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disy Informationssysteme GmbH |

Flächensparende Siedlungsentwicklung

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FLOO - Das Werkzeug für Kommunen zum Aufbau von Baulückenkatastern


Statt neue Baugebiete am Ortsrand auszuweisen, sollten lieber Brachflächen und Baulücken innerhalb der Siedlungsbereiche genutzt werden. In Baden-Württemberg stellt das Land dafür den Städten und Gemeinden kostenlos das webbasierte Geoinformationssystem...

Karlsruhe, 03.12.2013 - Statt neue Baugebiete am Ortsrand auszuweisen, sollten lieber Brachflächen und Baulücken innerhalb der Siedlungsbereiche genutzt werden. In Baden-Württemberg stellt das Land dafür den Städten und Gemeinden kostenlos das webbasierte Geoinformationssystem FLOO zur Verfügung. Mit ihm ist es sehr einfach, solche Flächen mit allen notwendigen Informationen in einem Kataster zu erfassen. Entwickelt wurde FLOO von dem Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH.

Dass es sich auf der sprichwörtlichen grünen Wiese leichter plant, hatte in der Vergangenheit häufig sehr reale Auswirkungen. Zahlreiche bis dahin von Wäldern, Ackerland oder Wiesen bedeckte Flächen an den Stadträndern wurden überall in Deutschland zu Neubaugebieten. Brachliegende Flächen innerhalb der Ortschaften wurden und werden dagegen häufig vernachlässigt. Denn die so genannte Innenentwicklung verlangt mehr Aufwand. Vor allem die Vorarbeit bei der Datenerhebung zur Bewertung in Frage kommender Flächen ist eine zeitaufwendige Kleinarbeit.

Das Land Baden-Württemberg will den Kommunen daher technische Hilfe leisten und hat dafür FLOO von dem Karlsruher Unternehmen Disy entwickeln lassen. Das Kürzel steht für Flächenmanagement-Tool und ist der Name einer für die Kommunen kostenlosen Internet-Anwendung, um umfangreiche Baulücken- und Brachflächenkataster aufzubauen. Die lokalen Planer brauchen lediglich ihre Ortskenntnisse, den Webbrowser und natürlich einen Online-Zugang. Hat man sich eingewählt, zeigt FLOO dem Benutzer je nach Wunsch die örtliche Katasterkarte, Luftbilder sowie wichtige fachliche Planungsinformationen wie zum Beispiel Naturschutzgebiete oder hochwassergefährdete Bereiche. Auf dieser Grundlage können nun die für eine Neubebauung interessanten Bereiche ausgewählt werden.

FLOO macht es dem Erfasser dabei bequem: Er braucht sich nur auf die wirklich nutzbaren Flächen zu konzentrieren und kann diese einfach per Mausbewegung einzeichnen. FLOO liefert zugehörige Informationen wie Gemarkung, Straßenname, Flurstücknummer und Flächengrößen einfach automatisch dazu. So lassen sich auch Grundstücke teilen, wenn neue Bebauungen nur in Teilbereichen möglich sind, oder mehrere Grundstücke zu einer Planungsfläche zusammenfassen. Die Flächen lassen sich überdies in unterschiedliche, vorgegebene Kategorien sortieren, etwa als Baulücke, Brachfläche, Althofstelle, leerstehende Gebäude, Leerstand in einem Gebäude, untergenutzte Fläche oder als Restnutzung. Spezielle Informationen, wie beispielsweise Angaben zum Planungsrecht, eine Beurteilung der Infrastrukturanbindung der Flächen oder die Angabe eines bekannten Altlastenverdachts, können durch entsprechende Eingabemasken ebenfalls hinterlegt werden. So kann sich jede Gemeinde mit FLOO nach und nach ein eigenes Entwicklungskataster aufbauen, ohne dafür selber in die Technik investieren zu müssen. FLOO wird zentral auf einem Server der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) betrieben. Dort werden auch die Daten gesammelt, wobei sichergestellt ist, dass jede Kommune stets nur auf die eigenen Daten Zugriff erhält.

Entwickelt wurde FLOO in Karlsruhe von dem Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH, das dafür seine Software Cadenza einsetzte. Cadenza ist ein umfangreiches Werkzeug, um eine einfache Erfassung, Verwaltung und Auswertung beliebiger Daten zu ermöglichen. Je nach konkreter Aufgabe wird Cadenza entsprechend konfiguriert und an die individuellen Anforderungen angepasst - wie zum Beispiel für FLOO. Im Vordergrund stand zum einen die Fähigkeit von Cadenza, die Erfassung von relativ komplexen räumlichen Daten per Internet zu ermöglichen, zum zweiten aber auch die Möglichkeiten der Software, diese Daten nach frei wählbaren Kriterien auswerten zu können. Das bedeutet bei FLOO, man kann sich zum Beispiel nur Baulücken oder eben alle Flächenpotenziale anzeigen lassen. Auch Flächengröße, kommunales Eigentum, aktuelle Nutzung, zulässige Art der Nutzung oder jede andere erfasste Eigenschaften kann als Recherchekriterium dienen und ist beliebig mit jeder anderen Information kombinierbar. Die so erzeugten Auswertungen lassen sich schließlich in Form von Karten, Exceldaten oder PDFs ausgeben und weiter verarbeiten. Auch Shapefiles mit den Flächenumrissen und Daten der Flächenpotenziale, die mit anderen professionellen Geoinformationssystemen lokal weiterbearbeitet werden können, liefert FLOO den baden-württembergischen Kommunen.

Weitere Informationen zu FLOO finden sich Internet auch unter http://floo.lubw.baden-wuerttemberg.de


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