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Wirtschaftlichkeit im Software-Lifecycle - oft vernachlässigt

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Entscheidend für ein Werk ist immer seine Konzeption. Sie bestimmt den Aufwand für den Bau und Betrieb des Systems sowie das Verhältnis der Kosten zum Nutzen oder den Zeitpunkt, ab wann dieser Nutzen verfügbar ist. Zwar lässt sich die Produktivität und...

Nauheim, 18.11.2013 - Entscheidend für ein Werk ist immer seine Konzeption. Sie bestimmt den Aufwand für den Bau und Betrieb des Systems sowie das Verhältnis der Kosten zum Nutzen oder den Zeitpunkt, ab wann dieser Nutzen verfügbar ist. Zwar lässt sich die Produktivität und letztendlich die Wirtschaftlichkeit von Projekten nicht einfach nachweisen, Aussagen zu Einflussgrößen sind dennoch möglich.

Um im Einzelfall zu bewerten, wie produktiv eine Lösung erzielt worden ist, kann die funktionale Programmierung mit positiver Wirkung fungieren. Denn durch die Art des Programmierens wird die Anwendung als Komposition von Funktionsblöcken konstruiert, wodurch eine ausführbare Implementierung in einer relativ frühen Entwicklungsphase zustande kommen kann. Die das beherrschen, implementieren unter Umständen in einer einzigen Programmzeile eine Funktion, für die bei imperativer Programmierung deutlich mehr Codezeilen benötigt werden. Unter Beachtung der Kompetenz der Entwicklerinnen und Entwickler ist es möglich, eine wesentlich kürzere Entwicklungszeit zu erzielen.

Beweisen lässt sich das nicht, ist Mario Noack von der denk & dachte Software GmbH überzeugt: "In der Softwareentwicklung gibt es keine allgemeingültigen Standards, welche die Produktivität und letztendlich die Wirtschaftlichkeit von Projekten messen und eine nachvollziehbare Beweisführung erlauben." Vergleichende Untersuchungen, sofern die Verfügbarkeit ähnlicher Fälle besteht, sind oftmals aufgrund des Komplexitätsgrades eines Entwicklungsprojekts mit meist sehr unterschiedlichen Einflussgrößen kaum möglich.

Ob man daher den imperativen oder den deklarativen Ansatz in der Programmierung verfolgt, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist die Konzeption mit Blick auf die vorhandene IT-Infrastruktur des Unternehmens und die zur Verfügung stehenden Ressourcen wie finanzielle Mittel und ausgebildetes Personal. Denn 'die Komplexität eines Projektes steigt auch mit der Zahl der verwendeten Technologien'. Abgesehen von Soft- und Hardware-Herstellern ist für IT-nutzende Unternehmen das 'beste Konzept immer noch die eine universelle Programmiersprache', mit der sich alle Anforderungen einer Anwendung im Software-Lifecycle realisieren lassen.(1)

Mag die Avantgarde der Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler auch noch so sehr für jeden Problemtyp die eigene Sprache als produktivitätsfördernd herausstellen, die Praxis zeigt, dass es so gut wie unmöglich ist, Personal für die Wartung auszubilden oder zu finden, dass die vielen verwendeten Sprachen anwenden kann. "Ist es doch schon nicht selbstverständlich, in einer Programmiersprache effizient zu arbeiten, so ist es umso schwieriger und nur in Ausnahmefällen zu erreichen, in mehreren Sprachen zugleich effizient zu sein. Mit unambitionierten Programmierern ist dies schlicht nicht machbar. (...) My best solution sofar is Java + XML, that's it, no more, no less. No mixing with Groovy, Dart, Ruby, Scala, in one application." [1]

[1]Aus: Wider die polyglotte Avant Garde: Ein Plädoyer für die Einfachheit Javas: http://jaxenter.de/Wider-die-polyglotte-Avant-Garde%3A-Ein-Pl%C3%A4doyer-f%C3%BCr-die-Einfachheit-Javas-061561.html


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