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Optimierte Geschäftsprozesse über BiPRO-Adapter und -Integrationsplattformen

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BiPRO-Adapter sind die neuen Werkzeuge zur Abbildung der standardisierten BiPRO-Prozesse. Sie erleichtern den digitalen Daten- und Informationsaustausch zwischen Unternehmen und sind für die Versicherungsbranche ein ideales Hilfsmittel für die Abbildung...

Hamburg, 07.03.2014 - BiPRO-Adapter sind die neuen Werkzeuge zur Abbildung der standardisierten BiPRO-Prozesse. Sie erleichtern den digitalen Daten- und Informationsaustausch zwischen Unternehmen und sind für die Versicherungsbranche ein ideales Hilfsmittel für die Abbildung der Geschäftsprozesse. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff und welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Lösungen gibt es? Wodurch heben sich BiPRO-Integrationsplattformen von BiPRO-Adaptern ab?

Nichts ist schlimmer für Unternehmen im Versicherungssektor als verzögerte Antragsprozesse oder fehlende Bestandsdaten. Herkömmliche Papierwege und fehlende Kommunikationsverbindungen führen nur zu oft zu langen Wartezeiten, fehlerhaften Unterlagen und unvollständigen Datenbeständen. Unternehmen der Assekuranz - Versicherungen, Makler, Pools und MVP-Anbieter - setzen deshalb zunehmend auf elektronische Kommunikationswege zur Optimierung der Geschäftsprozesse. Historisch bedingt wurden und werden diese Schnittstellen zumeist individuell erstellt, die Aufwände für die Pflege der proprietären Einzellösungen sind hoch.

Erste Abhilfe schaffen standardisierte Services im BiPRO-Format. Mit den genormten Anbindungen können beliebig viele Partnerschnittstellen einheitlich erstellt und im geschäftlichen Datenverkehr eingesetzt werden.

Die BiPRO befindet sich in Bezug auf die Standards und Normen in einem stetigen Erweiterungsprozess, eine wachsende Zahl an Datenprozessen in immer mehr Geschäftsbereichen der Versicherungen und ihrer Partner werden optimiert. Damit stehen laufend neue genormte Schnittstellen und Datenmodelle zu den unterschiedlichsten Themen bereit, welche die Möglichkeiten für den praktischen Einsatz vergrößern.

Andererseits stellen die vielfältigen Releases die Unternehmen im Zuge einer bilateralen Implementierung mit verschiedenen Partnern zunehmend vor eine Herausforderung. Eine Lösung für dieses Problem bieten BiPRO-Adapter, sie erleichtern die Kalkulierbarkeit der Aufwände und vereinfachen die Pflege.

Mit einem solchen Adapter sind Versicherungsunternehmen in der Lage, ihre Prozesspartner auf BiPRO-Basis anzubinden und dabei ihre eigenen Schnittstellen und Prozesse weiterzuverwenden. Der BiPRO-Adapter übernimmt in der digitalen Kommunikation das automatische Mapping, die automatische "Übersetzung" der übertragenen Informationen in die jeweils verfügbaren Formate und ermöglicht so den flächendeckenden Einsatz standardisierter Services im BiPRO-Format. Ein einfacher Adapter gewährleistet damit die beliebige Multiplikation und Verwaltung von Partneranbindungen auf BiPRO-Basis.

Die Vorteile von BiPRO-Integrationsplattformen

Eine Integrationsplattform kann mehr: Die BiPRO-Integrationsplattform BiIP der GENEVA-ID zum Beispiel unterstützt die technische und fachliche Umsetzung und Wartung aller Webservices und bietet damit ein leicht zu managendes Modul für alle digitalen Kommunikationsprozesse einer Versicherung und ihrer Geschäftspartner.

So können über diese Integrationsplattform nicht nur die jeweils neuesten Services verwaltet werden, sie gestattet auch die Integration und Pflege älterer Releasestände sowie die Anbindung proprietärer Schnittstellen. BiIP ist zudem nicht nur für die TAA- und/oder Datenaustauschprozesse ausgelegt, sondern ist beliebig erweiterbar für die Bestandsübermittlung und andere intermediäre Informationsprozesse. Die Plattform kann damit sowohl als Middleware zwischen internen Systemen eines Unternehmens als auch als Schnittstellenverwaltung für alle externen Anbindungen eingesetzt werden.

BiIP zeichnet sich neben der Service-, Daten- und Prozessorientierung durch Web-, Release- und Mandantenfähigkeit aus. Diese Plattform schafft eine Möglichkeit, Prozesse synchron oder optional auch asynchron zu verarbeiten.

Diese BiPRO-Integrationsplattform vereinigt standardisierte technische Prozesse und Modelle mit einer passgenauen Abbildung der fachlichen Anforderungen. Sie erlaubt den Zugriff verschiedener Services auf eine einheitliche Fachlichkeit. BiIP steuert auf Java-Basis die erforderlichen Kernfunktionen und ermöglicht eine bequeme Konfiguration der inhaltlichen Zuordnung.

Ein primäres Merkmal von BiIP ist die automatische, konfigurierbare Ergänzung der im Produktserver fehlenden, servicespezifischen Fachlichkeit durch die integrierte Business-Engine. Ein weiteres Attribut ist die Anreicherung, Konsolidierung und Aggregation der eingehenden Daten, zum Beispiel zur Sicherstellung der Konsistenz zwischen unterschiedlichen Serviceversionen. Diese BiPRO-Integrationsplattform ist damit das ideale Werkzeug zur Abbildung und Verwaltung multipler BiPRO-Prozesse im multidirektionalen elektronischen Datenverkehr.

Die Daten der unterschiedlichen Versionen der BiPRO-Services zu einer Norm werden in BiIP in eine fachlich getriebene, einheitliche interne Darstellung transformiert. Diese Darstellung ermöglicht es dem Fachentwickler, auf der von ihm bekannten Fachlichkeit zu arbeiten, ohne sich mit den komplexen BiPRO-Spezifika vertraut machen zu müssen. Die Transformation erfolgt sowohl bei der Datenannahme, als auch bei der Rückgabe über den BiPRO-Service. Fachliche Rückgabewerte können vom Fachentwickler über eine API in der internen Darstellung gesetzt werden und gelangen automatisch im richtigen Format an die korrekte Stelle im BiPRO Response.

Zu den Basisfunktionen gehört neben dem Schlüssel- auch das Datenmapping auf eine einheitliche, frei definierbare fachliche Struktur. Diese Struktur ermöglicht über eine Zieldefinition der Ausgabewerte im Response die einfache Datenzuordnung in beide Richtungen der Kommunikation. Versionsbedingte fachliche Diskrepanzen im Mapping werden durch das Modell sowie über eine nachgelagerte Anwendung von Regeln auf die interne Darstellung aufgelöst.

BiIP besteht aus zwei primären Bausteinen: Einem Ausführungsteil sowie einem Pflegemodul.

Im Pflegemodul erfolgt die fachliche Beschreibung der Webservices sowie die Darstellung und Wartung der relevanten Daten. Hier werden die interne Struktur, die Kommunikationsrichtung (Eingabe/Ausgabe), das Mapping mit seinen Variablen, die Beschreibung der Fachobjekte sowie weitere erforderliche Parameter definiert. Im Pflegemodul wird die fachlich getriebene Hierarchie der beim Import erzeugten internen Darstellung vorgegeben. Zudem werden hierüber die technisch/fachliche Dokumentation für die Prozesspartner sowie die Konfigurationsdateien für den Ausführungspart erzeugt.

Der Ausführungsteil steuert die technische Anbindung an die VU-Systeme sowie das Deployment und den Betrieb der Webservices. Er ermöglicht die Abbildung der technischen und fachlichen Normen sowie den Betrieb der Komponenten - dies sind die Webservice-Endpunkte, die BiPRO-Standardimplementierungen, das Fehlerhandling sowie die Mapping-, Regel- und Handler-Engines. Die Handler-Engine dient innerhalb der Plattform zur Umsetzung des Workflows und zur Einbindung kundenspezifischer Implementierungen.

Alle erforderlichen Arbeitsschritte und -logiken zur Verwaltung der BiPRO-Schnittstellen werden damit bequem und zielgerichtet in einem einheitlichen und einfach einsatzbaren Modul gesteuert.

Die BiPRO-Integrationsplattform BiIP ist in Bezug auf die abbildbaren Normen und Schnittstellen beliebig erweiterbar und kann optional an verschiedenen Prozessabschnitten in der Datenkommunikation zwischen den Prozesspartnern sowie für unterschiedliche Funktionsbereiche eingesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf den folgenden Geschäftsabläufen mit den zugehörigen BiPRO-Normen:

1. TAA- und Vertriebsprozesse

2. Beauskunftung und Suchservices

3. Bestandsübermittlung

4. Störfall- und Schadenprozesse

5. SEPA-Prozesse inkl. Mandatsverwaltung

6. Dokumenten- und Datentransfer

Die fachlichen Vorteile für den Einsatz einer BiPRO-Integrationsplattform liegen dabei auf der Hand:

- Eine standardisierte und damit schnelle Anbindung bestehender und neuer Partner wird ermöglicht

- Schnellere Abläufe und die Erfüllung hoher Sicherheitsanforderungen werden gewährleistet

- Die operativen Prozesse werden optimiert, die Kundenbindung kann dadurch maßgeblich gesteigert werden

Tatsache ist, dass die Umsetzung von BiPRO-Schnittstellen eine hohe Akzeptanz bei allen Prozesspartnern in der Assekuranz besitzt. Durch den Einsatz eines BiPRO-Adapters mit Versionsunterstützung - wie der BiIP - wird diese positive Wirkung noch verstärkt.

Warum sollten sich Unternehmen für eine BiPRO-Integrationsplattform entscheiden?

Eine BiPRO-Integrationsplattform wie BiIP der GENEVA-ID trägt dazu bei, die technischen Aufwände bei der Anbindung neuer Partner auf ein Minimum zu begrenzen. Dies wird unterstützt durch folgende Fakten:

- Eine Integration ist auf Basis einer Standardtechnologie auf Java-Basis als eigenständiger Service oder als Systemkomponente in vorhandene Systeme möglich

- Der Zeitbedarf für die Implementierung sinkt durch normierte und sofort einsatzfähige technische Basis-Module

- Die Aufwände für Anpassungen von Schnittstellen und Wartung der Services werden verringert

- Administrative Kosten werden gesenkt. Dies wird insbesondere durch die Verwendung reproduzierbarer und beliebig wieder verwendbarer Daten- und Prozessmodelle sowie den hohen Automatisationsgrad gewährleistet

Wer ist GENEVA-ID?

Die GENEVA-ID GmbH ist ein Softwarespezialist für Versicherungsunternehmen. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Softwarelösungen für die Versicherungsbranche. Insgesamt beschäftigt der Spezialist für Bestandsverwaltungssysteme und Vertriebssoftware an den Standorten Hamburg, Düsseldorf und Kevelaer rund 150 erfahrene Mitarbeiter. Seit 2012 gehört das Unternehmen zur SUBITO Gruppe, einem langjährigen Partner der Finanzdienstleister.

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz deckt die GENEVA-ID die vollständige Wertschöpfungskette von Versicherungen ab. Die Softwarelösungen bestehen aus funktionalen Komponenten - flexibel einsetzbar für modulare Standardsysteme oder als Basis für die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen. Außerdem bietet das Unternehmen praxisgerechte IT-Lösungen für spezielle Aufgaben, z.B. in den Bereichen Versorgungsmanagement im Gesundheitswesen und bei der Zulagenverwaltung zu sog. "Riester"- und "Pflege-Bahr"-Produkten. Eine eigenständige SEPA-Mandatsverwaltung rundet das Angebot an Standardsoftware ab.

Was ist die BiPRO?

BiPRO steht für "Brancheninstitut für Prozessoptimierung". Ziel des gleichnamigen Vereins ist die Optimierung unternehmensübergreifender (und interner) Prozesse zwischen den Versicherungen und ihren Partnern. Die Standards und Normen werden durch die Mitgliedsunternehmen in gemeinschaftlichen Projekten und Aktivitäten realisiert. Die GENEVA-ID ist aktives und treibendes Mitglied dieser Initiative und bietet neben Serviceleistungen und Beratung zum Thema BiPRO auch konkrete Implementierungslösungen für standardisierte Prozesse an. Mitarbeiter der GENEVA-ID sind in fast allen fachlichen und technischen Gremien sowie als Teilnehmer in laufenden Projekten aktiv. Somit trägt die GENEVA-ID auch einen bedeutenden Anteil zur Fortentwicklung der Initiative bei.

Kristina Maria Mathießen

Christian Derrez (Koautor)


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