info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Culinarius Beteiligungs und Management GmbH |

Trinkgeld im Restaurant

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Warum gibt man Trinkgeld? Wann kann man sich Trinkgeld erwarten? Und wie sind die vorherrschenden Sitten und Gegebenheiten bei der Trinkgeldvergabe? Mit dem Trinkgeld, ist das so eine Sache. In manchen Ländern wird es automatisch dazu gerechnet, in anderen Ländern verdient das Servicepersonal so wenig, dass es vom Trinkgeld abhängig ist und wieder wo anders gilt Trinkgeld sogar als Beleidigung. „Richtlinien“ dazu unterscheiden sich je nach Land, Kultur und Normen.



Warum gibt man eigentlich Trinkgeld?

Viele wissen gar nicht warum sie Trinkgeld geben. Rein aus Gewohnheit und weil es der Norm entspricht, „weil´s sich so ghört“ oder als Feedback für das Service des Personals? Um ein Lächeln in das Gesicht der KellnerInnen zu zaubern, oder aus Angst vor dem bösen Blick, wenn man kein Geld drauf legt?

Auf jeden Fall stellen Arbeitsverhältnisse einen Unterschied im Trinkgeldvergabe-Verhalten dar. Der Manager gibt etwas mehr Trinkgeld um Prestige zu zeigen, während der Student etwas geiziger mit seinen Finanzen umgeht. Natürlich kann man dies nicht verallgemeinern, fleißige StudentInnen die selbst in der Gastronomiebranche jobben, sind oft spendabler als erfolgreiche Manager. Oft kommt es also auf die persönlichen Erfahrungen der Gäste an. Kommen sie selbst aus der Tourismusbranche, oder haben einige Zeit in der Gastronomie gearbeitet, dann fühlen sie sich gegebenenfalls mit den Mitarbeitern verbunden und geben gerne etwas mehr Trinkgeld. Jene Leute sind dann aber auch strenger mit der Beurteilung vom Service. Sie kennen die einzelnen Handgriffe, wissen was möglich ist und welche Fehler leicht unterlaufen können.

Die aktuelle Stimmungslage des Gastes und die Sympathie zum Mitarbeiter ist ausschlaggebend für die Trinkgeld-Motivation. Je nach Emotionslage ändert sich die Bereitschaft zur Trinkgeldvergabe. Wurde der Gast positiv gestimmt durch angenehmes Ambiente, nette Hintergrundmusik, hervorragendes Essen und freundliches Personal, so ist er eher bereit mehr zu bezahlen. Ist der Gast bereits gereizt, kann nur mehr alles schief gehen.

Es kommt auch auf die richtige Preisgestaltung an. Kostet ein Getränk 3,- Euro werden nur wenige Gäste Trinkgeld geben, bei 2,80 Euro wird schnell aufgerundet. Die Menge der Konsumation spielt ebenfalls eine große Rolle. Hatte man nur etwas zu Trinken wird meist gerundet, bei einem guten Abendessen kommen schon ein paar Euro mehr dazu.

Wie bekommt man am besten Trinkgeld?

Wer viel Trinkgeld bekommen möchte muss auch etwas dafür tun (Siehe auch: Erfolgsfaktor Serviceorientierung). Ganz einfach, denkt man. Doch zu gutem Service gehört auch gute Menschenkenntnis. Erstmals muss man dem Kunden freundlich entgegentreten, ihn zum Platz weisen, gegebenenfalls die Jacke abnehmen, kompetente Empfehlungen zum Tagesmenü oder zu sonstigen Spezialitäten geben und alles in allem eine gute Kombination aus Fachwissen und psychologischen sowie kommunikativen Fähigkeiten aufweisen. Manchmal reicht auch schon ein freundliches Lächeln.

Österreich als Tourismusland gilt allgemein als sehr gastfreundlich, die österreichische Mentalität aus Gelassenheit, Charme, Höflichkeit und Schmeicheleien beeindrucken die Touristen und sarkastische Aussagen bringen oft auch die Gäste zum Schmunzeln, „so sind sie halt die Österreicher.“

Wie funktioniert die Trinkgeldvergabe?

Je nach Land und Sitten unterscheiden sich die „unverbindlichen“ Regelungen der Trinkgeldvergabe. Während man sich in Österreich über jeden Cent freut, gilt das extra Geld in Teilen Chinas und Japan als Beleidigung, in den USA ist man sogar abhängig vom „tip“. Ein Unterschied liegt auch darin, ob das Geld persönlich, direkt bei der Dienstleistung überreicht wird, oder am Schluss am Tisch liegen gelassen werden soll.

Es gibt zahlreiche Varianten die angewendet werden. Bevor man in ein anderes Land fährt sollte man sich darüber bewusst werden. Im deutschsprachigen Raum, also in Österreich und Deutschland sind 5 bis 10 Prozent Trinkgeld vom Gesamtbetrag passend, es wird persönlich überreicht. Üblich ist generell das Aufrunden der Beträge, es wird mit „Passt scho“ „Stimmt so“ oder einfach „Danke“ signalisiert.



Je nach Kulturkreis, Norm oder eigenem Empfinden vergibt man unterschiedlich Trinkgeld. Es gibt spendable Trinkgeldgeber und geizige, jene die immer Trinkgeld hergeben und jene die den Wert vom Service vorher beurteilen und demnach „drauf“ legen. Das Trinkgeld ist oft bereits automatisch eingerechnet, wird als Beleidigung empfunden, oder ist ein entscheidender Teil vom Lohn. Vorangegangene Erfahrungen und Erlebnisse in der Gastronomie und daraus folgende Vorstellungen und Erwartungen ergeben bestimmte Bedürfnisse, werden diese befriedigt ist der Gast positiv gestimmt und gibt gerne etwas mehr aus. Zum Schluss sei gesagt, mit einem ehrlichen Lächeln der Servicekräfte füllt sich die Trinkgeld-Kasse wie von selbst.

http://www.culinarius.at
http://culinariusat.wordpress.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Julia Kaindl, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 687 Wörter, 5038 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Culinarius Beteiligungs und Management GmbH

Wir sehen uns als idealen Partner für Gastronomen, die in einer speziellen Situation wie Unternehmensaufbau, Expansion, Sanierung, etc. Unterstützung benötigen. Hier kann die Culinarius Beteiligungs und Management GmbH aufgrund Ihrer Erfahrungen Lösungen anbieten.

Als Managementgesellschaft übernehmen wir Aufträge von Gastronomen zur Entwicklung von Geschäftsstrategien, zum Unternehmensaufbau, der Gewinnung von Gästen, der Verbesserung des Unternehmensergebnisses, Personalplanung, Wareneinsatzoptimierung, Unternehmenssanierung und Erstellung von Finanzkonzepten unter Berücksichtigung des Charakters Ihres Gastronomiebetriebes. Wir arbeiten praxisorientiert und setzen gemeinsam mit Ihnen die vereinbarten Ziele um.

Als Beteiligungsgesellschaft streben wir Minderheitsbeteiligungen an Gastronomieunternehmungen mit Umsätzen von mindestens € 500.000 an, sofern wir aufgrund unserer Beurteilung von einer nachhaltigen Wertentwicklung überzeugt sind.

Als idealer Partner von Gastronomieunternehmungen bieten wir Ihnen auch interessante berufliche Perspektiven in unserem Unternehmen oder bei unseren Kunden.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Culinarius Beteiligungs und Management GmbH lesen:

Culinarius Beteiligungs und Management GmbH | 27.10.2014

Gastrojobs Wien

Ob Servicekraft / Kellner, Serviceleiter, Koch / Köchin, Sous Chef, Chef de Partie bis hin zum Haubenkoch, die besten Gastro Jobs in Wien gibt es auf www.gastrojobs.wien. Ein Job Alert erlaubt es Suchen zu speichern und täglich per Email zu erhalte...
Culinarius Beteiligungs und Management GmbH | 21.10.2014

Gastro News Wien

  Auf dem Blog Gastronews.wien finden sich täglich aktuelle Themen rund um Gastronomie, Genuss, Lifestyle und Events. Da sich der Blog einerseits an Gastronomen richtet, werden interessante Tipps zu Geschäftsstrategien und Entwicklungen in der Gas...
Culinarius Beteiligungs und Management GmbH | 21.10.2014

Gastronomiejobs Wien

  Unter Gastronomiejobs.wien bietet das Jobportal eine spezialisierte Plattform für Bewerber und Arbeitgeber aus der Gastronomie. Eine Suchfunktion bietet die Möglichkeit gezielt Jobangebote zu finden. Ob Servicekraft / Kellner, Serviceleiter, Ko...