info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Xinnovations e. V. |

Zerstörtes jüdisches Gewerbe im Berliner Straßenbild sichtbar gemacht

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Durch die Straßen Berlins laufen und sich dabei per Smartphone oder Tablet über jüdische Unternehmen während der Nazi-Diktatur informieren: Das ist die Idee, die hinter der Anwendung 'Zerstörtes jüdisches Gewerbe' steht. Die technische Anwendung wird...

Berlin, 08.11.2013 - Durch die Straßen Berlins laufen und sich dabei per Smartphone oder Tablet über jüdische Unternehmen während der Nazi-Diktatur informieren: Das ist die Idee, die hinter der Anwendung 'Zerstörtes jüdisches Gewerbe' steht. Die technische Anwendung wird am 9. November 2013 online gestellt, zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome. 'Zerstörtes jüdisches Gewerbe' ist damit Teil des Berliner Themenjahres 'Zerstörte Vielfalt'.

Die Schicksale von 8012 jüdischen Gewerbetrieben wird durch eine Applikation im Straßenraum sichtbar: Wird beispielsweise ein Haus oder ein Straßenzug durch die Kamera eines Smartphones oder Tablets auf den Display projiziert, erscheinen in den Bildern Zusatzinformationen zu den früher hier ansässigen jüdischen Betrieben der Umgebung.

'Mit dem Programm werden erstmals Forschungsergebnisse direkt in den Stadtraum übertragen und Berliner Geschichte im Hier und Heute sichtbar gemacht', sagt der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller, vom Haus der Wannseekonferenz. Grundlage für die Daten ist das von ihm geleitete Forschungsprojekt an der Humboldt Universität zu Berlin, dessen Ergebnisse bereits in der erfolgreichen Studie 'Ausverkauf. Die Vernichtung der jüdischen Gewerbetätigkeit in Berlin 1930-1945' im Berliner Metropol Verlag erschienen sind. Die Datenbank ist auch unter www2.hu-berlin.de/djgb einsehbar und im Landesarchiv Berlin sowie im Centrum Judaicum hinterlegt.

Mit der App haben Berlinbesucher Geschichte faktisch in der Hosentasche. Jeder Interessierte kann sie live erleben und entdecken. 'Geschichtliche Ereignisse werden einer wesentlich größeren Öffentlichkeit leicht zugänglich und auf der Straße erlebbar gemacht', sagt Historiker und Initiator der Idee, Marko Eitel. 'Praktisch im Vorbeigehen kann man sich räumlich orientieren und sich Haus für Haus durch die eingeblendeten Hinweise informieren.'

Mehr Informationen und Download-Link unter: http://www.zerstoertes-juedisches-gewerbe.de

Ansprechpartner für weitere Fragen:

Europublic GmbH Werbeagentur

Marko Eitel

Tel.: +49 30 - 283 84 231

E-Mail: eitel@europublic.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 263 Wörter, 2178 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Xinnovations e. V. lesen:

Xinnovations e. V. | 26.11.2013

EsPresto Unternehmenswiki aus der Cloud jetzt mit XWiki 5

Berlin, 26.11.2013 - Wissensmanagementlösungen und Kommunikationsplattformen gehören inzwischen zum guten Ton und sind aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Gemeinsames arbeiten an Dokumenten, eine hohe Verfügbarkeit an Informationen, ein...
Xinnovations e. V. | 13.11.2013

EsPresto AG erhält Förderung vom BMBF für das innovative Projekt 'Corporate Smart Content'

Berlin, 13.11.2013 - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt der EsPresto AG und ihren Verbundpartnern, bestehend aus FU Berlin und weiteren Berliner IT-Unternehmen, grünes Licht für ihr gemeinsames Vorhaben 'Corporate Smart Co...
Xinnovations e. V. | 22.10.2013

Semantic Media Web: Auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur Marktreife

Berlin, 22.10.2013 - Mit dem Abschluss der Fachtagung Semantische Technologien vom 26. ? 27. September 2013 geht das Berliner Innovationsforum Semantic Media Web in die nächste Runde. Die zahlreichen Beiträge aus der Wissenschaft zeigten, dass die ...