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Die Jobs der Zukunft entstehen in der Dienstleistungsbranche

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BMBF fördert Forschung zu Dienstleistungen mit 70 Millionen Euro


Neuss/Postdam/Berlin – Obwohl de facto längst der Abschied vom Industriezeitalter vollzogen wurde, haben viele Menschen keine Vorstellung, was eigentlich Dienstleistungen sind. Nach der Definition der britischen Wirtschaftszeitschrift Economist http://www.economist.com ist eine Dienstleistung alles, „was einem nicht auf die Füße fallen kann“. Am ehesten wird noch über haushaltsnahe Dienstleistungen debattiert. So kommt die Beratungsgesellschaft Roland Berger http://www.rolandberger.com in einer kürzlich veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass mit Dienstleistungen für Familien langfristig 60.000 neue Vollzeitarbeitsplätze geschaffen und das Bruttoinlandsprodukt um jährlich 0,2 bis 04, Prozent stimuliert werden könnte. Dazu müssten sie allerdings vollständig steuerlich abzugsfähig gemacht und die Sozialversicherungsabgaben dafür halbiert werden.

Bei der sechsten Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) http://www.bmbf.de in Berlin wurde der Stellenwert der Dienstleistungen und der Dienstleistungsforschung hervorgehoben. Nach Angaben des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel (CDU) fördert das BMBF die Forschung für Dienstleistungen in den kommenden fünf Jahren mit rund 70 Millionen Euro. Deutschland solle im Dienstleistungsbereich die gleiche Exzellenz wie in der industriellen Produktion erreichen: „Die meisten Arbeitsplätze der Zukunft werden im Dienstleistungsbereich entstehen.“

Das neue BMBF-Programm „Innovationen mit Dienstleistungen“ wolle die systematische Entwicklung neuer Dienstleistungen fördern. Diese sollten auch international angeboten werden und damit neue Möglichkeiten für Beschäftigung schaffen. Ein Schwerpunkt der Förderung werde das Angebot unternehmensbezogener Dienstleistungen sein. Außerdem werde die Dienstleistungsbranche vom demographischen Wandel profitieren. In Zukunft wird es darum gehen, solche Dienstleistungen zu entwickeln, die Selbständigkeit bis ins hohe Alter und eine Teilhabe der Älteren an der technischen Entwicklung ermöglichen. Wegen der demographischen Veränderungen und veränderter Erwerbsstrukturen mit mehr berufstätigen Frauen und mehr Teilzeit werden insbesondere personenbezogene Dienstleistungen wichtiger.

Neueste Studien bestätigen den Stellenwert der Dienstleistungen in Deutschland. „Das Baseler Prognos-Institut weist in seinem gerade erschienenen Deutschland-Report nach, dass gleich mehrere Bereiche der Dienstleistungsbranche zu den größten Profiteuren des Strukturwandels gehören“, sagte Michael Müller, Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de und Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a & o-Gruppe http://www.ao-services.de. „Das größte Wachstum von Bruttowertschöpfung und Beschäftigung wird es bei EDV-Dienstleistungen und Unternehmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung geben. Nach Ansicht der Experten werden diese wichtigen Querschnittsbranchen dazu beitragen, die international gute Wettbewerbsposition im Bereich der Hochtechnologie zu behaupten und weiter auszubauen.“

Die so genannte Tertiarisierung sei ein Megatrend. Durch die moderne und vernetzte Informations- und Kommunikationstechnologie habe auch in der deutschen Dienstleistungswirtschaft ein Prozess der Internationalisierung eingesetzt, der sich weiter verstärken werde. Durch die neue Form der Leistungserstellung würden neuartige oder ‚hybride’ Produkte geschaffen werden, bei denen eine Trennung zwischen Produkterstellung und Dienstleistung nicht mehr sinnvoll sei. „In den hart umkämpften globalen Märkten tragen Kundenorientierung, Kundengewinnung, Kundenbindung und ein umfassender Service entscheidend zum Markterfolg bei. Außerdem gewinnen Humanressourcenentwicklung und eine intensive Nutzung von Wissen immer mehr an Bedeutung“, so Müller.

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