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ADVA Optical Networking zeigt erstmalig die SDN-automatisierte Bereitstellung von Netzkapazität für verteilte Rechenzentren

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Gemeinsame Demonstration mit IBM und Marist College verwendet Vmotion als realistisches Beispiel für eine anwendungsgetriebene Virtualisierung


ADVA Optical Networking hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen erfolgreich ein durch Software-Defined Networking (SDN) und Openflow gesteuertes virtuelles optische Übertragungsnetz demonstriert hat. Entwickelt in Zusammenarbeit mit IBM und Marist...

New York, USA, 16.09.2013 - ADVA Optical Networking hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen erfolgreich ein durch Software-Defined Networking (SDN) und Openflow gesteuertes virtuelles optische Übertragungsnetz demonstriert hat. Entwickelt in Zusammenarbeit mit IBM und Marist College, stellt diese Demonstration ein Novum in der Branche dar. Während Virtualisierung im Rechenzentrum bereits weit verbreitet ist, war die Virtualisierung des physikalischen Übertragungsnetzes, das die Rechenzentren verbindet, bisher nicht möglich. Das hat sich nun geändert. Die Vorführung fand im Marist College-Forschungslabor auf dem Campus New York statt.

"Bandbreitenprofile in Cloud-Umgebungen ändern sich ständig und erzeugen kurzzeitige Engpässe in statischen Übertragungsnetzen. SDN und die zugehörige Software geben uns nun endlich die nötigen Werkzeuge und den Zugang zu allen Netzschichten, um Anwendungen zu programmieren, die agile und flexible Datenströme generieren," sagte Robert Cannistra, Senior Professional Lecturer für Informatik und Informationstechnik am Marist College. "Um die extreme Nachfrage nach Bandbreite zu befriedigen und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, muss das Netz dynamischer und reaktiver werden. Mit der Technologie in unserer Testumgebung muss man das Netz nur einmal einrichten. Danach wird alles automatisch und in Reaktion auf aktuelle Leistungsanforderungen gesteuert."

In der SDN-Demonstration sind drei räumlich getrennte Rechenzentren, ausgestattet mit Switching-, Server- und Storage-Technologie von IBM, durch ein vollständig rekonfigurierbares und OpenFlow-fähiges optisches Netz, das auf der ADVA FSP 3000 basiert, miteinander verbunden. Eine von Marist College entwickelte Open-Source SDN-Anwendung stellt dynamisch optische Verbindungen bereit, überwacht diese und verwaltet (erstellt, ändert, löscht) Ende-zu-Ende Datenströme über alle Schichten des Netzes hinweg.

In der ersten Phase des Projekts wurde eine Web-Schnittstelle entwickelt, die auf einem Open Source OpenFlow-Controller aufsetzt. Damit wird es möglich, optische Verbindungen verzögerungsfrei bereitzustellen und vordefinierte Verkehrsprofile zu verwenden, die eine schnelle Rekonfiguration optischer Verkehrsströme erlauben. In einem zweiten Schritt wurde die OpenFlow-fähige Layer 2 Switching-Funktionalität von IBM in das Netz mit aufgenommen, um die volle Netz-Virtualisierung über beide Ebenen 1 und 2 zu demonstrieren. In der letzten Ausbaustufe wurde zusätzlich der vollautomatische Transfer von virtuellen Maschinen (VMs) zwischen Rechenzentren demonstriert, der durch Alarmbefehle von VM-Monitoring-Software ausgelöst wird. Dieser Anwendungsfall basiert auf der Bereitstellung von völlig neuen optischen Verbindungen. Damit konnte gezeigt werden, dass gängige, realistische Rechenzentrumsanwendungen von einem virtualisierten Netzansatz profitieren können.

Cloud Computing und Virtualisierung von Rechenzentren schaffen ein Umfeld, das deutlich volatiler ist als je zuvor. VM-Lasten werden ständig über räumlich getrennte Standorte und Cluster verteilt, um Rechenleistung effizienter zu nutzen. Es ist wirtschaftlich und technisch nicht mehr sinnvoll, Übertragungsnetze auf Spitzenlast auszulegen. Besser sind Flexibilität und Skalierbarkeit auf allen Netzschichten, wodurch eine Ende-zu-Ende Bereitstellung von Datenströmen über alle Netzebenen hinweg ermöglicht wird.

"Diese Demonstration zeigt, wie durch die Automatisierung der Bereitstellung von Wellenlängen sowie der Inbetriebnahme und der Zuordnung von Bandbreite Ressourcen kostengünstig von mehreren Rechenzentren gemeinsam genutzt werden können. Wir versetzen das Netz in die Lage, dynamisch und verzögerungsfrei auf Änderungen in der anwendungsgetriebenen Auslastung und in den Verkehrsbeziehungen zu reagieren," kommentierte Casimer DeCusatis, Distinguished Engineer bei IBM.

"Wenn die Ende-zu-Ende Bereitstellung von Bandbreite in einem anwendungsgesteuerten Netz automatisiert und daher unmittelbar wird, entsteht ein völlig neues Paradigma für Netzorchestrierung," sagte Todd Bundy, Business Development Director bei ADVA Optical Networking. "Neben dem Lastausgleich zwischen Rechenzentren werden nun auch dynamische Funktionen möglich, wie die zeitlich programmierte Bereitstellung von Bandbreite, sogenannte "Follow-the-Sun" Anwendungen - also das globale Verschieben von Bandbreite entsprechend der Tageszeit mit dem größten Bedarf - und auch neue kostengünstigere Disaster-Recovery-Mechanismen. Ich kann jetzt per Knopfdruck in kürzester Zeit das erreichen, wofür früher Dutzende von Mitarbeiter über mehrere Abteilungen hinweg Wochen bis Monate benötigt haben. Die Auswirkungen sind weitreichend."

Über IBM

IBM ist ein global integriertes Technologie- und Beratungs-Unternehmen mit Firmensitz in Armonk, New York, USA. In über 170 Ländern entwicklelt und vertreibt IBM Software, Systemtechnik und umfangreiche Infrastruktur-, Cloud- und Beratungs-Dienstleistungen. Mehr Information zu IBM finden sich unter www.ibm.com.

Über das Marist College

Mit Hauptsitz im historischen Hudson River Valley in den USA und einer Niederlassung in Florenz in Italien ist das Marist College eine unabhängige, übergreifende Institution mit Wurzeln in den Geisteswissenschaften. Der Auftrag des Colleges ist es, "Studenten bei der Entwicklung von intellektuellen Fähigkeiten, charakterlichen Eigenschaften und Fertigkeiten zu unterstützen, die für ein aufgeklärtes, ethisches und produktives Leben in der globalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts notwendig sind". Marist erfährt beständig Anerkennung für seine hervorragende Leistungen: im U.S. News & World Report (8-beste Regional-Universität), im Princeton Review ("Die 377 besten Colleges"), Kiplinger's Personal Finance ("die Beste"), und anderen. Obwohl Marist heute unabhängig ist, sieht sich das College den Werten der Gründer, den Gebrüder Marist, verpflichtet: hervorragende Ausbildung, Zusammengehörigkeit und soziales Engagement. Das Marist-College bildet 4.500 Diplomanden sowie über 1.400 Erwachsene und graduierte Studenten in 44 Diplomfächern und 12 Graduierten-Programmen aus, wozu auch Online-Abschlüsse als MBA, MPA, MS und MA gehören. Bei der Nutzung von Technologie zur Unterstützung von Lehre, Lernen, Wissenschaft und Optimierung des College-Betriebs ist das Marist College seit vielen Jahren ein Vorreiter. Die fortschrittliche technologische Ausstattung im Marist College ist auf einem Niveau, das typischerweise nur bei führenden Forschungsinstitutionen vorhanden ist. Im Januar erhielt das Marist College einen Zuschuss von USD 3 Millionen für den Aufbau des Cloud Computing and Analytics Center im Bundesstaat New York. Mehr Information zum Marist College findet sich unter www.marist.edu.


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