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ESET warnt: Banking-Trojaner Hesperbot attackiert Deutsche Bitcoin-Nutzer

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Der gefährliche Banking-Trojaner Hesperbot hat neue Ziele. Laut den Virenanalysten von ESET attackiert er nun Banken und Bitcoin-Nutzer in Deutschland.

Jena, 11. Dezember 2013 - Hesperbot nutzt dabei äußert glaubwürdig aussehende E-Mails vertrauenswürdiger Unternehmen sowie Organisationen und bringt Nutzer dazu, die Malware zu installieren. Mittels LiveGrid, dem cloud-basierten Frühwarnsystem von ESET, und umfassender Analysen, haben die Virenexperten die Schadsoftware enttarnt, die aktuell ihr Unwesen in Deutschland und Australien treibt.



Der Banking-Trojaner Hesperbot hat sich weiterentwickelt: Die neuen Versionen können nun auch Bitcoins stehlen. Die Schadsoftware verfügt über ein neues Modul, das versucht auf die Bitcoin Wallet, die "digitale Geldbörse", des Nutzers zuzugreifen.



Hesperbot verbreitet sich via Phishing-ähnlicher E-Mails und attackiert dabei auch mobile Endgeräte mit den Betriebssystemen Android, Symbian oder Blackberry. Der Trojaner mit der genauen Bezeichnung WIN32/Spy.Hesperbot agiert dabei als Keylogger, kann Screenshots und Videos aufnehmen und einen Remote-Proxy aufsetzen. Cyberkriminelle verschaffen sich auf diese Weise Zugriff auf die Passwörter und somit auf die Bankdaten ihrer Opfer.



"Die Leute hinter Hesperbort sind äußerst aktiv. Sie verursachen einen deutlichen finanziellen Schaden bei Bankkunden. Der aktuell hohe Wert der Bitcoins (ein Bitcoin entspricht rund 1000 Dollar) erklärt die Verbreitung des neuen Moduls", sagt Robert Lipovsky, Leiter des ESET-Research-Teams rund um Hesperbot.



Weitere Informationen zu Hesperbot finden sich im Beitrag New Hesperbot targets: Germany and Australia im Blog WeLiveSecurity.com - der Newsplattform von ESET zum Thema IT-Security. Ein aktuelles Whitepaper zu Hesperbot ist ebenfalls verfügbar.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Michael Klatte (Tel.: +49 3641 3114 257), verantwortlich.

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