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Neuheit: „Demenz mit Hoffnung begegnen“ - Sophie Rosentreter und die AOK Rheinland/Hamburg veröffentlichen einzigartigen Aufklärungs-Film zum Leben mit Demenz

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Schonungslos und entwaffnend ehrlich: Der neue Aufklärungsfilm von Ilses weite Welt zeigt neue Wege im Umgang mit Demenz


Demenziell Veränderte zu betreuen und pflegen gleicht einer Mammut-Aufgabe, an der schon so manche Familie zerbrochen ist. Trotz der aufwendigen Pflege bleibt häufig die Beziehung zu dem Angehörigen oder gar die Zeit für sich selbst auf der Strecke. Hilfestellungen gibt es bisher nur zu juristischen und pflegerischen Maßnahmen - die Kommunikation zwischen Pflegebedürftigen und Pflegenden rückt dabei eher in den Hintergrund. Filmproduzentin Sophie Rosentreter ist mit ihrer neuen Reportage gelungen, was in dieser Form noch nicht angeboten wird: Mit ihrem dokumentarischen Film „Demenz mit Hoffnung begegnen“ verhilft sie zu einem neuen Ansatz in der Kommunikation und Beziehung von demenziell Veränderten und ihren Angehörigen. Der am 26. Juni erscheinende Film soll Pflegenden Ängste nehmen und Pflegebedürftigen noch ein paar schöne Momente bescheren.

„Sich Hilfe zu holen ist ein Zeichen von Stärke – Nicht von Schwäche“
Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter im Alltag pflegender Angehöriger. Sophie Rosentreter, die selbst neun Jahre lang ihre demente Großmutter pflegte, kennt diese Gefühle: „Als Omi ins Heim musste, war es fast schlimmer als ihr Tod zwei Jahre später. Wir hatten das Gefühl, versagt zu haben“, erzählt Sophie Rosentreter. Sie und ihre Familie nahmen in den ersten sieben Jahren der Pflege ihrer Großmutter keine Hilfe an. „Wir dachten, wir müssten das alleine schaffen. Es war doch unsere Omi.“ Neun Jahre lang pflegte Familie Rosentreter Omi Ilse - und neun Jahre lang machte die Familie Fehler, aus denen heute andere lernen können: „Mit dem Wissen von heute hätten wir damals einiges anders gemacht! Diese Erfahrungen und Erkenntnisse möchte ich durch meinen neuen Film an andere Betroffene weitergeben.“ erklärt die Moderatorin.

Entwaffnende Ehrlichkeit: Sophie Rosentreter nimmt einem das schlechte Gewissen
In Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe für Demenz möchte Sophie Rosentreter aufklären, das Thema Demenz enttabuisieren und den Angehörigen das schlechte Gewissen nehmen. Fragen wie: „Wie erreiche ich die Betroffenen?“, „Wie schenke ich Lebensfreude im Alltag?“ oder „Wie fühlt sich die Krankheit an?“ werden thematisiert und beantwortet. Gemeinsam mit den jeweiligen Experten führt Rosentreter in die Theorie ein und „übersetzt“ diese anschließend in die Praxis, dabei werden seltene Einblicke in die Demenz und das Leben demenziell Veränderter gewährt. Mit dieser einzigartigen Orientierungshilfe können Pflegebedürftige und Angehörige gemeinsam noch ein paar schöne Momente erleben.

Experten verbinden Theorie und Praxis auf eine einzigartige Weise
Am Frühstückstisch gemeinsam ein Lied anstimmen, mit den Betroffenen Kaffee kochen, vertraute Situationen schaffen und so schöne Momente erleben - in acht Kapiteln bietet die Dokumentation „Demenz mit Hoffnung begegnen“ zahlreiche Hilfestellungen, Tipps und Anregungen zur Gestaltung des Pflegealltages demenziell Veränderter:

Kapitel 1 Wie begegne ich den Betroffenen in Ihrer Gefühlswelt?
Zu Gast: Diplom Pädagoge Erich Schützendorf

Kapitel 2 Wie erreiche ich die Betroffenen über ihre Vergangenheit?
Zu Gast: Angelika Maaßen („Hamburgische Brücke“) und Angela Harms

Kapitel 3 Warum ist Bewegung für die Betroffenen so wichtig?
Zu Gast: Ergotherapeutin Gudrun Schade

Kapitel 4 Wie kann mich Musik im Alltag unterstützen?
Zu Gast: Rainer Schumann und Graziano Zampolin von „Klang & Leben“

Kapitel 5 Wie schenke ich Lebensfreude im Alltag?

Kapitel 6 Wie gestalte ich meine Wohnung Demenz-freundlich?
Zu Gast: Sonja Koch Schneider (Diakonie Hamburg)

Kapitel 7 Wie fühlen sich die Betroffenen mit dieser Krankheit?
Zu Gast: Helga Rohra (Dolmetscherin, vor 6 Jahren selbst erkrankt)

Kapitel 8 Hilfsangebot der Krankenkassen
Zu Gast: Ulrich Pannen (AOK Rheinland/Hamburg)

„Wenn die Gesellschaft nicht zu uns kommt, kommen wir zu ihr nach Hause“
Ab dem 26. Juni ist die Dokumentation unter www.ilsesweitewelt.de als Downloadlink für 9,90€ erhältlich. Der Dokumentarfilm „Demenz mit Hoffnung begegnen“ entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hamburg und wird den 70.000 Exemplaren der Juni-Ausgabe der Mitgliedszeitschrift Vigo beigelegt. Sophie Rosentreter wendet sich so an die Gesellschaft in der Hoffnung aufzuklären: „Da die Gesellschaft nicht auf uns zukommt, liegt es an uns auf Sie zu zugehen oder auch zu ihr nach Hause zukommen.“ Sophie Rosentreter und die AOK beweisen mit diesem Projekt, dass es ein Zeichen von Stärke ist, sich Hilfe zu holen.

Hintergrundinformationen zu Ilses weite Welt und Sophie Rosentreter:
Die ehemalige Moderatorin Sophie Rosentreter wechselte 2004 hinter die Kamera und produzierte unter anderem Beiträge für Stern TV, Brisant und Leute heute. 2000 erkrankte Rosentreters Oma, Ilse Bischoff, an Demenz. Nach neun Jahren aufopfernder Pflege starb Omi Ilse im Heim. Auf den Tag genau zwei Jahre später verstarb auch Rosentreters Mutter an Krebs. Zu spät hatten die Ärzte die Krankheit entdeckt, eine Chemotherapie konnte nicht mehr helfen. Für Sophie Rosentreter ist klar, sie und ihre Familie haben bei der Pflege ihrer Großmutter Fehler mit fatalen Folgen gemacht. Mit den Produkten und Filmen von Ilses weite Welt, 2009 von Sophie Rosentreter gegründet, sollen den Betroffenen und Angehörigen Hoffnung und glückliche Momente geschenkt werden.

Pressekontakt:
OnTop PR
Claudia Lorenz & Stefanie Lindemann
Tel: +49 (0)176 / 6361 1203 & +49 (0)151 / 2290 4883
Email: claudia.lorenz@ontop-pr.de & stefanie.lindemann@ontop-pr.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Annabell Neumair, verantwortlich.

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