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Tanklager mit Abluftreinigungsanlage - Spezielle Randbedingungen erfordern individuelle Konzepte

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Zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes und zur Einhaltung der EU-weit festgelegten Emissionsgrenzwerte werden in Tanklagern der Chemie- und Mineralölindustrie verschiedene Arten von Abluftreinigungsa

weyer gruppe unterstützt Tanklager-Kunden bei der Abluftbehandlung



Für die meisten Chemie- und Mineralöltankläger sind Abluftreinigungsmaßnahmen aufgrund der EU-weiten Gesetzgebungen zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes zwingend vorgeschrieben. Neben dieser rein gesetzlichen Randbedingung wäre auch der Produktverlust je nach Anwendungsfall wirtschaftlich nicht vertretbar. So wird beispielsweise für Kraftstofftankläger im Regelfall die stoffliche Verwertung d. h. Rückgewinnung der im Abluftstrom enthaltenen Produktdämpfe realisiert. Gleichzeitig besteht in isoliert liegenden ("raffinierfernen") Tanklägern in der Regel kein bzw. nur ein geringer Wärmebedarf, wodurch eine energetische Verwertung typischerweise auszuschließen ist. Aufgrund der Komplexizität und der teilweise konträren Randbedingungen ist die die Auswahl des besten Abluftreinigungsverfahrens die Erstellung eines individuellen Abluftreinigungskonzeptes unerlässlich. Neben der rein technisch-wirtschaftlichen Optimierung des Konzeptes sowie der Berücksichtigung der immissionsrechtlichen Seite ist gleichzeitig die Anlagensicherheit detailliert zu betrachten, da in Abhängigkeit der Größe des Tanklagers ein nicht unwesentliches Gefahrenpotential zu beherrschen ist.



Anzuwendende Gesetze sind von der Art des Tanklagers bzw. den eingelagerten Produkte abhängig

In Abhängigkeit der gelagerten Produkte in Tanklagern ergeben sich verschiedene Anforderungen an die zu realisierenden Immissionsschutzmaßnahmen bzw. die einzuhaltenden Grenzwerte.



Neben den übergreifenden Regelungen der TA Luft sind insbesondere für Kraftstofftankläger die spezielleren Anforderungen der 20. BImSchV zu berücksichtigen. Mit der Novelle dieser Vorschrift im Frühjahr 2012 wurde hier eine eindeutige Regelung für die typischerweise bestehende Problematik von Methanemissionen aus Ottokraftstoffen geschaffen. Hierbei wurde der technischen Machbarkeit der einzusetzenden Reinigungsverfahren Rechnung getragen und Methan wurde als Komponente aus dem anzuwendenden Grenzwert organischen Gesamtkohlenstoffs ausgeklammert. Neben Konzentrationsgrenzwerten enthalten sowohl TA Luft als auch die 20. BImSchV auch Anforderungen an die technische Ausrüstung der Tankläger wie z. B. die Ausführung von Armaturen und Flanschen sowie die Durchführung der Gaspendelung als wirksame Primärmaßnahme zur Reduzierung der zu behandelnden Abluftströme.



Darüber hinaus bestehen spezielle Regelungen für die Bereiche der Lösemittel verarbeitenden sowie pharmazeutischen Betriebe, die im Anwendungsbereich der 31. BImSchV liegen.



Die Auswirkungen der Abluftreinigungssysteme auf den Betrieb des Tanklagers sind im Zuge der Planung verlässlich zu ermitteln

Maßnahmen zur Abluftreinigung in Tanklagern erhöhen weder die Produktqualität und verbessern im Regelfall auch nicht die Wirtschaftlichkeit der betreffenden Anlage. Umso wichtiger, dass sie nicht eben diese Aspekte und darüber hinaus Themen wie Verfügbarkeit und Anlagensicherheit negativ beeinflussen.



Daher sind die Auswirkungen, die sich zwangsläufig durch die Installation von Abluftsammelsystemen bzw. Abluftreinigungsanlagen ergeben im Detail zu

beleuchten. Typische Schwerpunkte können hierbei die folgenden "Vedächtigen" sein:



o Kreuzkontamination durch Verschleppung von Produkten durch das Abluftsystem von Tank zu Tank

o Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Tanklagerbetriebes bei Ausfall der Abluftreinigungsan-lage bzw. zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Abluftsysteme

o Explosionsschutztechnische Entkopplung der angeschlossenen Tanks

o Energetische Nutzung bzw. stoffliche Verwertung / Rückgewinnung der Abluftinhaltsstoffe



Im Zuge dieser Untersuchungen in Tanklagern sind auch immer Primärmaßnahmen, durch die die Abluftmengen von vorne herein begrenzt werden können zu betrachten.



Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im komplexen Aufgabenfeld "Tanklager" zwischen Anlagensicherheit, Immissionsschutz und betrieblichen Anforderungen

Die weyer gruppe kann mittlerweile auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im oben skizzierten komplexen Aufgabenfeld "Tanklager" zurückgreifen. Wie immer ist das Bestreben hierbei alle erforderlichen Fachrichtungen aus einer Hand anbieten zu können. Im Falle von Fragestellungen rund um das Thema Abluft in Tanklagern ergibt sich hierbei eine beachtliche Liste der beteiligten Fachrichtungen:



o Verfahrens- und Anlagentechnik

o Rohrleitungsplanung

o EMSR-Technik

o Sicherheitstechnik

o Genehmigungsmanagement

o Explosionsschutz



Durch unsere breite Ausrichtung minimieren wir Schnittstellen und bieten so eine umfassende Betreuung von der Aufgabenstellung bis hin zur abschließenden Implementierung der optimalen Lösung.



Das gesamte Thema im Fokus "Tanklager mit Abluftreinigungsanalge - Spezielle Randbedingungen erfordern individuelle Konzepte" sowie nützliche Downloads finden Sie unter http://www.weyer-gruppe.com/de/themen-im-fokus/Tanklager-mit-Abluftreinigung



Wenn Sie mehr über die Leistungen und Referenzen der weyer gruppe in diesem Bereich "Abluftreinigung in Tanklagern" erfahren möchten wenden sich bitte an:



Dipl.-Ing. Bernhard Schmitz

Bereichsleitung Engineering

weyer gruppe - horst weyer und partner gmbh

Tel.: +49 24 21-69 091 - 147

www.weyer-gruppe.com

E-Mail: b.schmitz@weyer-gruppe.com



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Bernhard Schmitz (Tel.: 02421-69091-147), verantwortlich.

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