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Mit Spracherkennung schneller ans Ziel gelangen:

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Neue Navigationstechniken erhöhen den Fahrkomfort und bringen mehr Sicherheit - Endgeräte mit intuitiven Bedienungsmenüs


Bonn/Düsseldorf, www.ne-na.de – Neue Technologien werden an ihrem praktischen Nutzen gemessen. Navigationssysteme zählen bei Neuwagen fast schon zur Serienausstattung. Doch die Zieleingabe per Sprache funktioniert noch nicht immer reibungslos. Neue Techniken versprechen nun mehr Komfort. „Autos hören aufs Wort“, schreibt das Düsseldorfer Handelsblatt http://www.handelsblatt.de. Um eine Stadt in Europa zu erkennen, müsse das Navigationssystem bis zu 80.000 Namen unterscheiden und eindeutig zuordnen. Viele Namen werden nicht entsprechend ihrer Schreibweise ausgesprochen. Laut Handelsblatt hat die Bosch-Tochtergesellschaft Blaupunkt http://www.blaupunkt.de jetzt eine Lösung gefunden, die es erlaubt, Spracherkennung bereits in einfachen Navigationsgeräten der nächsten Generation einzusetzen, ohne dass es zu Verständigungsproblemen bei der Zieleingabe kommt. Das erste Gerät soll spätestens 2008 bei einem deutschen Fahrzeughersteller in Serie gehen.

Das Neue an dieser Technik sei, dass der Nutzer den Zielort in natürlicher Sprache eingibt und dann in einem mehrstufigen Verfahren vom System geführt wird. „Der vom Navigationssystem verstandene Ort wird anschließend wiederholt und zusätzlich optisch im Display präsentiert. Erst nach Bestätigung der Eingaben durch den Nutzer wird die Zielführung gestartet“, so Friedhelm Pickhard, Leiter des Produktbereichs Driver Information bei Blaupunkt. Nach Einschätzung von Branchen-Experten wird die intuitive Bedienung der Fahrzeugfunktionen in den nächsten Jahren den Kauf eines Neufahrzeuges entscheidend beeinflussen. Der Einsatz von Sprachsteuerung bei weiteren Multimedia-Systemen ist denkbar – so etwa bei der Auswahl eines Titels aus einer Musikdatenbank. Dies erhöhe auch die Sicherheit im Straßenverkehr, so Handelsblatt-Autor Fred Wagner. Nach Schätzungen von Wolfgang Wahlster, Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) http://www.dfki.de und Schirmherr der Bonner Voice Days http://www.voicedays.de, sind bisher nur zehn Prozent der möglichen Anwendungen erschlossen: „Es ist abzusehen, dass Sprachdialogsystme in den nächsten zehn Jahren im Auto, bei der Bedienung intelligenter Haustechnik und beim mobilen Internet-Zugriff in den Massenmarkt vordringen.“

Die Anwendungsbeispiele aus der Automobilbranche würden unter Beweis stellen, wie breit intelligente Sprachsysteme eingesetzt werden könnten, so Bernhard Steimel Sprecher der Brancheninitiative Voice Business http://www.voiceaward.de. „Die Sprachautomatisierung ist vielfältig einsetzbar und bei zahlreichen elektronischen Geräten auf dem Vormarsch. Auch wenn die Systeme noch nicht völlig ausgereift sind, bürgen sie zum Beispiel für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und machen komplizierte Technik für den Nutzer einfacher. Spracherkennung befindet sich deshalb auf einem Siegeszug, weil sie den Menschen das Leben einfacher macht." Steimel verweist auf einschlägige Studien des Instituts für Demoskopie in Allensbach http://www.ifd-allensbach.de, wonach eine Mehrheit der Bevölkerung über Alters- und Geschlechtsgrenzen hinweg moniert, dass die Bedienung technischer Geräte oft unverständlich sei. Das werde sich aber in Zukunft verbessern. Es kämen Multifunktionsgeräte mit intuitiven Bedienungsmenüs auf den Markt, mit denen man telefonieren, fernsehen und im Internet surfen könne. Das Ziel der Forschung sei es, dass die Technik, die dahinter stecke, im Verborgenen bleibe und mit allen menschlichen Sinnen wie Sprache, Gestik und Mimik bedient werden könne.





Web: http://www.ne-na.de


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