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Den Ahrsteig in einer Etappe erwandert

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Ahrweielr Wanderer gehen den Ahrsteig in 19 Stunden


Kurz nach der Eröffnung des Ahrsteigs im November 2012, hatten die Ahrweiler Wanderfreunde Heiner Fuhs, Ferdi Heuwagen und Frank Heuser die bemerkenswerte Idee, den Ahrsteig von Beginn in Blankenheim bis nach Sinzig, wenn möglich, an einem Tag zu erwandern. Wetterbedingt sollte dieses Vorhaben zwischen Mai und Juni über die Bühne gehen. Während des langen Winters zurrten die drei Wanderer die Details ihrer Route fest. Als Termin wurde der 11./12. Mai auserkoren.

Nach Expertenmeinung sind zu diesem Zeitpunkt die Tagestemperaturen noch nicht so hoch und die Nacht, mit einer Dauer von etwa 7 Stunden, nicht zu lang.
Am Samstag, 11. Mai trafen sich die „Extremwanderer“ um 9.30 Uhr in Ahrweiler zur Fahrt nach Blankenheim. Gepackt wurde der Rucksack für die ersten beiden Teilstücke, den restlichen Proviant und die Ersatzkleidung deponierten sie in einem „Verpflegungsauto.“
Ein weiteres Auto mit Proviant, ließen die Wanderer am Mayschosser Bahnhof platzieren. Nachdem Fahrer Peter Knieps die Wanderer nebst Rucksäcken in Blankenheim abgeladen hatte, ging es zum Ausgangspunkt der Wanderung, zur Ahrquelle.

Vor dem unmittelbaren Start statteten Ferdi Heuwagen, Heiner Fuhs und Frank Heuser der gegenüberliegenden Kirche einen Besuch ab und baten Gott um Zuspruch und einen guten Weg.

Von der Ahr-Quelle ging es pünktlich um 11 Uhr ahrabwärts. Das trockene und warme Wetter war geradezu ideal und ließ die Wanderer gut voran kommen.

Eine erste kleine Trinkpause machte die Gruppe nach zwei Stunden am Freilinger See. Der anschließende Weg führte sie über die Eifelhöhe nach Eichenbach. Nach 4,5 Stunden Wanderung war dort die erste große, 30 minütige Pause vorgesehen. Gekrönt wurde diese Pause in Eichenbach mit einem großen Eis mit heißen Kirschen. So gestärkt ging es weiter, in Richtung Ahr nach Schuld.
Und von dort weiter über Insul nach Sierscheid.Nach der Pause in Eichenbach erreichten die Wanderer nach vierstündigem Marsch den Ort Sierscheid. Neben der Kapelle des Eifelörtchens wartete bereits der Verpflegungswagen mit Bea Fuhs am Steuer. Dort konnten die Rucksäcke aufgefüllt werden. Gleichzeitig bereiteten sich die Wanderer auf die kommende Nachtetappe vor.

Gestärkt mit vielen Kalorien und dem notwendigen Equipment, ging es gegen 20 Uhr weiter. Bei Dunkelheit erreichte die Gruppe die Linderhöhe. Dabei erwiesen sich die Stirnlampen als sehr hilfreich.

Nach kurzer Rast – der Anstieg von Lind war heftig – ging es weiter durch die Nacht nach Kreuzberg, über Altenahr, durch das Langfigtal nach Mayschoss.

In dem bekannten Weinort kam die Gruppe gegen 1.30 Uhr an. An dem dort abgestellten Fahrzeug ergänzten die Wanderer ihre Verpflegung.

Hatte der Regen die Wanderer, von einigen kleinen Schauern abgesehen, bisher kaum behindert, änderte sich das jedoch ab Mayschoß.
Aber mit entsprechender Regenkleidung bestückt, machten sich die Drei über die Saffenburg, auf ihren weiteren Weg und legten am Walporzheimer Sportheim eine Regenpause ein.

Diese Pause nutzte die Gruppe auch, um sich weiter zu motivieren. Denn die Motivation war zu diesem Zeitpunkt und unter den Umständen am Tiefpunkt: Starker Regen, Dunkelheit und nur 5 Geh-Minuten von Zuhause entfernt.Aber nach einer halben Stunde ging die dreiköpfige Gruppe geschlossen weiter: Durch den Regen in Richtung Sinzig. Wobei die Wanderer die Schönheiten der Maibachklamm, und die Ausblicke von den Höhen auf Ahrweiler wetterbedingt nicht genießen konnten.
Nach der Regenpause in Walporzheim und zwei weiteren Stunden Wanderung, erreichten die Wanderer die Lourdes-Kapelle im Bachemer Tal.

Dort wartete wiederum das Verpflegungsauto mit Bea Fuhs am Steuer. Mit frischen Kräften und neuem Mut ging es über den Neuenahrer Berg und starkem Anstieg im Idienbachtal nach Heimersheim.

Dort angekommen, hatte die Mutter von Frank Heuser ein kräftigendes Frühstück vorbereitet. Der heiße Kaffee tat gut und brachte die Lebensgeister zurück. Und nicht nur das: Nach fast sechs Stunden Dauerregen klarte es auf und auch die Motivation der Gruppe war wieder oben auf.Über das Ehlinger Köpfchen, Winzerhäuschen und Ännchen erreichte die Wander-Gruppe kurz nach 9 Uhr das Sinziger Schloss, das als Endpunkt des Ahrsteigs zählt.

Die reine Gehzeit betrug fast genau 19 Stunden. Die Pausen waren mit gut drei Stunden plangemäß. Fazit: Ferdi Heuwagen, Heiner Fuhs und Frank Heuser sind glücklich und ohne Blessuren angekommen.

Eine neue Auflage ihrer ersten Wanderung auf dem Ahrsteig planen jetzt drei Ahrweiler Wanderer.

Wie schon in diesem Mai wollen die drei Wandersleut im nächsten Jahr den Ahrsteig erneut in einer Etappe durchwandern.
Die Premiere im Mai startete nach sorgfältiger Vorbereitung in Blankenheim an der Ahrquelle und endete 19 Stunden später am Sinziger Schloss.
Den drei hat diese Wanderung offensichtlich so gut gefallen, dass sie jetzt an einer zweiten Auflage planen.

Zur zweiten Auflage können sich den Ahrsteigwanderern aus Ahrweiler weitere interessierte Mitwanderer anschließen.
In einem ersten Treffen noch im Winter des Jahres sollen dabei die genauen Modalitäten besprochen werden.

Interessierte Mitwanderer melden sich bei Klaus.Angel@ahr.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Klaus Angel, verantwortlich.

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