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Wirtschaft beklagt drohenden Fachkräftemangel

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Doch 65.000 Ingenieure sind arbeitslos


Bonn/Düsseldorf – Ältere Ingenieure spielen in den Personalplanungen der Unternehmen kaum eine Rolle. Oft herrscht noch der Jugendwahn, obwohl der demographische Wandel die Abkehr von dieser Haltung schon lange nahe legt. „Für viele der rund 65.000 arbeitslosen Ingenieure, von denen die meisten die Grenze von 45 Jahren überschritten haben, klingt es wie Hohn, wenn die Wirtschaft über Fachkräftemangel klagt“, so die VDI-Nachrichten http://www.vdi-nachrichten.com in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft kann gravierende Folgen haben: Baden-Württemberg könnte seine Spitzenstellung als europäischer Hightechstandort gefährden, wenn man sich nicht rechtzeitig auf den Wandel einstellt. Und in Sachsen, Thüringen oder dem Ruhrgebiet sind die Folgen der Entvölkerung schon jetzt zu besichtigen.

Eine Studie der TÜV Rheinland Group http://www.tuv.com belegt, dass Personalverantwortliche älteren Ingenieuren durchaus hohe fachliche Kompetenzen zubilligen. Allerdings bemängelten sie das geringe Know-how in angrenzenden Disziplinen, so etwa die Elektronik-Kenntnisse von Maschinenbauern, schreiben die VDI-Nachrichten. Dass ältere Mitarbeiter generell benachteiligt werden, bestätigt Pascal Hetze vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des demographischen Wandels http://www.zdwa.de: „Studien aus den USA und Großbritannien zeigen, dass Stellen zunächst von den Jungen besetzt werden, dann werden Frauen gesucht, anschließend Fachkräfte aus dem Ausland und zuletzt erst die Älteren.“

Große Firmen seien die Vorreiter, wenn es um die Gestaltung des demographischen Wandels gehe. VW, die Deutsche Bahn, Festo oder BMW hätten den „demographischen Wandel bereits verinnerlicht“. „Mit betrieblichen Gesundheitsprogrammen, Investitionen in ergonomische Arbeitsplätze und Weiterbildung pflegt und hegt man dort die Älteren“, so die Wochenzeitung. Mit diesen Maßnahmen wollen die Unternehmen sicherstellen, dass auch ältere Mitarbeiter noch voll leistungsfähig sind. Doch auch die Generation 50 plus ist in der Pflicht, den demographischen Wandel selbst aktiv mitzugestalten. „Gemischte Belegschaften aus Jung und Alt sind sicherlich eine Idealvorstellung“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de. „Ältere Ingenieure müssen sich darum bemühen, immer auf dem neuesten Stand zu sein, um mit den jüngeren Kollegen, die frisch von der Uni kommen, konkurrieren zu können. Sie dürfen sich nicht allein auf ihren Vorsprung an Berufs- und Lebenserfahrung verlassen. Wenn ein über 50 Jahre alter Ingenieur auch über gute Kenntnisse in Maschinenbau, Informatik und Betriebswirtschaftslehre verfügt, verbessert dies seine Chancen auf dem Stellenmarkt. Denn insbesondere im IT-Sektor ändern sich Anforderungen und erwünschte Fähigkeiten der Fachkräfte sehr schnell. Da muss man am Ball bleiben.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicolaus Gläsner, verantwortlich.

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