info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Deutsche Anleger Stiftung |

Prokon: Was Anleger im Insolvenzverfahren beachten müssen

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Das Amtsgericht Itzehoe hat am 22.01.2014 bekannt gegeben, dass in dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der PROKON Regenerative Energien GmbH der Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und ein Zustimmungsvorbehalt angeordnet worden ist. Die Einsetzung eines Insolvenzverwalters mit Zustimmungsvorbehalt ist eine Maßnahme des Insolvenzgerichts zur Sicherung der Insolvenzmasse im Eröffnungsverfahren. Der Insolvenzschuldner darf Rechtsgeschäfte nur noch mit der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters abschließen und steht insoweit unter dessen Aufsicht, ohne jedoch die allgemeine Verfügungsbefugnis über sein Vermögen zu verlieren.

Anleger bei Prokon sollten zunächst sicher stellen, dass ihre Rechte im Insolvenzverfahren ausreichend gewahrt werden. Bis zur endgültigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens sollte die Notwendigkeit einer Kündigung der Verträge geprüft werden. Zudem sollte die konkrete Begründung und Höhe der anzumeldenden Insolvenzforderungen fachkundig ermittelt werden. Problematisch ist dabei die konkrete Forderungsberechnung bei den Genussrechtsanteilen, deren Wert sich grundsätzlich an den Buchwert orientiert. Dessen Höhe ist derzeit nicht eindeutig feststellbar. Der Genussrechteinhaber nimmt sowohl an den Gewinnen als auch an den Verlusten der Gesellschaft teil. Zudem sind die Genussrechteinhaber nachrangige Gläubiger. Ziel sollte es daher sein, diese Stellung zu ändern. Hier sehen Experten verschiedene Möglichkeiten wie die Prüfung der Wirksamkeit der Genussrechtsbedingungen oder die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen in der Insolvenzanmeldung.

Betroffene Anleger sollten sich daher umgehend fachkundig beraten lassen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Christiana Franke
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Anlegerstiftung

Dachauerstraße 55
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 089 / 59 94 76 44
Telefax: 089 / 59 94 76 45
E-Mail: kontakt@deutscheanlegerstiftung.de
URL: www.deutscheanlegerstiftung.de

Die Deutsche Anleger Stiftung sieht ihren Zweck in der Hilfe für geschädigte Kapitalanleger. Die Stiftung unterstützt alle Kapitalanleger, die Fragen zu ihrer Anlage haben. Sollte ein Anleger anwaltliche Hilfe benötigen, vermittelt unsere Anlegerbetreuung auf Anfrage einen Kontakt zu Experten, die in dem betroffenen Rechtsgebiet tätig sind und langjährige Erfahrung vorweisen können. Die Arbeit der Fachleute kann so für eine Mehrzahl von Fällen verwandt werden und macht damit die Bearbeitung effektiver und auch billiger. Diese Fachleute sind in der Lage, auch umfassende Rechtsfälle mit einer Vielzahl von Geschädigten zu bearbeiten. Dabei unterstützt die Stiftung ausschließlich Verbraucher und Anleger. Die Stiftung arbeitet nicht mit Banken oder Anbietern von Finanzdienstleistungen zusammen. Die Stiftung ist als treuhänderische Stiftung in ihrer Bewertung frei und unabhängig. Die Mitarbeiter sind selbst Anleger mit entsprechenden Erfahrungen. Sie sind ehrenamtlich tätig und verlangen keinerlei Entlohnung für ihre Tätigkeit. Die Stiftung existiert auch nicht zum Selbstzweck. Anleger müssen keine Beitrittsgebühren oder Ähnliches an die Stiftung entrichten. Im Vordergrund steht die Nutzung des Portals und nicht die Mitgliedschaft der Anleger.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christiana Franke, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 400 Wörter, 3351 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Deutsche Anleger Stiftung

DS-Rendite-Fonds Nr. 111: Anleger kritisieren einseitiges Informationsdefizit

Dass sich nunmehr auch viele Schifffonds in einer wirtschaftlichen Krise befinden, ist seit längerem bekannt. So überrasc


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Deutsche Anleger Stiftung lesen:

Deutsche Anleger Stiftung | 09.03.2014

Apollo-Medienfonds: Nachzahlungen von Anlegern gefordert

Schlechte Nachrichten für Anleger der geschlossenen Medienfonds ApolloProMovie und ApolloProScreen. Aktuell fordern die Fondsgesellschaften die Anleger dazu auf, einen Teil der noch ausstehenden Einlagen an die Fondsgesellschaft zu bezahlen. Hinterg...
Deutsche Anleger Stiftung | 26.05.2011

Charisma Immobilienverwaltungs GmbH: Stille Beteiligung auf bekannten Pfaden?

Das Unternehmen Charisma Immobilienverwaltungs GmbH verkauft über verschiedene Vermittlungsunternehmen seit 2005 risikoreiche atypisch stille Gesellschaftsbeteiligungen. Bei der atypisch stillen Beteiligung kann der Anleger im ungünstigsten Fall da...