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Panda Security Germany |

Malware-Entwicklung auf Rekordniveau

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PandaLabs Quartalsbericht: Trojaner für 8 von 10 Malwareinfektionen verantwortlich / Besorgniserregender Anstieg von Malware-Angriffen auf Android / Neue Welle von Internetspionage greift User über Facebook, YouTube oder Google an


Panda Security hat die Ergebnisse des Quartalsberichtes für das 2. Quartal 2013 veröffentlicht. Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen darin ist, dass die Entwicklung von Malware ein Rekordniveau erreicht hat. In diesem Zusammenhang sind weiterhin Trojaner...

Duisburg, 02.10.2013 - Panda Security hat die Ergebnisse des Quartalsberichtes für das 2. Quartal 2013 veröffentlicht. Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen darin ist, dass die Entwicklung von Malware ein Rekordniveau erreicht hat. In diesem Zusammenhang sind weiterhin Trojaner für die meisten Infektionen verantwortlich. Außerdem zeigt der Bericht einen besorgniserregenden Anstieg von Schadprogrammen, die auf die Android-Plattform gerichtet ist, und fasst ein paar der wichtigsten Ereignisse bezüglich Cyberkrieg und Internetspionage zusammen.

Trojaner sind an der Spitze

Laut PandaLabs bleiben Trojaner die am weitesten verbreitete Bedrohung. Sie sind verantwortlich für 77,2 % der gesamten neuentwickelten Malware und für 79,7 % der Malwareinfektionen, d. h., dass fast 8 von 10 Infektionen von einem Trojaner verursacht werden. Zudem steigt die Zahl der neuen Malware-Exemplare weiterhin. Im 2. Quartal 2013, wurden 12 % mehr Malware kreiert als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Wenn man die Daten des ersten und zweiten Quartals 2013 zusammennimmt, ist das ein Anstieg von 17 % gegenüber 2012.

Insofern sind Trojaner für die meisten neuen Bedrohungen, die im Umlauf sind,

(77,2 %) verantwortlich, gefolgt von Würmern (11,28 %) und Viren (10,29 %). Nach Analyse aller Infektionen weltweit sind die Zahlen ähnlich denen für neu geschaffene Malwareexemplare: Trojaner (79,7 %), Viren (6,71 %) und Würmer (6,06 %).

'Internetkriminelle nutzen Trojaner als Schlüsseltool zum Infizieren von Computern. Dabei nehmen die Kriminellen ständig Veränderungen an den Trojanern vor, um deren Entdeckung zu verhindern und in vielen Fällen automatisieren sie diese Veränderungen. Sie benutzen Skripte und spezielle Tools, um die Binärdateien, die auf den Rechnern der Opfer laufen, zu verändern und damit der signatur-basierten Erkennung zu entgehen, die von Antivirensoftware genutzt wird', sagte Luis Corrons, Technischer Direktor von PandaLabs.

Globale Infektionsquote: 32,77 %

Im zweiten Quartal 2013 betrug die globale Infektionsquote 32,77 % und war damit höher als im ersten Quartal (31,13 %).

Bei der Infektionsrate der einzelnen Länder ist China wieder auf Platz 1 (52,36 %), gefolgt von der Türkei (43,59 %) und Peru (42,14 %).

Europa hat weiterhin die niedrigsten Infektionsraten. Schweden (21,03 %), Norwegen (21,14 %) und Deutschland (24,18 %) sind die Länder mit den wenigsten Infektionen. Das einzige nicht-europäische Land in den Top Ten ist Japan auf Platz 4 mit 24,21 %.

Ein Quartal mit vielen Angriffen

Das Quartal begann mit guten Nachrichten, als sich herausstellte, dass Polizeikräfte den Chef einer Cybergang, die für das Caberp Botnetz verantwortlich ist, verhaftet hatten: Ein russischer Staatsangehöriger (28), der zusammen mit 20 anderen Personen ein Malware-Entwicklungs-Team bildete.

Trotz dieser guten Nachrichten ist die Internetkriminalität weiter gestiegen. Internetkriminelle versuchen oft, aktuelle Ereignisse oder bedeutsame Tage zu nutzen, um Malware zu verbreiten. Dies war ganz offensichtlich im zweiten Quartal 2013 der Fall, als sie den Terroranschlag auf den Boston-Marathon oder den 1. Mai, Feiertag der internationalen Arbeiterbewegung, nutzten, um Viren zu verbreiten oder Regierungsbehörden zu kompromittieren.

Das Ausspionieren von Ländern und Personen über das Internet schaffte es in diesem Quartal ebenfalls in die Schlagzeilen. Die Behauptungen über ein breitgefächertes Ausspähen der Internetkommunikationen waren nicht frei von Kontroversen. Am 6. Juni enthüllte ein Exklusivbericht der Washington Post, dass die NSA mit Hilfe eines Programms namens PRISM 'jeden' ausspioniert hat, und das mit der freiwilligen Unterstützung von neun Technologiegiganten: Microsoft, Apple, Google, Yahoo, Facebook, YouTube, Skype, AOL und PalTalk. Diese Firmen wiesen die Beschuldigungen kategorisch zurück. Tatsächlich überarbeitete die Washington Post die Story am darauffolgenden Tag, änderte den Titel und löschte Hinweise darauf, wie die Firmen freiwillig alle Arten von Kundendaten an die NSA weitergeben.

'China ist weiterhin in den Schlagzeilen bezüglich Internetspionage, obwohl in diesem Quartal die USA nach den Enthüllungen über das PRISM-Programm, das die NSA nutzte, um Daten von Anwenderplattformen wie Facebook, YouTube oder Skype zu erlangen, in den Mittelpunkt des Interesses gerückt ist', sagte Corrons.

Angriffe auf soziale Medien

Das zweite Quartal 2013 erlebte eine Reihe von Fällen, die erneut die Wichtigkeit des Schutzes für soziale Netzwerke bekräftigt hat. Unter anderem gelang es einer Gruppe namens 'Syrian Electronic Army', die Twitter-Accounts mehrerer Nachrichtenmedien zu übernehmen, was fatale Folgen hatte.

Der wichtigste Twitter-Account der Associated Press wurde gehackt und dazu benutzt, fälschlicherweise zu berichten, dass es zwei Explosionen im Weißen Haus gegeben hätte und dass Präsident Obama verletzt worden sei. Sofort sorgten zahlreiche Follower des Accounts dafür, dass sich die Story wie ein Lauffeuer verbreitete, was dazu führte, dass der Dow Jones Index um 155 Punkte fiel.


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