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Der Fall Hoeneß |

Hoeneß verzichtet auf Revision und tritt zurück

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Uli Hoeneß hat das Urteil des Landgerichts Bayern akzeptiert, er wird nicht Revision gehen. In einer Erklärung gab er bekannt, dass er sich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen hat, dass Urteil zu akzeptieren und nicht in Revision zu gehen. In der Erklären heißt es: “Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht gegen das Urteil anzugehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung.“ Ob die Staatsanwaltschaft Gebrauch von dem Rechtsmittel der Revision macht ist noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft forderte fünfeinhalb Jahre Haft für Uli Hoeneß.

Desweiteren legt er mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder, in denen er als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender fungiert hat. Damit wolle er Schäden von seinem Verein FC Bayern München abwenden. Hoeneß war bis zum heutigen Tag Präsident des FC Bayern München eV und Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG. Am Schluss der Erklärung bedankt er sich bei seinen Freunden und Anhängern für die Unterstützung.
Uli Hoeneß wurde gestern in der Verhandlung wegen Steuerhinterziehung in sieben selbstständigen Fällen zu insgesamt 3,5 Jahren Haft verurteilt. Kein ein anderer Prozess erregte so viel Aufmerksamkeit, wie der Steuer Prozess von Uli Hoeneß. Bisher gehen die Ermittlungen davon aus, dass er insgesamt 27,2 Millionen Euro Steuer hinterzogen habe, hinzukommen 1,2 Millionen Euro Solidaritätszuschlag. Anfangs gingen die Ermittlungen von 3,5 Millionen Euro hinterzogenen Steuern aus. Als sich die Summer der hinterzogenen Steuern um den Faktor zehn erhöhten, war klar das es für Herrn Hoeneß kritisch wurde. Hoeneß und seine Verteidiger akzeptierten die Summe ohne wenn und aber.

Hoeneß wechselt für 28,4 Mio € vom FC Bayern zur JVA München. Er unterschreibt für 3,5 Jahre.

So heisst es auf Facebook.

Im Januar 2013 zeigte Hoeneß sich selbst bei der Steuerfahndung an. Ein Versuch weiteren Schaden zu vermeiden, denn die Steuerbehörden waren ihm bereits auf den Fersen. Ein Journalist des Sterns hatte zuvor bei Recherchen erfahren, dass eine große Deutsche Sportgröße ein Konto in der Schweiz besitze. Bis dahin war nicht bekannt, dass es sich um Uli Hoeneß handelt. Das Gericht erkannte die Wirksamkeit der Selbstanzeige nicht an und verurteilte ihn zu 3,5 Jahren Haft. Mildern wirkte sich seine Einsicht und sein Geständnis auf das Urteil aus.

Einige Experten gehen davon aus, dass Uli Hoeneß nicht nur aus persönlichen Gründen auf die Revision verzichtet. Würde er in Revision gehen, könnte es durchaus möglich sein, dass das Oberlandesgericht in Karlsruhr ein weniger mildes Urteil ausspricht.





Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Bernd Graf, verantwortlich.

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