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Fachbereiche entscheiden über die Cloud

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IDC-Studie sieht Cloud Services als flexibles Sourcing-Modell über deren Einsatz die Fachbereiche mehr und mehr selbst entscheiden


Rund 60 Prozent der Unternehmen wollen mittels Cloud Services langfristig die schnellere Umsetzung ihrer Anforderungen oder die besser Unterstützung ihrer Geschäftsbereiche erreichen. Zudem entscheiden sie immer häufiger eigenständig über den Cloud-Einsatz...

Ehningen, 20.08.2013 - Rund 60 Prozent der Unternehmen wollen mittels Cloud Services langfristig die schnellere Umsetzung ihrer Anforderungen oder die besser Unterstützung ihrer Geschäftsbereiche erreichen. Zudem entscheiden sie immer häufiger eigenständig über den Cloud-Einsatz und dies nicht selten an der IT-Abteilungen vorbei - so die zentralen Ergebnisse der aktuellen IDC-Studie "Cloud Computing in Deutschland 2013". Um Unternehmen die Einführung von Cloud Computing zu erleichtern, empfiehlt IBM eine effizientere Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen. In Sachen Cloud steht IBM ihren Kunden als Berater und Projektplaner zur Seite und bietet in ihrem SmartCloud Portfolio unter anderem Infrastruktur-Services und mehr als 100 Cloud-Lösungen.

"Die IDC-Studie zeigt, dass sich in den Unternehmen Entscheidungskompetenzen und Budgetverantwortungen rund um die IT verändern", sagt Susan J. Volkmann, Director Cloud Computing für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) bei IBM Deutschland. "Immer mehr sind es die Fachbereiche, die über die Nutzung von Cloud Services und -Lösungen entscheiden. Das bedeutet für die Unternehmen, dass der Austausch zwischen Fachbereichen und IT verbessert werden muss, um nicht auf beiden Seiten ein IT-Eigenleben entstehen zu lassen."

Die jüngste IDC-Studie "Cloud Computing in Deutschland 2013" hat ergeben, dass die Fachbereiche in den Unternehmen immer stärker die IT-Entscheidungen beeinflussen und übernehmen. Bisher waren es nahezu ausschließlich IT-Experten, die über Einsatz und Kauf von Hardware und Software entschieden haben. Doch dank des Cloud Computings verkürzen sich die Einführungszeiten neuer IT-Lösungen und es ist somit nahezu in Echtzeit möglich, auf veränderte Geschäftsanforderungen zu reagieren. Dies weckt vor allem das Interesse der Fachabteilungen, die so schneller auf veränderte Anforderungen von Markt und Kunden reagieren können. So wollen lauf IDC-Studie langfristig über 60 Prozent der Fachabteilungen mittels Cloud Services die schnellere Umsetzung ihrer Anforderungen oder die bessere Unterstützung ihrer Geschäftsbereiche erreichen. Vor allem die drei Geschäftsfelder Kundendienst, Vertrieb und Projektmanagement sind es, die hier den Ton angeben: Jeweils mehr als 25 Prozent Entscheider aus diesen Bereichen, so die Studie, halten Cloud Services für diese Bereiche besonders gut geeignet.

IBM bietet im Cloud-Computing-Umfeld ein Portfolio, das sich auf diese Transformationen in der unternehmerischen Entscheiderebene ausrichtet. Das Angebotsspektrum reicht von der Analyse bestehender IT-Umgebungen über die Entwicklung unternehmensweiter Cloud-Strategien bis hin zu Automationstechnologien und der Umsetzung unterschiedlicher IT-Betriebsmodelle. Das IBM SmartCloud Portfolio orientiert sich am B2B-Markt und basiert auf den klassischen Bereitstellungsmodellen Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS), Software-as-a-Service (SaaS) und Business-Process-as-a-Service (BPaaS). In Deutschland werden Cloud Services aus dem Rechenzentrum in Ehningen bei Stuttgart erbracht. Mehr als 100 IBM Cloud-Lösungen sind speziell auf die Ziele und Anforderungen der Fachbereiche zugeschnitten. Denn schneller als bisher lassen sich durch Cloud Services Feedback und Erfahrungen von Kunden auswerten und direkt in Innovationen sowie aktuelle Produkt- und Marktentwicklungen integrieren. In dem von IBM geschnürten Cloud-Paket befinden sich Lösungen zu Big Data und Social Media Analytics, mit denen beispielsweise ein Marketingleiter gezielt Kundendaten auswerten kann, um das Markenimage eigener Produkte und Services zu ermitteln.

Die Vorteile der Cloud Services haben laut IDC-Studie bereits eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen überzeugt - 55 Prozent nutzen oder implementieren sie bereits und weitere 27 Prozent planen deren Einführung. Jedoch sind es immer seltener die IT-Abteilungen, die darüber entscheiden. Laut IDC-Studie nutzen ein Drittel der Fachabteilungen teilweise und weitere zwölf Prozent sogar sehr umfangreich Cloud Services ohne die IT-Abteilungen zuvor einzubeziehen. Dass dies zu einer IT-Schattenwirtschaft führt, die für erhebliche Sicherheitsrisiken sorgt, befürchten 57 Prozent der befragten Unternehmen, da sowohl Unternehmensrichtlinien als auch gesetzliche Regularien nicht eingehalten werden.

"Für den IT-Leiter bedeutet diese Entwicklung ein Umdenken: Er sollte immer mehr zum Berater für die Fachabteilungen werden, der die IT an den strategischen Ziele des Unternehmens und der Betriebsabläufe ausrichtet und Innovationen einbringt - nur so behält er das Steuer für seine IT im Unternehmen in der Hand", sagt Matthias Kraus, Research Analyst bei IDC in Frankfurt. "Für die IT-Anbieter wiederum gilt es, fachliche Relevanz & Nutzen von Cloud-Lösungen in den Vordergrund zu stellen."

Für die IDC-Studie

"Cloud Computing in Deutschland 2013" wurden im Juni 2013 260 IT-Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen in Deutschland mit mindestens 100 Mitarbeitern befragt. Die Studie hat die aktuellen Trends und Pläne zur Nutzung von Cloud Services untersucht und insbesondere die Auswirkung der Cloud auf die Fachkräfte untersucht. Mehr Informationen zur Studie finden Sie unter http://www.idc.de/press/presse_idc_studie_cloudservices2013.jsp


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