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Intelligente Rattenfallen helfen ohne Gift

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Nachhaltige Schädlingsbekämpfung geht jeden an


„Wir wissen nicht, wie viele es sind, wir wissen nur: Sie werden mehr und immer gefährlicher für unsere Gesundheit“, so Claudio Damhuis, Produktmanager von Anticimex. Es geht um ein Phänomen unserer Wegwerfgesellschaft: Ratten. Wissenschaftler der Freien Universität (FU) Berlin haben kürzlich in Ratten gefährliche multiresistente Keime nachgewiesen. Bisher wurden Ratten mit Giftködern bekämpft. Die Gifte sammeln sich jedoch im Körper der Ratten an und werden so zur Gefahr für Haustiere und bedrohte Arten. Doch nun bietet die Firma Anticimex neuartige und völlig giftfreie sowie intelligente Fallen an

Ratten sind gefährliche Hygieneschädlinge, die über ihren Kot und Urin Krankheiten wie Salmonellen, Typhus, Weil‘sche Gelbsucht und Tollwut übertragen können. Aber auch Parasiten wie Flöhe und Bandwürmer bringen Ratten mit sich. Die Zahl der Nager in den Städten explodiert. Man rechnet mit Hunderttausenden, wenn nicht sogar mehreren Millionen Tieren. Für die Kommunen ist dies ein ernstes und kostenintensives Problem, das vor allem mit Giftködern bekämpft wird. Haustiere wie Hunde, aber auch bedrohte Arten wie Greifvögel können Ratten leichter fangen, wenn diese geschwächt oder tot sind. Für die Tiere endet die Jagd jedoch oft tödlich, da die Kadaver hochgradig mit Giften belastet sind. Je mehr Köder eingesetzt werden, umso gefährlicher ist dies für die Umwelt und schließlich auch für den Menschen.

80 % aller innerstädtisch lebenden Ratten stammen aus oder leben in der Kanalisation. Eine neue Rattenfalle der Firma Anticimex kann hier Abhilfe schaffen. Völlig köder- und giftfrei wird die Falle direkt im Abwassersystem installiert. Sensoren registrieren die Bewegung und Körperwärme der Schädlinge und lösen die Falle aus, die blitzschnell und vergleichsweise schmerzlos tötet. Der Kadaver wird mit dem Abwasser fortgespült und zersetzt sich auf natürliche Weise im Untergrund.

Hoffnungsvoll stimmt auch, dass die Falle das Zählen der getöteten Ratten ermöglicht. Bisher liegen nämlich nur geschätzte Zahlen über die Größe der Rattenpopulationen vor. Dank der integrierten Intelligenz ist es erstmals möglich, eine Aktivitätsstatistik abzurufen und die getöteten Ratten zu zählen. Die intelligente Rattenfalle informiert per SMS und/oder E-Mail über die Einsätze, die graphisch dargestellt werden. Bereits binnen weniger Tage ist eine hohe Zahl getöteter Ratten dokumentiert und ein deutlicher Rückgang des Befalls ist zeitnah messbar.

Bis die intelligenten Fallen flächendeckend im Einsatz sind, kann jeder Bürger dazu beitragen, dem Vorstoß der Ratten Einhalt zu gebieten. Schon wenige Faustregeln helfen:

• Füttern Sie Haustiere, wie Hunde und Katzen, im Haus und lassen Sie die Tiere keine Nahrung mit nach draußen nehmen. Hunde zum Beispiel vergraben gern Knochen im Garten. Füttern Sie in der Natur keine Tauben, Enten oder Fische, da der Großteil dieses Futters Ratten zugute kommt. Füttern Sie Vögel nur über Futterstationen und Vogelhäuser.
• Entsorgen Sie keine Nahrungs- oder Speisereste über die Toilette oder Spüle, da dies das Nahrungsangebot in der Kanalisation erhöht. Ratten werden davon geradezu angelockt und schaffen es sogar, über das WC-Rohrleitungssystem in Toiletten und Wohnungen einzudringen.
• Halten Sie den Bereich, in dem Müll gesammelt wird, sauber und ordentlich und schließen Sie diesen gut ab, denn Abfälle locken Ratten an.
• Wenn Sie Küchenabfälle kompostieren, werfen Sie keine Fleisch- und Fischabfälle auf einen offenen Kompost.
• Melden Sie es bei Kommunen und Gemeinden, wenn Sie auf öffentlichen Flächen wie Parks, Grill- und Spielplätzen Ratten sehen. Dort sollten ausreichend viele Abfallbehälter aufgestellt werden, die regelmäßig geleert werden. Denn Reste von Picknicks sind für die Nager ein gefundenes Fressen.

Sind Sie Hauseigentümer?
• Stellen Sie sicher, dass Fenster, Türen, Luken und andere Öffnungen dicht geschlossen sind. Nagetiere können auch durch Spalten oder Löcher von nur wenigen Zentimetern Höhe oder Breite schlüpfen. Lüftungsschlitze sollten daher mit feinmaschigen Gittern ausgestattet sein und Risse in Fundamenten aufgefüllt werden.
• Achten Sie darauf, dass Ratten nicht über die Abwasserrohre in Häuser gelangen können. Hierzu können Wasserfallen in Abflüssen installiert werden. Entfernen oder verschließen Sie Abwasserleitungen, die nicht in Gebrauch sind, mit Schutzgittern.
• Bäume, Sträucher und Rankgewächse entlang von Hausmauern sollten entfernt werden. Diese bieten Ratten Schutz und helfen den Kletterkünstlern, auf den Balkon und dann in die Wohnung(en) zu gelangen.
• Verwenden Sie für Wandflächen Farben oder Putz, der glatt ist, sodass es den Ratten schwerfällt, daran hinaufzuklettern.

Seit 1934 widmet sich das Unternehmen Anticimex Hygienedienstleistungen und der Schädlingsbekämpfung und sorgt so für eine sichere und gesunde Lebensumgebung in und um Immobilien. Mit 3.000 Mitarbeitern berät und unterstützt das Unternehmen über 2,2 Millionen Kunden in 14 Ländern. Der Fokus ist dabei auf die Schädlingsprävention und -bekämpfung, die Vogelabwehr, das Hygienemanagement und -schulungen sowie das Thema Lebensmittelsicherheit gerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Anticimex www.anticimex.de oder direkt per Telefon: +49 (0) 800 2330400.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Pressekontakt Melanie Hessler, verantwortlich.

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