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Intravaginaler Verhütungsring wirkt gegen HIV

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Bioingenieure haben in einen Verhütungsring entwickelt, der nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft sonder auch vor dem tödlichen HI-Virus schützt.

Bekannt ist diese Verhütungsmethode in Form eines Ringes bereits seit einigen Jahren. Der sogenannte „Nuvaring“ wird in die Vagina eingeführt und verbleibt dort drei Wochen, dort werden dann die Hormone Estrogene und Gestagene abgegeben. Die beiden Hormone bewirken, dass ein Eisprung verhindert wird, sodass es zu keiner Schwangerschaft kommen kann. Ähnlich soll der neue Kunststoffring (TDF-IVR) funktionieren.

Im Bundesstaat Illinois haben Bioingenieure einen intravaginalen Ring (TDF-IVR) entwickelt, der das Medikament Tenofovir beinhaltet. Tenofovir ist ein Medikament zur Behandlung des HI-Virus. Es soll unter anderem vor der Infizierung schützen, wenn Kontakt mit dem Virus entsteht. Der Ring gibt über 30 Tage dieses Medikament ab und soll vor einer Infizierung mit dem HI-Virus schützen.

Die letzten Tierversuche sindvielversprechend gewesen. Die Tiere wurden nach der Einlage des Ringes, über mehrere Wochen dem Simianes Immundefiziens-Virus (sog.“ Affen-HIV “) ausgesetzt. Das Resultat war bemerkenswert, keines der Tiere infizierte sich mit dem Virus. Bei der Kontrollgruppe ohne Tenofovir hingegen infizierten sich 11 der 12 Tiere.

Das Simianes Immundefiziens-Virus gilt als Ursprungsvirus des humanen Immundefiziens-Virus (HIV). Bei mehreren Affengattungen konnte dieser Virus nachgewiesen werden. Wie genau der Virus vom Affen auf den Menschen übertragen werden konnte ist unklar.

Laut Angaben des Bioingenieurs Kiser von der Mc Comick School of Engineering hat es bereits im vergangenen Jahr die erste Studie mit Menschen begonnen. Kisen und sein Team gaben an, dass weiter daran geforscht wird, den Ring noch effizienter zu machen, indem beispielsweise ein Kontrazeptivum hinzugefügt wird, sodass der Ring auch als Verhütungsmittel diene. Ziel sei es, den Ring so zu konzipieren, dass er vor möglichst vielen ansteckenden Krankheiten schütze.

Ins besondere für die Menschen in den Entwicklungsländern könnte dies ein enormer Fortschritt bedeutet. Dort ist die Rate der Neuinfizierung mit dem HI-Virus am höchsten, da kaum Kondome benutzt werden.


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