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VDI will mit Tag der Technik Nachwuchs gewinnen

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Rückgang bei technischen Studienfächern schwächt internationale Konkurrenzfähigkeit Deutschlands


Bonn/Düsseldorf – Am 19. und 20. Mai 2006 laden der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) http://www.vdi.de und andere technisch-wissenschaftliche Verbände und Unternehmen zum Tag der Technik ein. Unter dem Motto „Tag der Technik – Projekt Zukunft“ http://www.tag-der-technik.org finden in zahlreichen deutschen Städten von Kiel bis Konstanz Veranstaltungen statt, die insbesondere Kinder und Jugendliche für die Welt der Technik begeistern sollen. Der Nachwuchs soll „Technik zum Anfassen“ erleben, selber experimentieren und sich über die Berufsaussichten in den einzelnen technischen Disziplinen erkundigen können.

Die diesjährige Veranstaltung will an den Erfolg aus dem Jahr 2005 anknüpfen, als über 25.000 Besucher am Tag der Technik teilnahmen. Deutschland sieht sich starkem Konkurrenzdruck aus aufstrebenden Ländern wie Indien und China ausgesetzt und kann seine Stellung als Exportweltmeister nach Ansicht von Experten nur halten, wenn der technische Vorsprung gehalten wird. „In Deutschland herrscht noch die Illusion, dass wir nur auf der Kostenseite mit Billigkonkurrenz aus Osteuropa oder Asien rechnen müssen. Diese Vorstellung ist veraltet. In Zukunft werden wir uns einem Qualitätswettbewerb stellen müssen. Indien produziert allein in den Ingenieurwissenschaften jährlich 260.000 Diplomanden. Der Weltanteil Asiens bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen steigt unaufhörlich. In zehn bis fünfzehn Jahren werden die Asiaten die Amerikaner überholt haben“, so Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de.

Auch wenn der Tag der Technik nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein könne, so Nadolski, sei er dennoch wichtig, um Bewusstsein zu schaffen für den Nachwuchsmangel in den technischen Fächern. In der Elektrotechnik gab es einen Rückgang bei den Studienanfängerzahlen um 10,9 Prozent, beim Maschinenbau um 6,6 Prozent und in der Informatik um 4,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt http://www.destatis.de belegt. Nur wenn das Wachstumspotenzial der Ingenieurs- und Technikleistungen auch weiterhin effizient genutzt werde, könne die deutsche Volkswirtschaft international konkurrenzfähig bleiben, sagt der VDI.


Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange/Gunnar Sohn, verantwortlich.

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