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E-Plus Übernahme durch O2

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mexikanischer Millardär stimmt dem Verkauf zu


Der mexikanische Milliardär hat völlig überraschend dem Verkauf des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus an den Konkurrenten O2 zugestimmt. Vorausgegangen war eine Aufstockung des O2-Angebots. Slims Telekomkonzern America Movil, Großaktionär der EPlus- Muttergesellschaft KPN, verpflichtet sich demnach auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 2. Oktober, für den Verkauf von E-Plus zu stimmen. Dies gab KPN, ein niederländischer Telefonkonzern, in Den Haag mit. Zuvor hatte sich America Movil noch gegen den Verkauf an Telefonica Deutschland (O2) ausgesprochen und plante ihrerseits, den Schritt durch eine vollständige Übernahme von KPN zu verhindern.

KPN erhält wie geplant einen Anteil von 24,9 Prozent an Telefonica Deutschland und 3,7
Milliarden Euro in bar. Im zweiten Teil der Transaktion winkt dann aber mehr Geld. Der
spanische Telefonica-Konzern wird den Niederländern 1.3 Milliarden Euro zahlen und dafür
statt 7,3 Prozent an der deutschen Tochter lediglich 4,4 Prozent erhalten. Die weiteren 2,9
Prozent an Telefonica Deutschland können die Spanier der KPN innerhalb eines Jahres für
510 Milliarden Euro abnehmen.
Durch die Rückendeckung Slims, einem der reichsten Männer der Welt, steht der
Übernahme seitens der Aktionäre praktisch nichts mehr im Wege. Zwar müssen auch die
Anteilseigner von Telefonica Deutschland zustimmen. Doch dort hat das spanische
Mutterunternehmen die Mehrheit.
Von den Fortschritten bei der geplanten Übernahme profitieren die Unternehmen auch am
Aktienmarkt. Am Montagvormittag stiegen die O2-Papiere an der TecDAX-Spitze um 9,5
Prozent auf ein Tageshoch von 5,55 Euro und notierten an Nachmittag immer noch bei Plus
2,3 Prozent. Die KPN-Aktien kletterten in Amsterdam zum Nachmittag um gut 3 Prozent
nach oben.
Unklar ist jedoch, ob die Regulierungsbehörde die Übernahme durch O2 genehmigt. Ein
solcher Zusammenschluss könnte erhebliche Folgen für den Wettbewerb haben. Durch die
Übernahme würde sich der deutsche Mobilfunkmarkt von vier auf drei Anbieter verkleinern.
Übrig bleiben nur T-Mobile, Vodafone und Telefonica Deutschland.


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