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WPC-Terrassendielen – Woran erkenne ich Qualität?

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Wer billig kauft, kauft zweimal.


Bei keinem anderen Biowerkstoff sind die Qualitätsunterschiede größer, als bei WPC. Der Begriff WPC steht für wood-plastic-composite. Es handelt sich dabei um einen Verbundwerkstoff aus Holz (-Fasern) und Kunststoff. In der Regel wird hier Holzmehl verwendet, aber auch Bambus und andere Pflanzenteile können zum Einsatz kommen. Auf immer mehr Terrassen, Balkonen und Veranden findet man WPC-Dielen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Nachteile des composite-Werkstoffes sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich stark ausgeprägt. Eine bewusste Wahl ist hier wichtig.

Gegenüber echtem Holz sind die WPC-Terrassendielen deutlich günstiger, gleichzeitig sieht das wood-plastic-composite echtem Holz täuschend ähnlich. Sind Kinder im Haus, so muss man auch keine Verletzungen durch aufgestellte Späne fürchten. Auch unter dem Aspekt der Pflege ist bei WPC der Aufwand geringer, als bei echtem Holz. Nachdem WPC-Dielen nun einige Jahre im Einsatz sind spalten sich die Lager zwischen glücklichen und unglücklichen WPC-Besitzern. Die Qualität unterscheidet sich stark.Qualtätsmerkmale kann man nicht bloßem Auge prüfen.

Woran erkenne ich qualitativ hochwertige WPC-Terrassendielen?



Die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. Gießen hat Prüfbestimmungen entwickelt, welche eine zuverlässige Beurteilung zulassen. Rund 80 % der in Deutschland erhältlichen WPC-Terrassendielen tragen dieses Gütesiegel. Im April 2013 wurden die Prüfkriterien erneut verschärft. Demnach kann das Prüfsiegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. als zuverlässige Empfehlung für Qualität angesehen werden.

Aber was genau sagt dies aus?



Die Prüfbestimmungen umfassen fünf Kriterien:

- Stabilität und Biegeeigenschaften

- Witterungsbeständigkeit bei Temperaturschwankungen

- Formstabilität bei Feuchteeinwirkung

- Sicherheit und Rutschfestigkeit

- Umweltschutz und Materialeigenschaften:



Stabilität und Biegeeigenschaften:



WPC-Dielen sind grundsätzlich nicht so belastbar wie echtes Holz. Die Prüfbestimmungen setzen voraus, dass der WPC-Verbundwerkstoff eine Belastung von mindestens 320 kg standhalten muss. Weiterhin dürfen sich die WPC-Dielen bei einem Druck von 500 Newton (50 kg) maximal um 2mm verformen. Im Jahr 2011 wurde ein Kugelfalltest mit in den Prüfablauf aufgenommen, der kurzfristige massive Belastungen simuliert. Die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. stellt dadurch eine hohe Bruchfestigkeit sicher.

Witterungsbeständigkeit bei Temperaturschwankungen:



Gerade im Sommer kann es zu hohen thermischen Belastungen kommen. Die Praxis zeigte hier, dass viele minderwertige WPC-Werkstoffe scheitern. Das Prüfsiegel sieht die Simulation von starker Belastung durch hohes Gewicht und hohen Temperaturen vor. Dieser Fall tritt ein, wenn im Sommer die Sonne auf die Terrasse scheint und Blumenkübel oder Gartenmöbel auf der Veranda stehen.
Im Winter sieht das Belastungsprofil anders aus. Hier erfolgt die Simulierung von starken Klimaschwankungen bis in den Minusbereich. Parallel dazu wird mehrfach das Eindringen und Gefrieren von Wasser simuliert. Selbst viele hochwertige WPC-Produkte stoßen bei diesem Test an die ihre Grenzen der Belastbarkeit.

Formstabilität bei Feuchteeinwirkung:



Während natürliches Holz bei Feuchtigkeit aufquillt und ohne Schaden trocknet, ist diese Fähigkeit bei wood-platic-composite Werkstoffen stark eingeschränkt. Natürliches Holz ist, unter diesem Aspekt, deutlich belastbarer. Bei qualitativ minderwertigen Terrassendielen kommt es zur Verformung und somit zur Zerstörung des gesamten Terrassenaufbaus. Die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe schreibt eine fünfstündige Lagerung der Terrassendielen in kochemden Wasser vor. Darauf folgend wird der Biowerkstoff einem Kaltwasserbad abgeschreckt. Dabei dürfen die WPC-Dielen nicht mehr als acht Prozent Feuchtigkeit absorbiert haben. Langzeittests zur Folge garantiert dieser Grenzwert, dass die Kunststoffprofile dauerhaft formstabil bleiben.

Sicherheit und Rutschfestigkeit:



Die Planken erfüllen mindestens die DIN 51097 und entsprechen so der Rutschklasse „sicher“. Dies muss auch bei Feuchtigkeit und Regen erfüllt sein.

Umweltschutz und Materialeigenschaften:



Die Holzfasern müssen zur 100% aus nachhaltiger Forstwirtschaft bestehen. Hier ist das FSC- und PEFC-Zertifikat ausschlaggebend. Der Kunststoffanteil bzw. das Polymer dürfen nicht aus recyceltem Material bestehen. Trotzdem müssen die WPC-Terrassendielen selbst ohne Schwierigkeiten recyclebar sein.

Was tun, wenn kein Qualitätssiegel der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe vorliegt?



Nicht selten können Händler darüber keine eindeutige Auskunft geben. Langzeittests haben gezeigt, dass man sich durchaus auf sein Bauchgefühl verlassen kann. In den Tests überzeugten WPC-Werkstoffe, die bereits bei der ersten Begutachtung haptisch einen qualitativ hochwertigen Eindruck machten und dem natürlichen Holz auch optisch zum Verwechseln ähnlich sahen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, verlässt sich allerdings auf das Qualitätssiegel. Wer am falschen Ende spart, wird sich nach einem Winter über eine ruinierte Terrasse ärgern.


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