info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Medienbüro Sohn |

Indien läuft China den Rang ab

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 4)


Bundesregierung und deutsche Wirtschaft kritisieren Produktpiraterie und Rechtsunsicherheit


Bonn/Berlin – Indien ist auf der Überholspur. Nach Ansicht des CDU-Politikers Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, ging es US-Präsident George Bush bei seinem Indien-Besuch vor allem darum, die größte Demokratie der Welt in der Region als starkes Gegenwicht zu China zu etablieren. Nach Jahren der Konzentration auf China werten die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft Indien als Handelspartner deutlich auf, schreibt das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de. Auch Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelkammertages (DIHK) http://www.dihk.de, erwartet, dass Indien in den kommenden Jahren mindestens so gute Wachstumsraten aufweisen wird wie China.

Ganz oben auf der Agenda steht die mangelnde Rechtssicherheit in China. Als zukünftiger Produktionsstandort und Absatzmarkt rangiere Osteuropa für den Mittelstand zwar noch klar vor Asien, sagt Mario Ohoven. Doch der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de auf Umfragen hin, wonach sich der Mittelstand in Asien vor allem für den chinesischen Markt interessiert. Allerdings dürften die Schattenseiten nicht verschwiegen werden. Dazu gehört der Technologie-Klau in China, das sich immer mehr zu einem „Mutterland der Plagiate“ entwickelt. „Deutsche Unternehmen klagen bereits seit Jahren über immense Nachteile durch Kopien ihrer Produkte, angefertigt von chinesischen Unternehmen. Der Schaden geht in die Milliarden“, schreibt der von Ohoven herausgegebene Fachdienst „Erfolg“.

Rund ein Drittel der 3.000 deutschen Branchenbetriebe des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) http://www.vdma.de beklage mittlerweile aufgrund von Plagiaten Umsatzrückgänge in Höhe von drei Prozent und mehr. Um sich gegen die Produktpiraterie zu schützen, geben deutsche Konzerne nicht selten bis zu zwei Millionen Euro für die Absicherung der eigenen Produkte und das Verfolgen von Fälschern aus. Auch von chinesischen Gerichten ist oft keine Unterstätzung zu erwarten. Auf einer Außenwirtschaftsveranstaltung der DIHK wandte sich jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos dagegen, dass die EU China voreilige einen Marktwirtschaftsstatus zubillige. Glos wies auf den mangelnden Schutz geistigen Eigentums, einen „erzwungenen Technologietransfer“ und Investitionsbeschränkungen für ausländische Investoren in China hin. DIHK-Präsident Braun begrüßte nach Handelsblatt-Angaben, dass die mittelständische Wirtschaft nun die politische Flankierung ihrer Aktivitäten in Asien erhalte.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 330 Wörter, 2622 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Medienbüro Sohn lesen:

Medienbüro Sohn | 25.02.2008

Novelle der Verpackungsverordnung

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat den Weg für die fünfte Novelle der Verpackungsverordnung freigemacht. Allerdings sieht die Firma BellandVision keinen Grund, die im Markt dominierenden dualen Systeme vor dem Wettbewerb mit Selbstentsorgern zu sc...
Medienbüro Sohn | 15.01.2008

Mobilfunk meets Modemarkt: New Yorker startet Handyangebot

Düsseldorf/Braunschweig - Fragt man den Mobilfunktrends 2008, dann kommen ganz unterschiedliche Ansichten. Sprachsteuerung und das mobile Internet werden eine gewaltige Rolle spielen, meinen die einen. Andere erwarten zur Fußball-Europameisterschaf...
Medienbüro Sohn | 14.01.2008

Die Stimme erobert den PC

Las Vegas/Berlin - Bill Gates hat auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) http://www.cesweb.org in Las Vegas ein neues digitales Jahrzehnt beschworen. Damit bringt er seine Zuversicht auf den Punkt, dass die Digitalisierung des Alltag...