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Tebartz van Elst – Rücktritt

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Der Skandalbischof darf nicht nach Limburg zurück.



Rom- Der Vatikan gab heute bekannt, dass der Bischof Tebartz von Elst nicht in sein Amt zurückkehren wird. Papst Franziskus nahm damit offiziell das Rücktrittsgesuch des in die Kritik geratenen Bischofs an.

Protzbischof mit autoritärem Führungsstil wurde er genannt, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass die Renovierungskosten des Bischofsitzes in Limburg ausgeufert waren. Rund 31 Millionen Euro soll der Bischof in die Renovierung des Bischofsitzes investiert haben. Natürlich aus öffentlichen Geldern der Diözese. Mehrere Gutachten haben bestätigt, dass die Kosten nicht allein auf Denkmalschutz zurück zu führen waren. Der Bischof selbst hat mehrere kostspielige (z.B. Seilzug für einen Adventskranz) Änderungen in Auftrag gegeben.
Auch die Staatsanwaltschaft schaltete sich zwischenzeitig ein, Tebartz stand im Verdacht falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben zu haben. Damals handelte es sich um einen möglichen Business-Klasse Flugs nach Indien. Das Verfahren wurde im November 2013 gegen eine Geldauflage von 20.000 Euro vorläufig eingestellt.

Papst akzeptiert Rücktritt

Bereits kurz nach dem bekannt werden der Kostenhöhe forderten einige Amtskollegen des Bischofes seinen Rücktritt. „Eine fruchtbare Ausübung des Amtes“ wäre in Limburg für Tebartz-van Elst nicht mehr möglich. Auf einer Bischofskonferenz in Rom wurde beschlossen das Tebartz Führungsstil und Kommunikationsfähigkeit nicht für ein Hirtenamt ausreichen.

2009 gab es den ersten skandalösen „Zwischenfall“, während einer Kreuzesmesse verkündete der Bischof, dass der bisherige Generalvikar ersetzt werden würde. Die Priester knieten in diesem Augenblick vor einer Reliquie nieder, die ehrerbietende Geste vor Gott, verwandelte sich zu einer Unterwerfenden Geste vor dem Bischof. Mehrere langjährige Mitarbeiter der Diözese wurden entlassen, da sie nicht dem autoritären Führungsstil des Bischofes folgten oder ihn kritisierten.
In der Erklärung des Vatikans heißt es: „ Bischof Tebartz-van Elst wird zu gegebener Zeit mit neuen Aufgaben betraut.“ Papst Franziskus bat die Gläubigen und den Klerus, „die Entscheidung des Bischofes bereitwillig anzunehmen und sich darum zu bemühen, in ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurückzufinden“.

Der einstige Bischof von Limburg ist seit dem bekannt werden des Skandals aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Anfang Oktober hatte er Zuflucht in einer Benediktinerabtei im niederbayrischen Metten gesucht. Dort halte er sich mittlerweile nicht mehr auf, erklärte der dortige Abt Wolfgang.


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