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PEAG Personaldebatte zum Frühstück

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Welche Arbeitsmarktpolitik bekommt Deutschland mit der neuen Koalition?

Berlin - In Berlin laufen die Verhandlungen zur Großen Koalition auf Hochtouren. Parallel zur ersten Sitzung der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales am heutigen Vormittag diskutierten bei der PEAG Personaldebatte zum Frühstück Dieter Schweer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und Dr. Dierk Hirschel, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik beim ver.di Bundesvorstand, über ihre Erwartungen und Wünsche an eine neue Regierung.



"Wir sind sehr zuversichtlich, dass die soziale Schieflage auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den laufenden Koalitionsverhandlungen korrigiert wird. Wenn es mit Hilfe der Politik jetzt zu einem flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn kommt, wenn in der Leiharbeit künftig gleicher Lohn für gleiche Arbeit gilt, wenn der Missbrauch von Werksverträgen eingedämmt wird, wenn die Unsicherheit zurück gedrängt wird und Menschen wieder von ihrem Lohn leben können, dann hat die Großen Koalition wichtige Hausaufgaben gemacht", betonte Dr. Dierk Hirschel gleich zu Beginn der heutigen Debatte.



"Die Hauptthemen in den Koalitionsverhandlungen sind aus unserer Sicht das Energie- und das Steuerthema. Gerade die Energiethematik ist riskant für den deutschen Arbeitsmarkt. Umso wichtiger ist es, dass die Politik eine Lösung findet, damit wir keine weiteren Arbeitsplätze verlieren", konstatierte Dieter Schweer.



"Wir fordern einen ganzheitlichen Blick auf die Arbeitsmarktpolitik. Übergänge in Arbeit müssen zukünftig auch in Verantwortung der Unternehmen anders gestaltet werden, damit die Arbeitslosigkeit nicht zur Falle wird. Abfindungen sind zu kurz gedacht, ein ernst gemeintes, abgestimmtes und professionelles Übergangsmanagement sollte Standard werden", so Gerd Galonska, Geschäftsführer der PEAG Unternehmensgruppe, zum Abschluss der Debatte.



In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Gerd Galonska (Tel.: 0231 56785-171), verantwortlich.

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