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Erste internationale Science 2.0 Conference erfolgreich abgeschlossen – Wissenschaftliche Bibliotheken sind Impulsgeber für Forschungs- und Publikationsprozesse der Zukunft

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Über 150 Teilnehmer aus 11 Ländern kamen vom 26. bis 27. März 2014 in Hamburg zusammen – Internationales Publikum aus EU-Politik, Forschung und Wissenschaftsinfrastruktur reiste zur ersten transdisziplinären Fachtagung zur digitalen Wissenschaft

Kiel / Hamburg, 1. April 2014: Die erste internationale „Science 2.0 Conference“ brachte über 150 Teilnehmer/innen aus 11 Ländern vom 26. bis 27. März 2014 in Hamburg zusammen. Darüber hinaus verfolgten insgesamt über 1.000 Personen den Livestream der ausgebuchten Tagung zur digitalen Wissenschaft. Zentrale Themen der transdisziplinären Tagung waren (1) Nutzung moderner Internettechnologien im Forschungsprozess, (2) Social Web im Wissenschaftsalltag und (3) neue Formen der Wissenschaftskommunikation

Vom 26. bis 27. März 2014 öffneten sich zum ersten Mal die Pforten der International Science 2.0 Conference. In Hamburg trafen sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus zahlreichen Disziplinen (beispielsweise Soziologie, Informatik, Bibliothekswissenschaft, Psychologie, Informationswissenschaft, Rechtswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Pädagogik) und elf Ländern (Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Mazedonien, Schweiz, Pakistan, UK, Malaysia, Polen, Niederlande), um gemeinsam mit Praktikern aus wissenschaftlichen Bibliotheken den Fragen nachzugehen: Wie verändert das Internet den Arbeitsalltag von Forschenden? Welche Folgen hat verändertes Forschungs- und Publikationsverhalten für wissenschaftliche Infrastrukturen?

Kernerkenntnisse der Tagung sind folgende:
1. Die Relevanz von Science 2.0 für Forschungsinformationseinrichtungen wie wissenschaftliche Bibliotheken eröffnet neuartige Arbeitsfelder für wissenschaftliche Bibliotheken.
2. Social Media beeinflusst Forschungsprozesse nachweislich und quantifizierbar.
3. Die Erforschung des Themas Science 2.0 verlangt nach einem disziplinenübergreifenden Ansatz.
4. Die Relevanz des Themas Science 2.0 wird von der Förderpolitik erkannt.
5. Social Media fördert den Wettbewerb unter Wissenschaftler/innen, aber auch deren Vernetzung.

„Mich freut ganz besonders, dass das Thema Science 2.0 bei den deutschen und europäischen Forschungsförderern auf so große Resonanz gestoßen ist. Sowohl für die Vertreter aus BMBF, DFG und EU-Kommission als auch für viele Tagungsteilnehmer war die Vielfältigkeit des Themas Science 2.0 völlig neu“, sagte Professor Klaus Tochtermann, Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 und Chair der Tagung.

Diskutiert wurde nicht nur vor Ort, sondern auch über Twitter. Über 1.000 Tweets von 288 Personen wurden in den vergangenen Tagen unter dem Hashtag #sci20conf verschickt. Darüber hinaus verfolgten insgesamt über 1000 Personen – 15 Prozent von ihnen sogar aus den USA - den Livestream der ausgebuchten Tagung zur digitalen Wissenschaft.

Blicken Sie mit uns zurück auf die International Science 2.0 Conference 2014!

Zum Programm: http://www.science20-conference.de/programme/

Zu den Konferenzfolien: http://www.science20-conference.de/programme/

Zu den Pressebildern: http://www.zbw.eu/de/ueber-uns/presse/pressebilder/veranstaltungen/

Die zweite Science 2.0 Conference wird im März 2015 in Hamburg stattfinden. URL: www.science20-conference.de

Zur Science 2.0 Conference

Social Media ist in der Wissenschaft angekommen. Sukzessive verändern sich durch die Nutzung neuer Werkzeuge die etablierten Prinzipien der wissenschaftlichen Kommunikation. Dienten wissenschaftliche Bibliotheken jahrhundertelang als zentrale Anlaufstelle für den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, entdecken Forscher/innen heute neue Publikationsformen wie wissenschaftliche Wikis, neue Kommunikationskanäle wie soziale Netzwerke sowie neue Arbeitsumgebungen für gemeinschaftliches Schreiben an Fachartikeln oder Projektanträgen. Diese Bewegung hin zu mehr Partizipation, Kollaboration, Kooperation und Diskurs betrifft sowohl Informationsinfrastruktureinrichtungen wie wissenschaftliche Bibliotheken als auch die Wissenschaft. Vor diesem Hintergrund befassen sich Wissenschaftler/innen unterschiedlichster Disziplinen mit dem Phänomen Science 2.0, d.h. damit, wie Social Media Forschungs-und Publikationsprozesse verändert. Die internationale Science 2.0 Conference bringt diese Wissenschaftler/innen zusammen. Und noch mehr. Die Zusammenführung aller Interessensgruppen, die von Science 2.0 betroffen sind, d.h. Wissenschaftswelt, Bibliothekswelt und Forschungspolitik, macht die internationale Science 2.0 Conference zu einem einzigartigen Ereignis. Die Konferenz widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Trends, Entwicklungen, Herausforderungen und Best Practices im Bereich Science 2.0. Veranstalter der Tagung sind der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 und der Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation - Goportis. Chair der Tagung ist Professor Dr. Klaus Tochtermann, Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 und Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Kiel/ Hamburg). Die zweite Science 2.0 Conference wird im März 2015 in Hamburg stattfinden. URL: www.science20-conference.de.

Was ist Science 2.0?

Science 2.0 befasst sich im Grundsatz mit der Frage, wie das Internet mit seinen zahlreichen Social-Media-Anwendungen Forschungs- und Publikationsprozesse in der Wissenschaft verändert. Science 2.0 prägt die Wissenschaft zunehmend dadurch, dass Partizipation, Kommunikation, Kollaboration und offener Diskurs in Forschungs- und Publikationsprozessen in einer völlig neuen Form möglich werden. Um dieses Thema für die Wissenschaft in der ganzen Tiefe zu durchdringen, wurde 2012 ein hochgradig interdisziplinärer Zusammenschluss von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gegründet. Siehe: www.leibniz-science20.de.

Pressekontakt:

DR. DOREEN SIEGFRIED
Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0
c/o ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120; 24105 Kiel
T: +49 [0] 431. 88 14-455
mobil: +49 [0] 0172. 251 48 91
E: d.siegfried@zbw.eu


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, DR. DOREEN SIEGFRIED, verantwortlich.

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