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Initiative Justizopfer |

Von Mehmet, Günther Beckstein, Kriminellen, Medien, Tätern, Opfern, fehlender Integration und Gerechtigkeit

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Eine Kolumne von Christoph Klein, Initiator der Initiative Justizopfer zum Fall 'Mehmet', zur Rolle der Politik, Justiz, Gesellschaft und Medien und der Frage, sind die Opfer die wahren Täter?

Der Fall "Mehmet" wüstet derzeit durch viele Medien, wie z. B. Bild, BAMS, Focus, Süddeutsche, FAZ usw. und polarisiert das Rechtsempfinden der Bürger, denn Mehmet möchte sein neues Buch auf der Frankfurter Buchausstellung vorstellen und bezeichnet sich als Opfer der deutschen Justiz und Politik. Wie bitte? Wie sollen sich dann die Opfer seiner diversen Straftaten bezeichnen? Die Politik und Justiz in Bayern haben Mehmet verstoßen und nicht integriert, meint Mehmet. Für die fehlgeschlagene Integration von Mehmet wurden nach Medienaussagen scheinbar 100.000 Euro Steuergelder ausgegeben, die jedoch nicht bei seiner Integration gefruchtet haben. Was hätte man mit 100.000 Euro alles Sinnvolles machen können, geht da einem durch den Kopf und was hat es letztendlich geholfen?



Wurden hier vielleicht Steuergelder für einen hoffnungslosen Fall einfach verschwendet und wie viele Menschen wie Mehmet gibt es bei uns? Für Mehmet dürfte die Frage völlig bedeutungslos sein, war es doch nicht sein Geld gewesen, sondern vom Steuerzahler und somit von bösen Menschen, die ihn niemals ernsthaft integrieren wollten. Mehmet prangert das System an und scheint zu glauben, wenn ein Ausländer schon integriert und ein anständiger Bürger werden soll, bestimmt er selber, wo es lang geht. Ist doch klar, wer der Chef im Hause ist! Wer die Musik bestellt oder anfordert, bestimmt auch, was gespielt wird. So stellen wir uns erfolgreiche Integrationen vor und was kümmert mich z. B. eine arme arbeitslose Frau um der Ecke mit ihren drei Kindern, ob sie morgen noch etwas zum Essen hat? Was ist mit den Opfern von Straftaten, die zumeist jahrelang auf Schadensersatz und Schmerzensgeld bei Gericht klagen müssen und letztendlich mit Almosen abgespeist werden? Was hätte man mit 100.000 Euro nicht alles Sinnvolles machen können, außer Undank zu ernten?



Auf das Enthüllungsbuch von Mehmet dürfen wir alle gespannt sein oder auch nicht. Da kommt die Frage auf, wo Mehmet schreiben und lesen gelernt hat, wenn er die ganze Zeit während seiner Kindheit und Jugend nur mit wichtigen kriminellen Dingen Fulltime beschäftigt war? Vielleicht ein Wunderkind? Viele Fragen und keine Antworten! Woran liegt das wohl? Richtig, denn wir werden es bestimmt in seinem Buch erfahren!



Es ist bemerkenswert, einen ehemaligen kriminellen Jugendlichen, der noch nicht einmal mit seiner kriminellen Energie und trotz Vorbestrafung Halt vor den eigenen Eltern machte, ferner durch seine Flucht in die Türkei vorsätzlich den Antritt einer Freiheitsstrafe verhinderte und offenkundig nur sein neues Buch mit Hilfe der Medien kostenlos promoten möchte, eine derart große öffentliche mediale Plattform anzubieten, die echte Opfer niemals erhalten. Gut, dass man durch den Fall Mehmet medial die verfehlte Integrationspolitik des Staates an den Pranger stellen und zur breiten öffentlichen Diskussion aufrufen kann, denn hierdurch haben die Medien eine Legitimation zur Berichterstattung. Aber gerade über eine Person, die zufällig für sein neues Buch auf Werbetour ist? Warum erst jetzt und nicht schon viel früher? War das Thema bislang nicht so wichtig? Somit kann nur das Buch der Auslöser für die Berichterstattung sein, denn dieses soll sicherlich für die notwendige Empörung und Gehör sorgen. Populismus sorgt für Schlagzeilen und Auflagen. Mehmet möchte hierdurch bestimmt viel schnelles Geld verdienen, aber sicherlich nicht seine Opfer entschädigen, denn er hat bereits gesagt, dass er nicht nach Deutschland kommen würde, wenn der Haftbefehl aufrechterhalten bleibt und andererseits sieht er Bayern als seine geliebte Heimat an. Was denn nun?



Jetzt wird darüber diskutiert, dass man Mehmet zwecks Vorstellung seines Buches unter Aussetzung des Haftbefehls möglicherweise nach Deutschland einreisen lassen möchte. Denkbar ist es sogar, dass man seine Strafe, die er niemals angetreten und durch Flucht vereitelt hat, auf Bewährung aussetzt. Wie bitte schön? Geht es noch? Willkommen in Absurdistan, Frechheit siegt!



Was wäre es schön, wenn diese Möglichkeiten und mediale Unterstützung doch den tatsächlichen Opfern gewährt würden ...



Das alles klingt für die echten Opfer und normalen Menschen nur noch zynisch und die Politik und die Medien schauen zu, anstatt sich zu fragen, was hier seit vielen Jahren falsch läuft. Sollten jetzt Opfer vielleicht zu Kriminellen werden, damit ihnen die Politik und Medien mehr Gehör schenken? Fakt ist, dass sich Straftäter mit Hilfe der Medien zu Opfern stilisieren können und diese viel mehr Aufmerksamkeit als die tatsächlichen Opfer erhalten. Warum schenkt man den echten Opfern kaum Gehör und verweigert Entschädigungen und gewährt den Tätern medial wiederum das Recht, Opfer verhöhnen und mit Hilfe der Medien viel Geld verdienen zu können? Armes, krankes Deutschland. Der Ehrliche ist der Dumme, wie Ulrich Wickert in seinem Buch zutreffend den Titel formulierte.



Mehr Informationen über die Gemeinnützige Initiative von Opfern der Justiz, Gerichte und Psychiatrien finden Sie auf www.justiz-opfer.info



Weitere Informationen über die Arbeit der Initiative Justizopfer findet man auch in dem Bericht "Was ist eigentlich aus Gustl Mollath geworden?".



Die Initiative Justizopfer freut sich über jede Unterstützung, Hilfe und Weiterempfehlung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Christoph Klein (Tel.: (+0049) 0163-5453849), verantwortlich.

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