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Endspurt im Online-Wahlkampf

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Hohes Informationsinteresse der Bürger kurz vor der Wahl / Unterstützerzahlen der Spitzenkandidaten in Sozialen Netzwerken steigen sprunghaft


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim größten Sozialen Netzwerk Facebook aktuell rund 360.500 Fans bzw. Likes. Damit führt sie den Vergleich der Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl klar an. Herausforderer Peer Steinbrück von der SPD kommt...

Berlin, 18.09.2013 - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim größten Sozialen Netzwerk Facebook aktuell rund 360.500 Fans bzw. Likes. Damit führt sie den Vergleich der Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl klar an. Herausforderer Peer Steinbrück von der SPD kommt auf rund 50.200 Fans. Es folgen Gregor Gysi (Linke) mit 25.300, Jürgen Trittin (Grüne) mit 11.800 und Rainer Brüderle (FDP) mit 4.600 Fans. Die Kanzlerin konnte in den letzten 30 Tagen rund 21.700 zusätzliche Fans hinzugewinnen, was einem Zuwachs von 6 Prozent entspricht. SPD-Kandidat Steinbrück gewann 15.600 Fans (plus 45 Prozent). Gysi legte um 5.600 Fans zu (plus 28 Prozent), Trittin um 1.300 (plus 12 Prozent) und Brüderle um 750 (plus19 Prozent). Das hat eine aktuelle Untersuchung des Hightech-Verbands BITKOM zum Online-Wahlkampf ergeben. "Das Informationsinteresse der Bürger an politischen Themen und den Kandidaten ist kurz vor der Bundestagswahl stark angestiegen", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Das zeige das Wachstum der Unterstützerzahlen in den Sozialen Netzwerken sowie die Informationsabrufe bei Suchmaschinen und Online-Lexika.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter hat Peer Steinbrück rund 53.000 Follower. In den vergangenen 30 Tagen konnte Steinbrück die Zahl seiner Follower um 9.600 oder 22 Prozent steigern. Jürgen Trittin kommt auf 31.100 Follower (plus 11 Prozent). Den stärksten prozentualen Zuwachs mit plus 37 Prozent auf 16.000 Follower erzielte Gregor Gysi. Ein direkter Vergleich aller Spitzenkandidaten ist bei Twitter aber nicht möglich, da weder Angela Merkel noch Rainer Brüderle über ein eigenes Profil verfügen.

Ein weiterer Indikator für das Interesse der Wähler an einzelnen Politikern sind die Aufrufe der Personen beim freien Online-Lexikon Wikipedia. In den vergangenen 30 Tagen wurde der Eintrag zu Angela Merkel rund 131.600 Mal abgerufen. Das entspricht 4.386 Abrufen pro Tag. Für Peer Steinbrück interessierten sich die Internetnutzer 107.800 Mal. Gregor Gysis Eintrag verzeichnete 37.700 Abrufe, Jürgen Trittins 27.500 und Rainer Brüderles 19.200.

Eine grobe Einschätzung der Präsenz von Politikern in den Online-Medien geben die Ergebnisse bei der Suche in Google News. Bei Angeboten wie Google News oder Bing News handelt es sich um Online-Nachrichtendienste, die automatisch Schlagzeilen aus Hunderten im Internet verfügbaren Nachrichtenquellen zusammenstellen. Hier spielt das Amt eines Politikers eine besonders große Rolle, weil die Medien unabhängig vom Wahlkampf über aktuelle politische Themen berichten. So zeigt Google News für Bundeskanzlerin Merkel derzeit 450.000 Artikel an, Peer Steinbrück kommt auf 172.000. Es folgen Jürgen Trittin mit 25.300, Rainer Brüderle mit 13.600 und Gregor Gysi mit 9.650.

"Alle Spitzenpolitiker und Parteien nutzen das Internet im Wahlkampf intensiv", sagte Rohleder. "Angesichts der absoluten Unterstützerzahlen in den sozialen Netzwerken wäre beim Online-Wahlkampf aber noch Luft nach oben gewesen." So nutzen zum Beispiel 19 Millionen Menschen, das sind 31 Prozent der rund 62 Millionen wahlberechtigten Bundesbürger, jeden Tag Facebook. Die Spitzenkandidaten erreichen mit ihren Seiten aber nur einen Bruchteil davon.

Die Bedeutung des Internets für den Wahlkampf und die politische Meinungsbildung zeigte bereits eine im Mai veröffentlichte BITKOM-Studie. Danach informieren sich 60 Prozent der Bundesbürger über politische Themen im Web. Im Jahr der letzten Bundestagswahl 2009 waren es erst 45 Prozent. Unter den 18- bis 29-Jährigen informieren sich sogar 80 Prozent über Politik im Internet. Immerhin 15 Prozent der Bundesbürger teilen politische Inhalte in Sozialen Netzwerken. In der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre sind es bereits 42 Prozent.


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