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Die FDP antwortet erneut am schnellsten! E-Mail-Bearbeitung deutscher Parteien im Bundestagswahlkampf!

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Wählerorientierung der deutschen Parteien im Bundestagswahlkampf 2013 Wie steht es mit der Wählerorientierung der großen Parteien? Wie sehr bemüht man sich um den Wähler kurz vor der Bundestagswah

Köln, den 18.09.13



Die Tester von comcheck versendeten im Zeitraum Juli - August 2013 an CDU, SPD, FDP, Die Linke und Die Grünen sowie erstmalig an die Parteien Die Piraten sowie an die Alternative für Deutschland (AfD) jeweils 20 E-Mail-Anfragen mit der Bitte um entsprechende Stellungnahmen. Dabei stellten die Tester jeder Partei traditionell zu zehn unterschiedlichen Wahlkampfthemen jeweils 2 Anfragen, wie z.B. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Steuer-, Energie-, Gesundheitspolitik, Mindestlohn, Finanz-/Eurokrise, Aufnahme als Parteineumitglied etc..



Keine der beteiligten Parteien hat alle Anfragen beantwortet!



Mit einer Bearbeitungsrate von 79% wurde in dieser dritten Messung in diesem Aspekt das schlechteste Gesamtergebnis erreicht! Nur zwei der zwanzig Tester haben Antworten von allen Parteien erhalten. Die geringste Beantwortungsrate (50%) erzielten insgesamt die Anfragen zur Finanz-/Eurokrise.



Die AfD beantwortet auch die Anfragen zur Finanz-/Eurokrise nicht



Die AfD hat lediglich 30% aller Anfragen beantwortet und hat damit den geringsten Wert in dieser Messreihe erreicht! Unter den wenigen Antworten wird teilweise für Verständnis geworben, dass man inhaltlich als junge Partei noch nicht für alle politischen Themen bundesweit Positionen abstimmen konnte. Dies sollte jedoch kaum die Begründung dafür sein, dass die Partei auch die beiden Anfragen zur Finanz-/Eurokrise unbeantwortet ließ!



Auch die Piraten und die Grünen haben eher unzuverlässig geantwortet



Die Piraten und die Grünen ließen jede vierte Anfrage unbeantwortet! Während bei den Grünen eine Antwort entweder sehr schnell (durchschnittliche Bearbeitungszeit ca. 4 Stunden) oder gar nicht kam, ist es bei den Piraten nicht ausgeschlossen, dass Anfragen auch einige Wochen später beantwortet werden. Negatives Beispiel ist eine Anfrage, die nach 26 Tagen beantwortet worden ist.



Die FDP beantwortet die Anfragen am schnellsten!



Hatte der Anfragende Glück und seine Anfrage wurde beantwortet, so hatte er im Durchschnitt ca. 41 Stunden darauf gewartet. Insgesamt hatten die Parteien innerhalb von 24 Stunden jede zweite Anfrage (48%) und nach drei Tagen Zwei-Drittel aller Anfragen (67%) beantwortet.



Wie auch beim Test zur letzten Bundestagswahl wurden die Anfragen am schnellsten von der FDP beantwortet. Wenn auch diesmal nicht komplett beantwortet (95%), erhielten die Wähler durchschnittlich innerhalb einer sehr beachtlichen Reaktionszeit von nur ca. 2 Stunden eine Antwort!



Nachdem die SPD hier bei der letzten Wahl von den anderen Parteien deutlich abgehangen worden ist, hat sie sich diesmal sowohl hinsichtlich der Beantwortungsrate (95%) als auch hinsichtlich der durchschnittlichen Bearbeitungszeit (Ø 24 Stunden) deutlich verbessert. Die CDU hat bei einer Beantwortungsrate von ebenfalls 95% mit 57 Stunden Bearbeitungszeit erneut länger als der Durchschnitt aller beteiligten Parteien benötigt.



Verpasste Chancen zur Wählerbindung - keine aktiven Angebote über Soziale Netzwerke in Verbindung zu bleiben!



"Die Parteien beantworten die Bürgeranfragen schneller als in den letzten Wahlkämpfen. Die geringere Beantwortungsrate unserer Anfragen ist jedoch ein kleiner Rückschritt.", kommentiert Dipl.-Kfm. Christian Hogertz, Geschäftsführer von comcheck, die Entwicklungen. "Zudem wäre es ratsam nicht nur Fakten zu übermitteln, sondern auch um die Menschen zu werben. So fällt z.B. auf, dass die Parteien nicht versuchen, den anfragenden Bürger über die Sozialen Netzwerke zu binden. Dabei kann dort ein fortwährender Dialog über den Wahltag hinaus geschaffen werden. Sympathisanten können informiert und mobilisiert sowie Stimmungen und Meinungsbildung eingefangen werden."



Die Methodik:



Innerhalb des Testzeitraums vom 03.07. - 07.08.13 wurden jeweils 20 E-Mails mit den gleichen Fragen an jede Partei gesendet. Insgesamt wurden zehn verschiedene Themen jeweils zweimal zentral angefragt.



Dabei wurden alle Antworten gewertet, die bis zum 09.09.2013 beantwortet worden sind, d.h. es wurden alle Antworten gewertet, die den Testern innerhalb eines Monats zugegangen sind.



Das Unternehmen:



comcheck hat sich darauf spezialisiert, die Qualität des Kundenkontakts seiner Auftraggeber zu überprüfen sowie durch Beratung zu steigern. In Projekten auf dem europäischen, dem US-amerikanischen, australischen und asiatischen Markt testet und berät comcheck zahlreiche Unternehmen verschiedener Größen.



Im Rahmen der dabei angewendeten "Mystery Checks" simulieren ausgesuchte Testpersonen im Auftrag des jeweiligen Unternehmens einen Kundenkontakt, den sie anschließend dokumentieren und bewerten. Diese Methode ist gegenüber der Kundenbefragung objektiver und bietet die Möglichkeit, bestimmte Kriterien gezielt überprüfen zu lassen.



Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.comcheck.de oder per E-Mail presse@comcheck.de bzw. telefonisch unter 0221-2824606.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Christian Hogertz (Tel.: 492212824606), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 696 Wörter, 5299 Zeichen. Als Spam melden


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