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Fenstereinbau: Besser mit Montagezarge

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Bauschäden an Holzfenstern und -türen vermeiden. Bauanschluss bei der Planung berücksichtigen

Der Baustoff-Trend Holz zeichnet sich zunehmend auch beim Fenster ab. Die Ästhetik des Naturmaterials ist gefragt, und moderne Holz- oder Holz-Aluminium-Fenster und Türen sind heute hochkomplexe High-Tech-Bauteile. Mehr denn je muten sie wie Möbelstücke an - und so sollte man sie auch behandeln. Umsicht bei der Montage ist gefordert, und idealerweise werden Fenster und Türen erst kurz vor dem Bezug des Hauses eingebaut. "Architekten und Planer tun gut daran, den Bauanschluss schon bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen", sagt Heinz Blumenstein vom Bundesverband ProHolzfenster.



Insbesondere während der Bauphase laufen die hochwertigen Bauteile Gefahr, beschädigt zu werden. Permanent gelangen durch Arbeiten wie Estrichlegen und Verputzen erhebliche Feuchtemengen in den Rohbau. Zwar ist es Aufgabe der jeweiligen Gewerke, für entsprechendes Ablüften zu sorgen, doch die Realität sieht oft anders aus. "Früher, als es noch keine luftdichten Gebäudehüllen gab, war das kein so großes Problem, weil die Feuchtigkeit gut abziehen konnte", weiß Diplom-Holzwirt Eike Gehrts. "Wenn aber heute das letzte verbliebene Loch zu früh dichtgemacht wird, nimmt jedes Fenster Schaden. Die Wände übrigens auch." Durch Beachten einiger Maßnahmen lässt sich dies aber durchaus vermeiden.



Die Schweiz und Österreich machen´s vor

Eine gute Möglichkeit, die hochwertigen Bauteile vor Feuchtigkeit und vor mechanischen Schäden zu schützen, ist es, sie erst ganz am Schluss einzubauen und wie früher mit einer Montagezarge zu arbeiten, in manchen Regionen auch Blindstock genannt.



"Was früher üblich war, ist heute zunehmend den immer schnelleren Abläufen beim Bau und einem ruinösen Wettbewerb zum Opfer gefallen", berichtet Jörg Stahlmann, Schreinermeister und Entwickler von Montagezargen. Durch das Schließen der Maueröffnungen mit Baufolie ist ein kontrolliertes Ablüften des Baukörpers möglich, was sich auch positiv auf das spätere Wohnraumklima auswirkt. "Eine Technik, die in Österreich und in der Schweiz sehr oft zum Einsatz kommt, in Deutschland aber kaum genutzt wird", wundert sich Eike Gehrts. Dabei würde sich der relativ geringe Mehraufwand vielfach auszahlen: "Ich habe dadurch wesentlich weniger Reklamationen, gewinne eine höhere Nutzungssicherheit und der Bewohner hat an den Fenstern und am guten Wohnraumklima über Jahre hinweg seine Freude", so Gehrts.



Auch Architekten und Planer profitieren durch den Einsatz von Montagezargen, wie Jörg Stahlmann beschreibt: "Die Anschlüsse von Fenstern, Türen und Fassadenelementen sind wärmebrückenfrei planbar und es gibt keinerlei Einschränkung der gestalterischen Planungsfreiheit. Und eventuelle Lieferengpässe bei den Fenstern führen nicht mehr zu Verzögerungen am Bau." Ein weiterer Vorteil ist, dass die Fenster bei späteren energetischen Sanierungen problemlos aus dem Baukörper herausgelöst werden können. Was sonst noch beachtet werden sollte, damit die wertvollen Holzfenster und -türen auf der Baustelle keinen Schaden nehmen, kann man genauer nachlesen: z.B. im VFF Merkblatt HO.08 oder im Montageleitfaden der RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren.

Mehr Informationen unter: www.proholzfenster.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Heinz Blumenstein (Tel.: 06621/914896), verantwortlich.

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