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Aktueller Forschungsbericht von ebay über Google-Anzeigen, bringt den Werbetherapeuten zum Grübeln

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Auf Pressetext.de wurde über eine von eBay in Auftrag gegebene Studie berichtet, die beweisen soll, das Google-Anzeigen sinnlos sind. Kann das stimmen?

Grund genug für Alois Gmeiner, Werbeprofi, Sachbuchautor und "Der Werbetherapeut" http://www.werbetherapeut.com, das ebay-Forschungsergebnis genauer zu analysieren und unter die Lupe zu nehmen!



Hier der Text des Artikels, der bei pressetext.de zu lesen war:

(https://www.pressetext.com/#news/20140605016)

Bezahlte Werbung in Suchmaschinen hat keine messbaren Vorteile für Unternehmen gegenüber einer Listung in den normalen Suchergebnissen von Google, so das Forscherteam in San Jose/Berkeley von den eBay Research Labs. Die Forscher in Amerika experimentierten mit Google-Ads. Zitat der Forscher aus dem Artikel: "Die Ergebnisse zeigen, dass fast der gesamte Traffic und die damit verbundenen Verkäufe durch natürliche Suche zustande gekommen sind". Also: Google-Anzeigen funktionieren nicht - so die Aussage. Und es wurde noch eins draufgesetzt: "Bezahlte Suchanzeigen auszuschalten, verschloss zwar einen kostenpflichtigen Weg zu der Webseite eines Unternehmens, aber leitete den Traffic zu natürlicher Suche um, die für den Werbekunden gratis ist."



Was sagt Low Budget Werber Alois Gmeiner zu diesen "Forschungsergebnisses":

Als Low-Budget Werber, bin ich ja immer auf der Suche nach leistbaren Werbeformen für KMU´s und Freiberufler. Und Google-Anzeigen sind schon eine ziemliche Werberevolution, das muss man neidlos zugestehen. Leider wird auch diese Form der Werbung immer teurer, wie man an den Klickpreisen für Keywords bemerkt. Darum gehe ich derzeit auch massiv in Richtung Online-PR mit dem von mir entwickelten OnBlock Online-PR-System, das ebenfalls die Findbarkeit in Suchmaschinen erhöht. Dennoch, Google-Anzeigenwerbung ist eine der wenigen Möglichkeiten, in extrem kurzer Zeit (schon in wenigen Stunden), ein Angebot oder Produkt im Internet findbar zu machen. Und zwar weltweit. Das war vor Google, für KMUs kaum möglich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass eine "Kampagne" bei Google bei nur 1,- Euro Budget pro Tag startet und daher wirklich leistbar ist. Auch und vor allem für die in letzter Zeit in Österreich viel gescholtenen EPUs also Freiberufler und Einpersonenunternehmen.



Warum kommt ebay dann zu so einer "Erkenntnis"?

Ganz einfach - Ebay ist heute eine der größten Seiten dieser Erde - wozu also Werbung bei Google machen. Kein Wunder, das ebay und Co ohne Extratraffic auskommen und damit ohne extra Werbeinvest in bezahlte Anzeigen bei Google. Jeder der es schon mal selbst versucht hat, wird mir zustimmen. Wenn man das Suchwort "Schuhe" oder "blaues Handy", oder "Vintage Rolex Uhr", oder was auch immer bei Google in der Suche eingibt, der wird garantiert auf der ersten Seite und - genau so, wie es die ach so tollen (und vor allem unbefangenen) ebay-Forscher beschrieben haben, auf einen Link zu einem ebay-Angebot (oder auch zu willhaben.at oder zu amazon.at) stoßen und zwar in den organischen Suchergebnissen. Kein Wunder, Google präsentiert eben die "relevantesten" und daher auch die größte Anbieter.

Also - kein Handlungsbedarf für ebay, denn die werden auch ohne bezahlte Anzeigen präsentiert.



Big Player werden also gefunden - aber die Kleinen?

Da sieht die Sache dann schon ganz anders auch. Wenn ich als kleiner, unbekannter KMU-Shop auf bunte Handys spezialisiert bin, werde ich kaum präsentiert werden, wenn ein User den Suchbegriff "blaues Handy" eingibt. Was kann also ein kleines Unternehmen machen? Eines, bei dem vielleicht die Homepage gerade erst online gegangen ist. Also nix mit natürlichen Suchergebnissen - nix mit Findbarkeit bei Google. Denn niemand sucht nach einem spezifischen unbekannten Produktnamen bei Google, sondern eher nach einem Gattungs- oder Branchenbegriff und genau da liegt eben der Vorteil des Megaunternehmens ebay - für die zahlt es sich nicht aus - aber für einen kleinen Anbieter der gefunden werden will, sehr wohl. Hier sticht die Google-Ads Karte.



Hier bin ich der festen Überzeugung, das genau für diese Unternehmen oder Produkte, Google-Anzeigen die annähernd einzige Möglichkeit sind, innerhalb kurzer Zeit, zu qualifizierten Zugriffen (und daher potentiellen Kunden) zu kommen. Ich habe sogar Klienten, die Ihre Produkte in einem eigenen Amazon-Shop verkaufen und dennoch über Google-Ads bewerben - mit Erfolg. Wobei vor allem die Bewerbung günstiger Produkte durch Google-Ads ein Problem darstellt. Da geht die Rechnung kaum mehr auf. Denn, um einen Kauf zu generieren, müssen unweigerlich einige Zugriffe erfolgen, bis es zu einem Kaufakt kommt. Wenn aber jeder Zugriff über eine Google-Anzeige jeweils 0,50 Euro kostet und das Produkt nur einen Verkaufspreis von 3 oder 5 Euro erzielt, dann ist das ein Problem für den Verkäufer. Die Werbekosten fressen ihn auf. Daher empfehle ich eher Kunden mit teureren Produkte oder Dienstleistungen den dauerhaften Einsatz von Werbung mit Google.



Die Forscher werden dann nochmal im Pressetextartikel zitiert: "Von den 31,7 Mrd. Dollar, die in den USA im Jahr 2011 für Internetwerbung ausgegeben wurden, haben die Top-Ten-Werbekunden schätzungsweise 2,36 Mrd. Dollar investiert. Unsere Studie deutet darauf hin, dass viel von dem Geld, das für Internetwerbung ausgegeben wird, über die Spitze seiner Effektivität hinausschießt." Kurz gesagt, die Forscher meinen, ein großer Teil des Werbebudgets ist rausgeschmissenes Geld.



Als Werbeprofi muss ich da unweigerlich lächeln. Denn, wie schon Autopionier Henry Ford vor 100 Jahren wusste: 50% meines Werbebudgets sind rausgeschmissenes Geld - ich weiß nur nicht, welche 50%.



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Alois Gmeiner (Tel.: 0043/133 20 234), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 887 Wörter, 6648 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Der Werbetherapeut

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