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Vertrauen verspielt? godesys veröffentlicht Whitepaper zum Thema ERP-Beratung

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ERP-Experte nennt Beratungshürden auf dem Weg zur neuen Geschäftssoftware

Mainz, 11. Dezember 2013 - Ist unsere ERP-Software noch aktuell und effizient genug? Muss eine neue Lösung her und wie soll sie aussehen? Bei Fragen wie diesen wenden sich die meisten Unternehmen früher oder später an einen ERP-Berater. Worauf sie hierbei achten sollten, hat der ERP-Spezialist godesys nun in einem informativen Whitepaper zusammengestellt, das unter www.godesys.de/ERP-Beratung zum kostenlosen Download bereitsteht.

Im vergangenen Jahr ist die ERP-Branche laut Gartner weltweit um 4,3 Prozent auf 281 Milliarden US-Dollar gewachsen. „Da es heute so viele verschiedene Angebote, Services und Dienstleister gibt, fällt es immer schwerer, den richtigen Partner zu finden und die Spreu vom Weizen zu trennen“, erklärt godesys-Vorstand Godelef Kühl. „Am allerwichtigsten ist es, sich auf die eigene Erfahrung zu verlassen und die individuellen Anforderungen nicht aus den Augen zu verlieren. Die beste Beratung verläuft im Sande, wenn das Unternehmen nicht genau weiß, was es will und zuvor keinerlei Strategie festgelegt hat.“

Um ihrem ERP-Projekt zum Erfolg zu verhelfen, sollten Unternehmen in puncto Beratung die folgenden Tipps berücksichtigen:

1. Zwischen Beratung und Auswahlberatung unterscheiden
Während ERP-Berater bei der Einführung einer neuen Software helfen, unterstützt der Auswahlberater lediglich bei der Auswahl der Lösung. Hier gibt es Dienstleister, die sehr viele Hersteller auffordern, das Pflichtenheft zu kaufen und sich an der Ausschreibung zu beteiligen, um so finanziell zu profitieren. Ein guter Berater vermittelt zwischen Softwarehersteller und Anwendungsunternehmen, kümmert sich in erster Linie um die unternehmensspezifischen Anforderungen und Wünsche, geht bei der Auswahl strukturiert vor und begleitet Firmen auch bei der Umsetzung.

2. Nicht zu viele Anbieter und nicht zu wenige
Mehr als zwei Drittel der von godesys in einer Erhebung befragten Unternehmen begründen gescheiterte ERP-Projekte mit falscher Beratung und schlechtem Projektmanagement vonseiten der ERP-Berater. Auswahlpartner sollten daher über fundierte Erfahrungen verfügen, sich genauestens mit der Software auskennen, aber auch über das jeweilige Unternehmen und die oftmals sehr individuellen Anforderungen Bescheid wissen. Der Berater sollte zudem Transparenz herstellen und fünf bis sechs relevante Anbieter nennen. Zu viele Namen erschweren die Übersicht, ein einziger Name bietet keine Gelegenheit zum Vergleich.

3. Die Chemie muss stimmen
Bei der Auswahl einer neuen Software oder einer Erweiterung der bestehenden Lösung ist es essentiell, dass der persönliche ERP-Berater verlässlich darlegen kann, von der Passgenauigkeit und Effizienz der jeweiligen Lösung überzeugt zu sein. Bereits bei einem ersten Kennenlernen muss das Unternehmen das Gefühl haben, gut mit dem Berater zusammenarbeiten zu können.

4. Fragen, fragen, fragen
Vor dem ersten Kontakt mit einem ERP-Berater sollten sich Unternehmen über den Markt informieren und eine Vorselektion – am besten über das Internet – vornehmen. Hierbei geht es vor allem darum herauszufinden, welcher Anbieter die jeweilige Branche und ihre Anforderungen am besten adressiert. Ein guter Berater wiederum verfügt über überzeugende Referenzen und eine fundierte Berufserfahrung. Hat er oder sie bereits Projekte in derselben Branche realisiert? Welche Hersteller wurden warum ausgewählt? Ist der Berater neutral? Was sagen die Kunden? Kommen verschiedene Anbieter vor? Nachfragen lohnt sich! Darüber hinaus sollte das Unternehmen offene Fragen an den ERP-Anbieter herantragen.

5. Glaubwürdigkeit im Fokus
Unternehmen sollten nachforschen, ob ihr Berater in der Branche bekannt ist und welchen Ruf er oder sie genießt. Zudem müssen sie genau schriftlich festlegen, was sie sich vom ERP-Projekt und seinen Protagonisten erhoffen und wünschen. Nur so lassen sich Unsicherheiten oder Stolperfallen am besten vermeiden. Steht die Strategie bereits im Vorfeld grob fest, erleichtert dies das Vorgehen. Das A und O ist jedoch, dass Unternehmen und Berater auf einer Wellenlänge sind.

Godelef Kühl resümiert: „Bei der Erstellung eines Pflichtenheftes oder bei Preis- sowie Vertragsverhandlungen können externe Berater Unternehmen sehr gut unterstützen. Die reine Marktsichtung oder die Auswahl der Lösung lassen sich hingegen selbständig durchführen. Firmen sollten verstärkt auf ihre eigenen Erfahrungen, Vorkenntnisse und Kompetenzen vertrauen. Das Rezept für ein gelungenes ERP-Projekt sind eine leistungsstarke Lösung, die individuelle Anforderungen adressiert, untermauert mit professioneller, guter Beratung.“
Weitere Informationen finden sich im godesys-Whitepaper „ERP-Beratung – Vertrauen verspielt?“ unter: www.godesys.de/ERP-Beratung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mark Schuepstuhl, verantwortlich.

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