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Das Baltikum boomt: Estland, Lettland und Litauen profitieren vom EU-Beitritt

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Bonn/Düsseldorf – Die meisten Deutschen haben Schwierigkeiten, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen überhaupt auseinander zu halten. Genauere Länderkenntnisse können schon gar nicht vorausgesetzt werden. Doch gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist Ignoranz fehl am Platz: Das Baltikum boomt. So belegen die Ostseeanrainer durchgängig hervorragende Plätze im Standortranking des Manager-Magazins http://www.manager-magazin.de. Am besten schneidet dabei Estland ab. Litauen ist der billigste EU-Standort. Lettland schneidet zwar unter den drei Staaten am schlechtesten ab. Doch die Hauptstadt Riga schafft es derzeit auf Rang 27 und wird sich dort halten.

Ähnlich positiv bewertet das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de die Region. Die dortigen Börsen seien „klein, aber fein“: „Seit Jahren brechen sie europäische Rekorde. Seit 2000 ist der Baltic-30-Index, der die 30 größten Unternehmen der Region zusammenfasst, um deutlich über 300 Prozent gestiegen. 2005 legte er 44 Prozent zu.“ Die Wirtschaft wächst robust. In allen drei Ländern liegt die Wachstumsrate in diesem Jahr bei rund sieben Prozent. Nach Auffassung von Experten wird die geplante Einführung des Euros die wirtschaftliche Entwicklung weiter stimulieren. Auch wenn die Wochenzeitung Die Zeit http://www.zeit.de allgemein vom „Aufschwung Ostsee“ spricht, gibt es doch auch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern.

„Estland und Lettland haben bei der Privatisierung schon größere Fortschritte gemacht als Litauen“, erläutert Jörg Peisert, Geschäftsführer der Jörg Peisert und Partner Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com. „Zwar sind die baltischen Länder von vergleichsweise geringem Niveau gestartet, doch dafür blüht die Wirtschaft jetzt um so kräftiger. Die Wirtschaft ist mittelständisch strukturiert. Viele Firmen bedienen bestimmte Nischen. Dies mag auf den ersten Blick nicht so beeindruckend wirken, hat aber den Vorteil, dass das Baltikum von weltwirtschaftlichen Schwankungen nicht so stark betroffen ist. Im Außenhandel orientieren sich Estland, Lettland und Litauen eindeutig in Richtung Europäische Union. Der große Nachbar Russland spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. 2004 exportierte Lettland zum Beispiel zwölf Prozent seiner Güter nach Deutschland und importierte sogar fast 14 Prozent aus Deutschland.“

Wie andere Experten auch, empfiehlt Peisert Titel von Unternehmen aus dem Service- und Dienstleistungssektor. Rund 62 Prozent der lettischen Wirtschaft entfallen auf Dienstleistungen, 33 Prozent auf die Industrie und fünf Prozent auf die Landwirtschaft. Fachleute raten von direkten Aktienanlagen wegen des geringen Handels und der großen Volatilität ab und empfehlen stattdessen Fonds. „Der East Capital Baltikum-Fonds legte in diesem Jahr um 50 Prozent zu, der SEB-Baltikum-Fondes sogar um 66 Prozent“, so das Handelsblatt. „Wenn sich die Weltkonjunktur nicht eintrübt, ist mit einer steigenden Nachfrage nach Gütern aus Lettland zu rechen. Die für 2008 ins Auge gefasst Einführung des Euro wird alle Anstrengungen mobilisieren, damit die Wirtschaft auf einem stabilen Wachstumspfad bleibt“, sagt der Emerging-Markets-Experte Peisert. Dass Lettland sehr gute Perspektiven für Investitionen und ein geringes Kreditrisiko birgt, wird auch daran deutlich, dass das Land in der Regel A ratings von Fitch http://www.fitchratings.com, Moody’s http://www.moodys.de und S & P http://www.standardandpoors.com erhält. Investoren werden an den baltischen Börsen mit Rekordrenditen verwöhnt.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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