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Schuldnerberatungen - Jahresrückblick 2013

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Der Jahresrückblick zeigt, viele suchen den Weg zur Schuldnerberatung zu spät. Die Schuldner werden immer jünger und die Verlockungen durch Kredite immer größer.

Viele Schuldner- und Insolvenzberatungen haben in den vergangen Tagen ihre Jahresbilanz für das Jahr 2013 vorgestellt. Ob in Kreis Heinsberg, Rhein-Sieg-Kreis oder Barßel, alle kommen zu dem Schluss, dass die meisten Schuldner viel zu spät eine Schuldnerberatung aufsuchen. Viele der Hilfesuchenden kommen meist erst, wenn die längere Überschuldung zu einer Kontopfändung geführt hat. Häufig hat dann die lange Zeit der Überschuldung familiäre, soziale oder gesundheitliche Schäden hinterlassen.

Die Überschuldung betrifft alle Altersgruppen wobei in Barßel 30 Prozent der Schuldner unter 30 Jahre sind, während im Rhein-Sieg-Kreis über die Hälfte der Schuldner in Beratungen 31-50 Jahre alt ist. Zwar sind die Gründe für Überschuldung gleich geblieben, es ist aber trotzdem erkennbar, dass Hilfesuchende immer seltener aus ALG-2-Haushalten kommen und dementsprechend Arbeit haben.

Die AWO-Schuldnerberatung Gifhorn bestätigt, dass Drei Viertel aller Betroffenen 2013 im Alter von 21 bis 49 Jahren waren. Interessant ist auch, dass der Familienstand der Schuldner, die eine Beratung aufgesucht haben, gleichmäßig verteilt getrennt, verheiratet oder ledig war. Auffallend sind lediglich Ein-Personen-Haushalte.

Generell wurde im Vergleich zum Vorjahr festgestellt, dass Schuldner meist mehrere Gläubiger haben und diese Tendenz auch steigt. Das kommt auch daher, dass immer mehr Versandhäuser, Elektronikmärkte etc. Kredite anbieten. Schuldner haben dadurch oft gar keinen Überblick über ihre Schulden und haben sogar Angst davor, sich mit ihren Schulden auseinanderzusetzen.

Wirtschaftliche Unerfahrenheit, sowie plötzliche Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit zählen zu den häufigsten Ursachen für eine Überschuldung, gefolgt von Trennung bzw. Scheidung sowie Krankheit und Suchtproblematiken. Die Gesamtschulden der meisten Schuldner in den Schuldnerberatungen sind durchschnittlich zwischen 2.500 und 20.000 Euro. Dennoch ist es in den meisten Fällen nicht möglich, die Schulden ohne größeren Aufwand zu tilgen, weil das Einkommen der Betroffenen einfach nicht ausreicht. Die steigenden Kosten für die Grundversorgung und die im Gegensatz dazu immer niedrigeren Löhne machen es den meisten schwer, sich aus ihrer Situation selbst zu befreien. Gläubiger hingegen kommen ihren Schuldnern oft schon mit Kleinstraten entgegen und selbst die sind für manche Schuldner trotz geregeltem Einkommen nicht tragbar.

Einen positiven Einfluss auf die Regulierung eines Schuldenfalls hatte nachweislich die Einführung des Pfändungsschutzkontos 2010. Dieses sichert Alleinstehenden einen Grundfreibetrag von 1045,04 Euro. Unterhaltsberechtigten mit Bescheinigung einer Schuldnerberatung sogar noch mehr. In Zukunft soll mehr auf Präventionsprogramme in Bildungseinrichtungen eingegangen werden, weil festgestellt wurde, dass die Verschuldung der Betroffenen in den Schuldnerberatungen oft von mehreren Faktoren abhängig ist. Dennoch sind schlechte Schuldenvermeidung und miserable finanzielle Planung immer öfter Hauptursache für eine Überschuldung.

Quellen:

http://www.awo-gf.de/
http://www.schuldnerberatungen-berlin.de/

Web: http://www.schuldnerberatungen-berlin.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mario Müller, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 392 Wörter, 3185 Zeichen. Als Spam melden


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