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Edelmetalle zwischen Hoffen und Bangen

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Charttechnisch ist Gold zweifelsohne stark angeschlagen. Doch könnte das scheinbare `Ende´ nicht auch ein Neuanfang sein?

Bei aktuellen Goldpreisen von unter 1.250 USD und einem Silberpreis von sogar unter 19 USD sollte doch bald ein Boden gefunden sein. Oder geht es sogar noch tiefer???



Zumindest scheinen Krisen wie in der Ukraine derzeit kaum Einfluss auf die Preisfindung zu haben, ebenso wenig wie die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in einigen EU-Staaten. Auch ein Anziehen der Inflation verunsichert die betroffenen Anleger scheinbar kaum. Also fundamental laufen unsere Bemühungen nach einer sinnvollen Erklärung für die Edelmetall-Preisfindung ins Leere. Deshalb sehen wir uns die charttechnischen Ansätze an und versuchen diese zu analysieren, was angesichts eines relativ engen Marktes unserer Meinung nach nicht ganz einfach ist. Aber auch bei der charttechnischen Betrachtung macht sich wenig Optimismus breit, wobei Silber noch weniger gefällt als Gold.



Gold schwankt nun seit rund einem Jahr zwischen 1.200 und 1.400 USD je Unze. Um den Bereich 1.220 USD scheint sich endlich ein Boden gebildet zu haben, was vorerst ein Hoffnungsschimmer sein könnte. Die schlechte Nachricht hingegen ist, der letzte Versuch eines Überspringens des im Herbst 2012 begründeten Abwärtstrends ist jüngst gescheitert. Da dort auch die 200-Tage-Linie verläuft, scheint hier ein massiver Widerstand zu liegen. Der MACD-Trendindikator (Moving Average Convergence Divergence) hat sowohl auf Tagesbasis als auch in der Wochenbetrachtung ein Verkaufssignal gegeben.



Der Relative-Stärke-Indikator (RSI) sieht hingegen weitaus positiver aus und ist in den überverkauften Bereich, unter 30 Prozent (aktuell ca. 26 Prozent) eingetaucht. Immer wenn dies in den vergangenen Monaten geschah, wie z.B. im Februar 2013, April 2013 und Juni/Juli 2013 gab es eine positive Reaktion beim Goldpreis. Von Juli 2013 bis Ende August 2013 kletterte Gold sogar um mehr als 16 % von etwa 1.200 auf 1.400 USD. Wir könnten daher in den kommenden Tagen oder gar Wochen eine Reaktion nach oben erwarten.



Das Ausgangsniveau sollte nicht weit unter dem heutigen Goldpreis liegen, wobei wir ein Ausgangsniveau von 1.220 bis 1.230 USD je Unze für möglich halten. Sollte es tatsächlich wieder in den Bereich bis 1.400 USD nach oben gehen, wäre nicht nur der Abwärtstrend gebrochen und die 200-Tage Linie übersprungen, sondern auch die Trendumkehrformation vollendet. Denn über die vergangenen 15 Monate formierte sich eine umgedrehte Schulter-Kopf-Schulter (SKS) Formation. Solche SKS Formationen zeigen relativ gut Trendumkehrungen an, wenn sie am Ende einen Ausbruch über (bei normalen und nicht wie in unserem Fall umgedrehten SKS unter) die Nackenlinie steigen. Bei der derzeitigen SKS Formation verläuft die Nackenlinie bei rund 1.380 Dollar. Beim Überspringen läge das Kursziel bei knapp 1.600 USD. Damit die SKS- Trendumkehr nicht greift, müsste der Goldpreis unter 1.190 USD fallen. In diesem Fall könnte es zu einem weiteren Ausverkauf kommen.



Gestern konnte man von Cahrttechnikern etwas vom Death-Cross lesen. Vom Death-Cross spricht man, wenn die 50-Tagelinie die 200-Tagelinie von oben nach unten durchkreuzt. Technisch gesehen ist dies ein absolut negatives Signal, worauf einzelne Trader sicher aufspringen, auf weiter fallende Notierungen setzen und somit weiteren Druck ausüben. Im März hingegen als wir ein Golden-Cross gesehen haben, als die 50- Tagelinie die 200- Tagelinie von unten nach oben durchkreuzte wurde weniger Wind um die Sache gemacht, was sich letztendlich sogar als Fehlsignal entpuppte.



Beim Silber hingegen gibt es eine solche Trendumkehrformation noch nicht. Aber in den vergangenen dreieinhalb Jahren formierte sich hier ein mächtiges Dreieck. Der Kurs ist schon weit in die Spitze vorgerückt. Da MACD und RSI ähnlich wie bei Gold zu werten sind, könnte es durchaus nach einer noch ein bis zwei Wochen langen Konsolidierung um 19 USD je Unze zu einem Ausbruch nach oben kommen. Dieser wäre bei mehr als 21 USD als erfolgreich zu werten. Denn dann ist auch die 200-Tage Linie übersprungen und bildet eine Unterstützung gegen einen Rückfall in den Abwärtstrend, beziehungsweise das Dreieck. Ein Silberpreis zwischen 25 und 30 USD könnt dann schnell erreicht werden.



Den kompletten Artikel mit Chartgrafiken können Sie kostenlos hier lesen:

http://www.miningstox.de/index.php/kolumnen/55-joerg-schulte/513-edelmetalle-zwischen-hoffen-und-bangen



Ihr MiningStox-Team


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Lars Schmidt (Tel.: 02302-1711680), verantwortlich.

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