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Technologische Verbesserungen in ANSYS 15.0 steigern Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Strukturmodellen

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Neue Funktionen werten branchenführendes Finite-Elemente-Analysetool auf


Dank erheblicher Verbesserungen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit steht den Anwendern von ANSYS 15.0 bei der Strukturanalyse jetzt mehr Zeit für die Auswertung der Simulationsergebnisse zur Verfügung, da die Analysen schneller aufgesetzt und durchgeführt...

Darmstadt, 09.01.2014 - Dank erheblicher Verbesserungen bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit steht den Anwendern von ANSYS 15.0 bei der Strukturanalyse jetzt mehr Zeit für die Auswertung der Simulationsergebnisse zur Verfügung, da die Analysen schneller aufgesetzt und durchgeführt werden können.

Das vor kurzem vorgestellte neue ANSYS 15.0 bietet den Anwendern reichhaltige Funktionalitäten für die verschiedensten Anwendungen. Bei diesem ersten aus einer Reihe von Technologie-Updates, mit denen die Funktionalität in den drei Physik-Hauptbereichen vorgestellt werden soll, stehen Verbesserungen für die Strukturanalyse im Fokus. In zwei Folgepressemitteilungen wird ein weitergehender technischer Einblick in die neuen Fähigkeiten im Bereich der Strömung und der Elektronik gegeben.

Die immer weiter zunehmende Komplexität von heutigen Produkten spiegelt sich in Form von größeren Baugruppen, komplexeren Geometrien und fortschrittlichen neuen Werkstoffen wider. Die aktualisierten Strukturanalyse-Tools in ANSYS 15.0 erleichtern es den Anwendern, zu schnellen, exakten Lösungen zu gelangen und damit Produkte zu schaffen, welche die Kundenerwartungen übertreffen.

Die Verbesserungen in der neuen Version beziehen sich vor allem auf folgende Bereiche:

- Der Workflow im Bereich Compositemodellierung wurde um wesentliche Funktionen erweitert. Unter anderem ermöglicht nun die Submodellierungstechnik Teilbereiche eines reinen Schalenmodells als Volumenmodell aufzulösen. Weiterhin wurde das kontinuumsmechanische Schädigungsmodell erweitert, um den progressiven Schädigungsverlauf in einzelnen Laminatschichten simulieren zu können.

- Schraubengewinde können nun virtuell durch eine speziell hierfür entwickelte neue Kontaktdefinition abgebildet werden. Dabei können sämtliche Merkmale des Gewindes definiert und berücksichtigt werden. Die Rechenzeit im Vergleich zu einem Modell, in dem das Gewinde geometrisch aufgelöst wird, verringert sich dadurch oftmals um den Faktor 10. Weiterhin ermöglich eine Erweiterung der Kontakttechnologie nun die Simulation von reibungsinduziertem Verschleiß.

- Die adaptive Netzverfeinerung bietet jetzt auch für den nichtlinearen Bereich die Möglichkeit, das Netz automatisch zu verfeinern, um die Konvergenz auch bei sehr großen Verformungen sicherzustellen. Dadurch können nun auch Verformungen abgebildet werden, die bis zu 50 Prozent höher liegen als bei einer bisherigen Einzelrechnung.

- Parallelisierte Vernetzung und die Möglichkeit zum Zusammensetzen von FE-Modellen verbessern die Erzeugung und Handhabung großer Modelle und Baugruppen. Die Vernetzungs-Performance wurde durch weiterentwickelte Vernetzungsalgorithmen, sowie durch die Einführung eines parallelen "part-by-part"-Netzgenerators erheblich verbessert, was die Vernetzung um das bis zu 27-fache beschleunigt. Anwender haben jetzt auch die Möglichkeit, komplette FE-Analysen und geometrische Modelle in der ANSYS WorkbenchTM-Umgebung zu komplexen Baugruppen zusammenzusetzen.

- Die Löser-Performance wurde für verschiedene Anwendungen verbessert. Ein neuer linearer Dynamiklöser sorgt für eine durchschnittlich 3-fache Beschleunigung bei Modalanalysen. Durch Innovationen in der Lösertechnologie wurde ein einzigartiges Verfahren für die schnellere Berechnung harmonischer Analysen von zyklischen und asymmetrischen Modellen realisiert, welches die Rechenzeit um das bis zu 50-fache beschleunigt.

- Die Skalierbarkeit der High-Performance Computing-Lösungen wurde verbessert. Beispielsweise wird bei einer vibroakustischen Simulation eine 16-fache Beschleunigung auf 32 Rechnerkernen erzielt; bei expliziten Lösungen von hochdynamischen Prozessen wird durchschnittlich eine 10-fache Beschleunigung auf 16 Rechnerkernen erzielt. Für die neuere Generation der GPU-Boards ist auch eine GPU-Beschleunigung verfügbar.

In dieser Serie von Ankündigungen wird ANSYS als nächstes die neuen technischen Fähigkeiten für die Fluid- und Elektromagnetik-Simulation in der Version 15.0 bekanntgeben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ansys.com/ansys15.0.

Derzeitige Kunden können die neueste Version von ANSYS 15.0 im ANSYS-Kundenportal herunterladen.


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