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SAP ändert Nutzungsrechte neues Potenzial für Softwarelizenzoptimierung

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SAP hat binnen kurzer Zeit die Nutzungsrechte für die Softwarelizenzierung zwei Mal geändert. Kunden sollen mehr Flexibilität erhalten, um sich wechselnden Anforderungen besser anpassen zu können. Durch diese Änderung können Unternehmen noch mehr Nutzen...

Hamburg, 26.09.2013 - SAP hat binnen kurzer Zeit die Nutzungsrechte für die Softwarelizenzierung zwei Mal geändert. Kunden sollen mehr Flexibilität erhalten, um sich wechselnden Anforderungen besser anpassen zu können. Durch diese Änderung können Unternehmen noch mehr Nutzen aus ihren Lösungen und Investitionen für eine Softwarelizenzoptimierung ziehen.

Die jüngst bekannt gegebene Richtlinienerweiterung für die Cloud berechtigt SAP-Kunden dazu, Lizenzen und Wartungsverträge für den Einsatz vor Ort durch ein Cloud-Abonnement zu ersetzen. Dieses Angebot ist allerdings an zusätzliche Investitionen und an eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren gebunden. Eine zweite Änderung betrifft Installationen vor Ort (On-Premise). Durch diese Nutzungsänderungen können Unternehmen nun einen Teil ihrer Lizenzen und Wartungsverträge auf andere Vor-Ort-Lösungen umwidmen, wie In-Memory-Computing und mobile Anwendungen. Darüber hinaus lassen sich jetzt nicht genutzte Lizenzen zurückgeben. Allerdings werden dann die Wartungskosten nach dem Standardrabattschlüssel für die Anzahl der verbleibenden Lizenzen neu berechnet. Eine Erhöhung der Wartungskosten bleibt jedoch ausgeschlossen.

Es gibt eine Reihe bewährter Techniken, mit denen sich der Verbrauch von SAP-Named-User-Lizenzen optimieren lässt. Hierzu zählen u. a. die Erkennung und Löschung inaktiver Benutzerkonten, die Erkennung und Beseitigung doppelter Benutzer sowie die optimierte Zuordnung von Lizenztypen anhand der tatsächlichen Nutzungsdaten. Jedoch liefert die Systemvermessung und der damit erzeugte LAW-Bericht (License Administration Workbench) keine Optimierung der Named-User-Lizenztypen. Es wird lediglich aufgezeigt, wie viele Lizenzen pro Kategorie eingesetzt werden. Daher benötigen Unternehmen eine Lösung für ein automatisiertes SAP-Lizenzmanagement, wenn sie die genannten Optimierungen tatsächlich realisieren wollen.

Meistens wird ein erheblicher Lizenzüberschuss aufgedeckt. Eine Optimierung der Named-User-Lizenztypen weist häufig auf eine zu hohe Zahl kostspieliger Lizenzen hin (z. B. des Typs Developer, Professional und Limited Professional). Diese überschüssigen Lizenzen können genutzt werden, um den Bedarf nach zusätzlichen Lizenzen zu decken und die Zahl der Lizenz- und Wartungsverträge künftig zu reduzieren.

Unternehmen, deren Lizenzbedarf mittelfristig nicht steigt, konnten bislang ihre fortlaufenden Wartungskosten nur auf einem Weg senken: Sie gaben sämtliche Lizenzen zurück und kauften ein kleineres Lizenzvolumen neu ein. Hierbei hing die Amortisationszeit im Wesentlichen von dem Rabatt ab, der für die neu gekauften Lizenzen ausgehandelt wurde. Die jetzigen Änderungen an den Lizenznutzungsrechten eröffnen neue Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Ganz gleich, ob es darum geht, die Kosten von neuen SAP-Lösungen für Cloud- und Vor-Ort-Installationen zu senken oder fortlaufende Wartungskosten einzusparen: Der Zeitpunkt war nie günstiger, die Vorteile einer Optimierung der SAP-Softwarelizenzen auszuschöpfen.

Die FlexNet Manager Suite von Flexera Software unterstützt Unternehmen dabei, ihre Lizenzen zu optimieren, die Kosten zu reduzieren und die Lizenzvorschriften einzuhalten. Das gilt unabhängig von der Komplexität der Lizenzmodelle für ein breites Spektrum an Anwendungen - beispielsweise von Microsoft, Adobe, IBM, Symantec, Oracle und SAP.


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