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Technische Universität Kaiserslautern |

Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung für Gastwissenschaftler der TU Kaiserslautern

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Der theoretische Physiker David Petrosyan vom griechischen Forschungszentrum FORTH erhält für Forschungsaufenthalte an der TU Kaiserslautern den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis, eine renommierte Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler/innen.

Der theoretische Physiker David Petrosyan vom Forschungszentrum FORTH in Heraklion (Griechenland) erhält den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er wird für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Quantenoptik ausgezeichnet. Der in 1999 an der armenischen Akademie der Wissenschaften promovierte Preisträger ist nach Aufenthalten am Max Planck Institut für Quantenoptik in Garching sowie am israelischen Weizmann Institute of Science seit 2002 bei der renommierten Stiftung für Forschung und Technologie Griechenlands tätig.

Der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis wird jährlich von der Alexander von Humboldt-Stiftung an Wissenschaftler/innen aus dem Ausland verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen geehrt, die in ihrem Fach durch Auszeichnungen und positive Resonanz auf Veröffentlichungen erste internationale Anerkennung erlangt haben. Die Nominierung erfolgt durch Wissenschaftler/innen in Deutschland, in diesem Fall durch Professor Dr. Michael Fleischhauer (Fachbereich Physik und Landesforschungszentrum OPTIMAS der TU Kaiserslautern).

Dr. Petrosyan ist ein international anerkannter Experte in der theoretischen Quantenoptik und Quanteninformation. Sein Forschungsinteresse reicht von der nichtlinearen Quantenoptik kohärent getriebener atomarer Systeme über photonische Kristalle bis zur Vielteilchenphysik ultra-kalter Quantengase. So hat er bedeutende Beiträge zur Vielteilchentheorie wechselwirkender Rydberggase, ihrer Wechselwirkung mit Licht und potentieller Anwendungen für eine photonen-basierte Quanten-Informationsverarbeitung geleistet. Er ist Koautor des im Springer Verlag erschienenen, exzellenten Quantenoptik-Lehrbuchs “Fundamentals of Quantum Optics and Quantum Information”. Der Physiker ist ehemaliger Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Im vergangenen Jahr hatte er eine Gastprofessur an der Aarhus Universität in Dänemark.

Der mit 45.000 Euro dotierte Bessel-Preis beinhaltet die Einladung, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen/innen durchzuführen. Für sein Forschungsvorhaben hat sich Petrosyan für Professor Fleischhauer als Gastgeber entschieden, bei dem er auch schon 2006 und 2011 zu Gast war. Aus den zurückliegenden gemeinsamen Forschungsarbeiten sind bereits zehn Publikationen hervorgegangen, zwei in der hochangesehenen Zeitschrift Physical Review Letters. "Durch die Auszeichnung mit dem Bessel-Preis kann ich meine langjährige Zusammenarbeit mit Michael Fleischhauer und seiner Arbeitsgruppe weiter intensivieren. Wir haben schon viele neue Forschungsideen zu optisch getriebenen Rydberggasen, die wir so direkt miteinander bearbeiten können", freut sich David Petrosyan, der in den kommenden Jahren als Gastwissenschaftler am Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern tätig sein wird.

Die offizielle Verleihung der Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreise findet im März im Rahmen der Jahressymposium der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bamberg statt. Insgesamt vergibt die Stiftung jährlich bis zu 25 der begehrten Auszeichnungen.

Für weitere Informationen:
Prof. Dr. Michael Fleischhauer
Tel.: 0631/205-3206
E-Mail: mfleisch(at)physik.uni-kl.de


Web: http://www.uni-kl.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Jung, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Technische Universität Kaiserslautern

Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur, das sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der einzigen technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Universität in Rheinland-Pfalz vorfinden.

Die Auszeichnung der TU Kaiserslautern, die im bundesweiten Wettbewerb "Exzellenz in der Lehre" als eine von sechs Sieger-Universitäten hervorging, ist lebender Beweis für den hohen Stellenwert der Lehre an der Universität.

Als Campus-Universität mit rund 14.200 Studierenden bietet sie in zwölf Fachbereichen über 100 zukunfts- und praxisorientierte Studiengänge an und gewährleistet durch ihre überschaubare Größe engen Kontakt zu Professoren sowie eine ausgezeichnete Betreuungssituation. Darüber hinaus profitieren die Studierenden von den zahlreichen international renommierten Forschungseinrichtungen, darunter zwei Fraunhofer-Institute, ein Max-Planck-Institut, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Institut für Verbundwerkstoffe, die im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU kooperieren.

Der Wissenschaftsstandort Kaiserslautern ist eines der größten IT-Cluster in Europa.

Zwei Forschungszentren wurden an der TU Kaiserslautern gegründet, die das Ziel verfolgen, große, koordinierte Forschungsvorhaben, zum Beispiel Sonderforschungsbereiche, einzurichten.

Das Forschungszentrum "Center of Mathematical and Computational Modelling" (CM)² arbeitet auf den Gebieten Entwicklung, Anwendung und Verbesserung mathematischer Modelle in den Ingenieurwissenschaften. http://cmcm.uni-kl.de/

Das "Zentrum für Optik und Materialwissenschaften" (OPTIMAS) behandelt die Wechselwirkung von Licht, Spin (Magnetismus) und Materie in verschiedenster Form. Ziel dieses Forschungszentrum ist der weitere Ausbau der national und international anerkannten Forschungs- und Ausbildungsstruktur an der TU Kaiserslautern. http://optimas.uni-kl.de


Sonderforschungsbereiche

• SFB Transregio 49: Condensed Matter Systems with Variable Many-Body Interactions, www.tr49.de

• SFB Transregio 88: Kooperative Effekte in homo- und heterometallischen Komplexen (3MET),
www.uni-kl.de/3met

• SFB 926: Bauteiloberflächen: Morphologie auf der Mikroskala, www.sfb926.de

Forschungsschwerpunkte an der TU Kaiserslautern:

• Advanced Materials Engineering (AME),
www.uni-kl.de/ame

• Ambient Systems – Technologies and Applications (AmSys), www.amsys-uni-kl.de

• Membrane Transport: From Molecular Principles to Physiological Relevance (Membrane Transport), www.uni-kl.de/rimb

• Nanostructured Catalysts for an Efficient Use of Raw Materials (NanoKat),
www.chemie.uni-kl.de/nanokat

• Nachhaltige Bauwirtschaft (Sustainable Resource Conservation in Civil Engineering, Urbanism and Economy – RESCUE), www.uni-kl.de/rescue

Landestechnologieschwerpunkt:
• Zentrum für Nutzfahrzeugtechnologie (ZNT),
www.uni-kl.de/znt

Landesschwerpunkt:
• Region und Stadt, www.uni-kl.de/region-und-stadt


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