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Mittelstands-Wegweiser in die geschützte Cloud

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Deutscher Mittelstand sucht wirtschaftliche Wege zur Modernisierung Ihrer IT


Der Weg ist schwer, aber nötig. Eine Änderung der Geschäftsprozesse ist stets eine Herausforderung. In Kombination mit der Veränderung der IT-Infrastruktur sind diese Change-Prozesse für mittelständische Unternehmen ein echter Kraftakt. Nur eines ist...

Koblenz, 15.10.2013 - Der Weg ist schwer, aber nötig. Eine Änderung der Geschäftsprozesse ist stets eine Herausforderung. In Kombination mit der Veränderung der IT-Infrastruktur sind diese Change-Prozesse für mittelständische Unternehmen ein echter Kraftakt. Nur eines ist klar: Es führt kein Weg an der Nutzung von Cloud-Technologien vorbei. Der Blick auf die Herausforderung wirft eine Menge Fragen auf.

Frage 1:

Wie beginne ich mit der Planung? Cloud verstehen. Der Versuch einer Erklärung.

Cloud-Computing bedeutet übersetzt etwa: Rechnen in der Wolke. IT-Infrastrukturen werden abstrahiert und dynamisch über ein Netzwerk an den Bedarf der Unternehmen angepasst. Die gilt für Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder fertige Software. Dabei unterscheidet die Branche die 'Public Cloud', wo die Services extern erbracht werden und auch andere Kunden versorgt werden, der 'Private Cloud', die ausschließlich vom eigenen Unternehmen genutzt wird und 'Hyrbrid Cloud', der Mischform aus beidem.

In der Cloud spricht man nicht von Softwarepakten, sondern von 'Services'. Die Spannweite der im Rahmen von Cloud-Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur (z. B. Rechenleistung, Speicherplatz), Plattformen und Software.

Teile der IT-Landschaft -wie zum Beispiel das Rechenzentrum oder Software- werde nicht mehr vom Unternehmen selbst betrieben, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet. Die Daten befinden sich dann nicht mehr auf den eigene Servern, sondern extern.

Okay. Es geht also im ersten Schritt nicht primär um eine technische Lösung, sondern um Beschreibung der Services, die das Unternehmen nutzen möchte

Frage 2: Welche Stakeholder muss ich mir als Unternehmen an Bord holen?

Cloud ist ein Management-Thema. Denn es geht um die Steigerung der Unternehmensperformance und um die Reduktion der Haftungsrisiken für den Unternehmer. Halten Sie sich deswegen im ersten Schritt von IT-Beratern fern. Suchen Sie den Austausch auf Augenhöhe. Menschen, die Firmenabläufe verstehen, die Hürden in der Belegschaft zu überwinden wissen, sich in der Datensicherheit auskennen und bei alledem ausreichend technischen Background bieten. Mit dem Fach-Chinesisch der Cloud-Anbieter wird unter Umständen versucht, von den wesentlichen Gefahren, beispielsweise dem Datenklau, abzulenken.

Wo sind diese Partner zu finden? Einerseits bei guten und neutralen Beratungshäusern, wie German Cloud. Diese haben bereits Erfahrung aus anderen Unternehmen und sind unabhängig von den Anbietern. Die Cloud Expertise im Haus ist ebenfalls wichtig, reicht aber nicht aus, um die wichtige Start- und Entscheidungsphase zu steuern. Das Team sollte aus folgenden Personen bestehen:

IT-Leiter: In der Cloudwelt steuert er den künftigen Dienstleister und ?je nach eingesetzter Technologie- auch die Server in der Ferne. Er muss lernen, wie man externe Dienstleister im Sinne des Controllings steuert. Stichworte sind zum Beispiel: Leistungskatalog, Serviceverträge, SLA.

Kaufmännischer Leiter: Die Nutzung von Cloud-Technologien ändert das Cash Management. Künftig wird Software und Hardware nicht mehr gekauft, sondern bedarfsweise gemietet. Das bedeutet das Auflösen von Investitionsrückstellungen und damit eine Verbesserung der Liquidität. Gleichzeitig muss er gemeinsam mit dem IT-Leiter darauf achten, dass immer die Option zum Cloud-Anbieterwechsel möglich ist und das sich die laufenden Kosten nicht schleichend in ungewollte Höhen steigern.

Personalabteilung: Für die Anwender ändert sich relativ wenig. Es ist nur wichtig zu verstehen, dass künftig andere Prozesse der Erfüllung der Aufgaben dienen, dass über Informationssicherheit im Unternehmen gesprochen wird. Es dürfen keine heimlichen Emaildienste (wie z.B. Googlemail, Hotmail) oder Cloud-Anwendungen für Firmendaten, wie beispielsweise 'whatsApp' oder 'Dropbox' genutzt werden. Außerdem müssen die Mitarbeiter in der IT-Abteilung gegebenenfalls neu sortiert werden.

Der Berater liefert den benötigten Input. Die Geschäftsleitung orchestriert das Projekt.

Frage 3: Welche Chancen eröffnen sich durch die Nutzung von Cloudtechnologien?

Die Geschäftsleitung verbessert mit dem Einsatz von Cloud-Lösungen nicht nur die eigene Haftungssituation. Die Nutzung der 'Services' kann künftig von allen Standorten aus erfolgen. Besonders vorteilhaft ist dies für den Außendienst/Vertrieb für hochqualifizierte HomeOffice-Beschäftigte und in der ortsübergreifenden Softwareentwicklung. Außerdem kann das Unternehmen neueste Technologien und Prozesse, wie Webkonferenzen, Interaktive Telefonie oder Datensicherung in der Cloud nutzen.

Die Liquidität im Unternehmen verbessert sich. Die Chance, statt über Softwarepakte über Services zu sprechen, bringt Transparenz, Skalierbarkeit und Kontrolle. Gehen Sie nicht davon aus, dass man durch Cloud in ersten Linie Kosten spart. Das kann, muss aber nicht sein.

Frage 4: Welche Risiken gilt es abzuwägen?

Es ist ein komisches Gefühl, wenn man wichtige Firmendaten an einen fremden Anbieter gibt. Deshalb sind ein paar kleine Schritte zu empfehlen, um das gute Gefühlt, die Daten sicher zu wissen, zu behalten. Erstens: Wählen Sie nur deutsche Cloud-Anbieter. Um genau zu sein, Anbieter, deren Server in Deutschland stehen. Denn dann ist der Cloudprovider dem Deutschen Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet. Die ungefragte Weitergabe Ihrer Daten ist ausgeschlossen. Passende Anbieter finden Sie beispielsweise über den kostenlosen Dienst CLOUD-FINDER.

Zweitens: Wählen Sie einen deutschen Anbieter von End-to-End-Verschlüsslung. Oder auch einen schweizer oder kanadischen Anbieter. Aber nie einen US-, UK- oder asiatischen Dienst. Mit dem Einsatz dieser Technologie weiß ihr Cloudprovider nicht, welche Daten sich auf seinen Diensten und Rechnern befinden. So machen Sie Ihre neue Umgebung sicher.

Drittens: Auch Cloud-Daten müssen gesichert werden. Wir empfehlen eine zusätzliche, externe Datensicherung nach deutschem Datenschutz, beispielsweise bei Anbietern wie Bayern-Backup.

German Cloud, der unabhängige Partner für den Mittelstand

'Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Cloudanbieter zu prüfen und für die Einhaltung des deutschen Datenschutzes zu zertifizieren. Andererseits empfehlen wir diese Dienste dem Mittelstand. Wie das funktioniert, zeigt unser neuer Videoclip für den Mittelstand.' So Götz Piwinger, Gründer der Initiative.

German Cloud wurde mit Unterstützung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz und der Universität Koblenz gegründet.

Kontakt:

GERMAN CLOUD

info@german-cloud.de

Bienengarten 4

D-56295 Kerben


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