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Umfrage: Heuschnupfen - wer geht zum Arzt, wer behandelt sich selbst?

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Der vergangene Winter war mild und der Frühling kündigt sich bereits an. Das versetzt viele Menschen in Hochstimmung, während für andere jetzt die Leidenszeit beginnt. Denn neben Sonnenschein und Vogelgezwitscher beginnen auch wieder der Pollenflug....

Herford, 04.04.2014 - Der vergangene Winter war mild und der Frühling kündigt sich bereits an. Das versetzt viele Menschen in Hochstimmung, während für andere jetzt die Leidenszeit beginnt. Denn neben Sonnenschein und Vogelgezwitscher beginnen auch wieder der Pollenflug. Für Allergiker bedeutet das tränende Augen, Schnupfen und häufiges Niesen. Das Jahr 2014 wird eine harte Zeit für sie werden, denn die Dauer der Heuschnupfen-Zeit wird durch den Klimawandel immer länger. Viele Medikamente versprechen Linderung gegen die Beschwerden der Pollenallergie. Einige davon sind rezeptpflichtig, andere frei in der Apotheke erhältlich. Wir wollten wissen, wie viele Menschen zum Arzt gehen und wie viele sich lieber selbst behandeln. Dazu haben wir auf http://www.medvergleich.de/ eine Umfrage unter 435 Usern durchgeführt, mit folgendem Ergebnis:

Mehr als die Hälfte der Befragten, rund 59,5 % gaben an, die Selbstbehandlung vorzuziehen. Davon hatten aber 64, 5 % das Gefühl, dass die Medikamente nur unzureichend helfen würden. Nur 35,5 % waren mit dem Ergebnis zufrieden. Etwa 37, 7% der Betroffenen lässt sich beim Arzt gegen die Allergie behandeln. Bei der Mehrzahl ist eine Therapie auch erfolgreich; das belegen 81,9 % der befragen User. Die restlichen 18,9 % der Allergiker waren mit der Behandlung nicht zufrieden. Die restlichen 2,8% der Stimmen konnten nicht gewertet werden.

Eine besonders häufige Behandlung beim Arzt ist die Immuntherapie. Dabei werden die Allergene in steigender Dosis zugeführt, damit sich das Immunsystem langsam an die Allergieauslöser gewöhnt ? man kann deshalb auch von einer Allergieimpfung sprechen. Damit die Therapie dauerhaft wirkt, muss sie über Jahre hinweg durchgeführt werden. Für eine schnellere Hilfe gibt es auch in der Apotheke Mittel zur vorbeugenden Behandlung, um die Symptome zu lindern. Das sind beispielsweise Nasensprays, Augentropfen oder Antillergische Tabletten. Darüber hinaus gibt es Antihistaminika, welche die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächen, das eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen spielt. Neben diesen eher klassischen Behandlungsmethoden gibt es aber auch vermehrtes Interesse an alternativer Medizin, wie Homöopathie oder Akupunktur. Diese natürlichen Verfahren sollen schonender für den Körper sein, sind aber bislang umstritten weil keine eindeutigen Wirkungsnachweise vorliegen.

Der Vorteil beim Artbesuch liegt darin, dass dieser genau bestimmen kann, auf welche Pollen sein Patient empfindlich reagiert. Zu den Arten gehören Birke, Hasel, Erle, Esche, Gräser, Beifuss und Ambrosia. Diese Blüten- und Gräserpollen treten immer nur zu bestimmten Monaten oder in bestimmten Gebieten auf. Wer seine Allergie genau bestimmen lässt, kann sich nach dem

Pollenflugkalender richten um herauszufinden, wann er sich vor Heuschnupfen schützen muss.

Wer Genaueres über die Behandlungsmöglichkeiten gegen Pollenallergie erfahren möchte, sollte sich natürlich bei der Apotheke oder Arzt seines Vertrauens informieren.


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