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Friedhelm Loh Group: starker Partner der Automobilindustrie


Von Susanne Theißen und Beate Schwarz Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche in Deutschland. Und Produkte der Friedhelm Loh Group sind ein Schlüssel für den Erfolg der großen und der kleinen Autohersteller – weltweit.

China boomt, auch im Automobilbereich. 2013 dürften dort rund 19,6 Millionen Autos hergestellt worden sein – in ganz Westeuropa sollen es 14,5 Millionen sein. Die Friedhelm Loh Group (F.L.G.), seit über 40 Jahren Partner der Automobilindustrie, ist auch in China fest im Markt: Im letzten Jahr hat der chinesische Auto- und Motorradhersteller Geely dem F.L.G. Unternehmen Rittal den Zuschlag für einen weiteren Großauftrag erteilt. Geely, 11.000 Mitarbeiter stark und einer der Top Ten der chinesischen Autoproduzenten, baut vier neue Werke – drei in China und eins in Russland. Alle werden mit Rittal Schaltschränken und Kühlgeräten ausgestattet. Die Automobilindustrie ist seit Jahrzehnten ein Schlüsselmarkt für Rittal und gehört neben dem Maschinenbau und der IT-Industrie zu den drei Standbeinen des Unternehmens. „Ich bin sicher, dass in jeder Automobilfabrik auf der Welt Rittal Produkte im Einsatz sind“, sagt Peter Blaes, Leiter der Abteilung Global Market Solutions – Traffic Systems. Seine Kollegen vom LKH Kunststoffwerk, der Softwareschmiede Eplan und dem Stahlzuschnitthersteller Stahlo stehen da nicht zurück. In vielen Werken sorgte und sorgt Eplan für effizientes Engineering, in Millionen Autos werden Spezialstähle von Stahlo und Schließ- oder Dämpfungssysteme aus dem Hause LKH verbaut.

>> Weltweit präsent <<

Der ständige Kontakt zu den Zulieferern und den Automobilherstellern ist Grundlage für den Erfolg. Kontakt heißt konkret: vor Ort präsent sein, kurze Wege gewährleisten. Für den Zuschlag bei Geely war die intensive Beratung der Geely Mitarbeiter im Vorfeld durch das Rittal Team in China ausschlaggebend. „Um unsere Produkte vorzustellen, haben wir einen Workshop organisiert, zu dem neben dem Planungsteam von Geely auch alle technischen Angestellten eingeladen waren“, erzählt Ronghui Ding, Head of International Account von Rittal China. Die Planer konnten außerdem die Rittal Fertigung in Schanghai besuchen. Im Gegenzug war Rittal bei Geely zu Gast. „Wir haben mehrfach verschiedene Produktionsstät ten besichtigt, um die Bedürfnisse des Kunden hundertprozentig zu verstehen. Dadurch konnten wir eine maßgeschneiderte Lösung liefern“, sagt Qinggang Cheng, Key Account Manager Automotive bei Rittal China. Die Unternehmen der F.L.G., allen voran Rittal, bauten früh internationale Standorte auf. 64 internationale Tochtergesellschaften hat das Unternehmen, 40 Vertretungen und 11 Produktionsstätten auf drei Kontinenten. Und es wird weiter investiert: Bis 2018 sollen mehr als 500 Millionen Euro in Produktion und Logistik fließen, unter anderem in größere Erweiterungen und Modernisierungen in China, den USA, Indien und in Deutschland. Präsenz in den Produktionsländern der Automobilindustrie bezeichnet Peter Blaes als entscheidend, um am Ball zu bleiben. „Alle Konzerne sind international vernetzt. Wenn beispielsweise VW ein Werk in China baut, findet ein Teil der Planung in Deutschland statt und ein Teil in China. Es gibt also mehr als einen Entscheider.“ Rittal habe in jedem Land mit einer „halbwegs interessanten Automobilindustrie“ eine Niederlassung. Mit „Global Market Solutions – Traffic Systems“ verfügt Rittal über ein internationales Branchenmanagement, das die Partnerschaft mit den Automobilherstellern und deren Projekten steuert und unterstützt. Volkswagen war 1971 das erste Automobilunternehmen, das Rittal Schaltschränke als Standard vorschrieb. Seitdem sind Rittal Produkte ein Muss in den Pflichtenheften der Autokonzerne. Damit das so bleibt, steht Rittal in ständigem Kontakt mit den Autoherstellern. „Sobald die Planungen für ein neues Modell beginnen, tauschen wir uns mit den zuständigen Abteilungen aus, um auf Neuerungen mit passenden Produkten und Serviceleistungen zu reagieren“, erklärt Peter Blaes. Rittal arbeitet darüber hinaus eng mit den namhaften Zulieferern und Anlagenbauern der Automobilindustrie zusammen.

>> Stahlo, Eplan und LKH <<

„Unsere Stärke im Bereich Automotive gründet vor allem darauf, dass wir den Herstellern weit mehr anbieten können als Schränke und Klimageräte“, unterstreicht Friedhelm Loh, Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group. Als Partner der Automobilindustrie mit technischer Anwendungsberatung und Early Vendor Involvement kennt sich Stahlo mit der frühzeitigen Beratung vor dem Programmstart in der Automobilindustrie bestens aus und versorgt die Zulieferindustrie der Autohersteller mit Stählen verschiedener Güten. Hinzu kommen Lösungen von Eplan, auf deren Engineering-Systeme die Automobilindustrie seit Jahren setzt und dies in den eigenen Liefervorschriften verankert hat. Die zukunftsweisende Methode des funktionalen Engineering ist mit dem Eplan Engineering-Center bereits bei ersten Automobilherstellern und Zulieferern im Einsatz. Das Ergebnis: Zeiteinsparungen bis zu 50 Prozent im Hardware-Engineering bei gleichzeitig höherer Qualität der generierten elektrotechnischen Dokumentation. Gleichzeitig wird die Komplexität durch die Entwicklung von Konfiguratoren reduziert. In Zukunft wird also nicht nur das Wunschauto vom Endkunden konfiguriert – auch die Anlagentechnik entsteht aus einem Baukasten heraus. Der Kunststoffspezialist LKH arbeitet mit verschiedenen Kunden zusammen. „Zu unseren Topkunden gehört unter anderem TrelleborgVibracoustic, für die wir Luftfederkomponenten für Fahrzeuge im Mittel- und Oberklassenbereich produzieren“, sagt Dr. Guido Stannek, Geschäftsführer von LKH. Das Unternehmen beliefert auch Kiekert, den Marktführer im Bereich Schließsysteme. So kommen Kunststoffteile aus Heiligenroth im aktuellen Ford Transit und im Ford Connect zum Einsatz. Guido Stannek nennt als größte Herausforderung in diesem Geschäftsfeld, mit dem rasanten Innovationswandel der Automobilindustrie Schritt zu halten. „Der Megatrend im Bereich Fahrzeuge ist: Leichtbau. Wo Metallteile durch Kunststoff ersetzt werden, kommen wir ins Spiel!“ Im März 2013 beauftragte Kiekert LKH, sechs neue Werkzeuge für die Herstellung von Innenverriegelungshebeln für Schlösser bei Daimler und BMW zu entwickeln. Um das Gewicht der Türschlösser zu reduzieren, ersetzt Kiekert seit Oktober zum ersten Mal Metallteile durch Kunststoffteile.

Web: http://www.rittal.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Hans-Robert Koch (Tel.: +49 2772 505 2693), verantwortlich.

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