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KRAMER GmbH |

Pilotprojekt addhome study startet in Freiburg

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Vier noch wohnungslose Studierende können jetzt ein Semester lang völlig mietfrei in einem nagelneuen addhome study wohnen. Das bundesweit erste Projekt dieser Art ist am 24. Oktober 2013 gestartet.

Sie sind jung, studieren an der Uni Freiburg und werden Teil eines in Deutschland einzigartigen Pilotprojekts: Vier Studierende - Tobias, 19 Jahre, Michael, 23 Jahre (beides VWL-Studenten), Philipp, 22 Jahre (Zahnmedizin) und Florian 25 Jahre (Mikrosystemtechnik) - ziehen für das kommende Semester in vier addhome study-Wohnmodule ein - mietfrei. Sie hatten sich für den Einzug online beworben. Das von der Firma KRAMER aus Umkirch, bekannt für Laden- und Kühlraumbau sowie Dämmtechnik, initiierte Projekt startete am 24. Oktober 2013 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Freiburg, direkt neben der historischen Lok-Halle.



In den addhome study-Wohnmodulen versteckt sich trotz ihres schlichten Äußeren ein vollwertiges Apartment: Zwei der Wohnmodule sind jeweils ausgestattet mit einem kleinen Badezimmer samt Dusche, Waschbecken und Toilette, einer vollwertigen und komfortablen Küche mit großem Kühlschrank, einem Cerankochfeld mit zwei Platten, einem Backofen und einer Dunstabzugshaube. Die beiden anderen Wohnmodule teilen sich je ein Badezimmer und eine Küche. Die Betten können auf 1,45 Meter Breite ausgezogen werden, zudem gibt es je einen Schreibtisch mit Schreibtischstuhl, einen großen Kleiderschrank und genügend Stauraum. Die addhome study Wohnmodule werden in Größen von 15 bis 22 Quadratmetern hergestellt. Zudem hat jeder Studierende einen Parkplatz vor dem Wohnmodul sowie einen eigenen Briefkasten. Auf dem rund 300 Quadratmeter großen, und individuell gestalteten Areal gibt es außerdem eine kleine Feuerstätte, die zum gemütlichen Beisammensein einlädt.



Die Wohnmodule sind mit speziellen Materialien aus dem Bereich Kühlraumbau gefertigt; die Fenster dreifach verglast. Daher ist addhome study sehr energieeffizient, was auch seinen Bewohnern zugutekommt. Bereits jetzt entsprechen die Verbrauchswerte einem Niedrigenergiehausstandard. Ein Wohnmodul auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Freiburg wurde sogar als Passivhausvariante entwickelt und hat eine Wandstärke von 30 Zentimetern, wohingegen die Basisvarianten eine Wandstärke von 12 Zentimetern aufweisen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg (ISE) wird derzeit eine Lösung entwickelt, die die addhome study-Wohnmodule weitestgehend energieautark klimatisieren, also im Sommer kühlen, im Winter wärmen und das benötigte Warmwasser erhitzt.



Die vier Studierenden wohnen das erste Semester mietfrei und bezahlen im zweiten Semester eine Miete von 200 Euro. "Wir sind stolz, dass wir dieses einzigartige Projekt hier umsetzen können. Denn eine große Universitätsstadt wie Freiburg steht jeden Semesterbeginn vor dem gleichen Problem: viele Studierende, wenig bezahlbarer Wohnraum", sagt Matthias Weckesser, Geschäftsführer der KRAMER GmbH. "Wir freuen uns, dass wir zukünftig mit unserer Innovation ein wenig zur Entspannung des Wohnungsmarkts beitragen können."



Derzeit wird nach Möglichkeiten gesucht, die Wohnmodule auch stapelbar anbieten zu können. Entsprechende Entwicklungen sind bereits im Gange. "Durch das Pilotprojekt erhoffen wir uns Erfahrungswerte und auch Optimierungsvorschläge von den Bewohnern. Sollten die addhome study-Wohnmodule dann weiterhin so gut angenommen werden, wollen wir sie auch so schnell wie möglich anderen Städten als Wohnmöglichkeiten für Studierende anbieten", so Weckesser weiter.



Das Wohnmodul addhome study der KRAMER GmbH wird heute noch in Einzelfertigung am Standort Umkirch produziert. Für eine Fertigung von bis zu fünf Wohneinheiten gleichzeitig wurde in der näheren Umgebung eine Produktionshalle angemietet. Bereits jetzt sind vielfältige Anfragen eingegangen, die eine Serienfertigung nach industriellem Maßstab zeitnah erforderlich machen. Denn addhome lässt sich auch als temporäre Unterbringung, zum Beispiel bei Umzügen oder Baumaßnahmen, überall aufstellen. Hierfür existieren bereits zusätzliche Konzeptideen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Frank Gremmelspacher (Tel.: +49 7665 9359-141), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 548 Wörter, 4319 Zeichen. Als Spam melden


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