirksamer denn je vereiteln", so der Sicherheitsexperte.

Weitere Informationen unter www.psw.net

Honorarfreie Pressebilder zum Download:

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